Türkische Joghurt-Pfannküchlein mit Honig und Nüssen Recipe
Das sind fluffige Pfannküchlein mit Joghurt, serviert mit Honig und gehackten Nüssen – eine Mischung aus Pfannkuchen und kleinen Küchlein. In der Türkei erscheinen ähnliche Süßspeisen zum Wochenendfrühstück oder als einfaches Dessert nach dem Mittagessen. Sie sind weniger süß als klassische Pfannkuchen mit Creme, denn die Süße kommt hauptsächlich vom Honig obendrauf.
Türkische Joghurt-Pfannküchlein verbinden die Fluffigkeit kleiner Küchlein mit der Leichtigkeit von Pfannkuchen und kommen ohne Hefe und lange Gehzeiten aus. Die Süße stammt hauptsächlich von Honig und Nüssen obendrauf, sodass die Pfannküchlein selbst nur dezent süß sind – ideal für ein spätes Frühstück oder ein leichtes Dessert nach dem Essen. Der Joghurt im Teig sorgt für Saftigkeit und eine leicht säuerliche Note, die wunderbar mit dem Honig harmoniert.
Tipps vom Koch
Den Teig nicht zu lange mixen – es reicht, die Zutaten gründlich zu verbinden, dann bleiben die Pfannküchlein weich und werden nicht zäh. Die Pfanne bei mittlerer Hitze halten: Ist sie zu heiß, bräunen die Pfannküchlein außen schnell, bleiben innen aber roh; ein gutes Zeichen zum Wenden sind kleine Bläschen auf der Oberfläche. Den Honig kurz vor dem Servieren leicht erwärmen – so lässt er sich in einem dünnen Strahl über die Pfannküchlein gießen.
Serviervorschläge
Serviere sie direkt nach dem Ausbacken mit warmem Honig, Walnüssen und einer Prise Zimt, dazu eine kleine Schüssel mit dickem Joghurt zum Dippen. Dazu passen starker schwarzer Tee nach türkischer Art, Kaffee aus der Mokkakanne oder für Kinder ein Glas warme Milch. Eine tolle Idee für ein gemütliches Wochenendfrühstück oder ein schnelles „spontanes“ Dessert, wenn abends Freunde auf einen Tee vorbeikommen.
Zutaten
- Joghurt - 250 g
- Weizenmehl - 180 g
- Eier - 2 Stück
- Backpulver - 1.5 Teelöffel
- Zucker - 1.5 Esslöffel
- Salz - 0.25 Teelöffel
- Öl - 3 Esslöffel
- Honig - 4 Esslöffel
- Walnüsse - 40 g
- Zimt - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- In einer Schüssel Joghurt, Eier, Zucker und Salz verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Du musst nicht aufschlagen, ein gründliches Vermischen reicht aus.
- In einer separaten Schüssel Mehl und Backpulver sieben. Die trockenen Zutaten nach und nach zu den flüssigen geben und mit Löffel oder Schneebesen verrühren, bis ein glatter, dicker Teig ohne Klümpchen entsteht. 5–10 Minuten stehen lassen, damit das Backpulver zu wirken beginnt.
- In einer Pfanne eine dünne Schicht Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Wenn das Öl heiß ist (ein Tropfen Teig beginnt leicht zu brutzeln), mit einem Löffel kleine Portionen Teig in die Pfanne geben und kleine Pfannküchlein formen.
- Die Pfannküchlein 2–3 Minuten auf der ersten Seite backen, bis sich kleine Bläschen auf der Oberfläche bilden und die Ränder leicht fest werden. Vorsichtig wenden und weitere 1,5–2 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Die fertigen Pfannküchlein auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird. So weitermachen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist, bei Bedarf etwas Öl nachgießen.
- Die Walnüsse grob hacken. Den Honig leicht erwärmen (z.B. in einem kleinen Topf oder im Wasserbad), damit er flüssiger wird.
- Die Pfannküchlein auf Tellern anrichten, mit warmem Honig beträufeln, mit Walnüssen und etwas Zimt bestreuen. Sofort servieren, solange sie noch warm und fluffig sind.
Aufbewahrung
Abgekühlte Pfannküchlein in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren oder einfrieren. Zum Aufwärmen kurz in der Pfanne ohne Fett oder im Backofen erhitzen; Honig und Nüsse erst danach darübergeben.