Thailändischer Salat mit gegrillter Aubergine und hartgekochtem Ei Recipe
Dieser Salat verbindet den rauchigen Geschmack gegrillter Aubergine, cremiges hartgekochtes Ei und ein erfrischendes Dressing mit Limette und Chili. In Thailand isst man ähnliche Salate als leichtes Gericht zu Reis oder als Snack an heißen Tagen – sie sind sättigend, ohne den Magen zu belasten.
Der thailändische Salat mit gegrillter Aubergine und hartgekochtem Ei begeistert durch Kontraste: der rauchige Geschmack der weichen Aubergine, cremiges Eigelb und das frische, scharf-säuerliche Limettendressing. Das Gericht zeigt, wie in der thailändischen Küche einfache Zutaten mit einem sehr ausdrucksstarken, vielschichtigen Geschmack kombiniert werden. Durch die Eier ist der Salat überraschend sättigend, bleibt aber leicht und ideal für heiße Tage.
Tipps vom Koch
Grille die Aubergine so lange, bis die Schale deutlich nachdunkelt und stellenweise schrumpelig wird – das Fruchtfleisch innen sollte komplett weich und fast cremig sein; ist es noch schwammig, braucht es mehr Zeit. Koche die Eier hart, achte aber darauf, dass das Eigelb nicht grau wird – nach dem Aufkochen des Wassers reichen 8–9 Minuten sanftes Köcheln und anschließend schnelles Abschrecken in kaltem Wasser. Bereite das Dressing direkt vor dem Servieren zu und probiere es, bevor du den Salat damit übergießt: Es sollte deutlich sauer und leicht süß sein, mit einer scharfen Chilinote, denn die Aubergine „schluckt“ einen Teil des Geschmacks.
Serviervorschläge
Serviere den Salat mit einer Schüssel warmem Jasminreis oder als Beilage zu gegrilltem Fisch – er durchbricht wunderbar die Fettigkeit anderer Gerichte. Dazu passen gekühltes Wasser mit Gurke oder leicht gesüßter Eistee, die die Schärfe des Dressings mildern. Eine ideale Idee für ein leichtes Sommerabendessen auf der Terrasse, wenn der Grill schon ausglüht und du aus den letzten, glühenden Kohlen noch etwas Leichtes zaubern möchtest.
Zutaten
- Aubergine mittelgroß - 2 Stück
- Eier hart gekocht - 3 Stück
- Schalotte oder rote Zwiebel in feine Streifen geschnitten - 2 Stück
- Kirschtomaten halbiert - 10 Stück
- Fischsauce für die vegane Version Sojasauce verwenden - 2.5 Esslöffel
- Limettensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
- Zucker kann durch Honig ersetzt werden - 1.5 Esslöffel
- rote Chilischote fein gehackt, ohne Kerne - 1 Stück
- Knoblauch fein gehackt - 1 Zehe
- frischer Koriander oder Petersilie gehackt - 3 Esslöffel
- Öl zum Bestreichen der Aubergine - 1 Esslöffel
Zubereitung
- Die Auberginen waschen und trocknen. Der Länge nach halbieren und das Fruchtfleisch kreuzweise etwa 1 cm tief einschneiden, ohne die Schale zu durchtrennen. Das Fruchtfleisch dünn mit Öl bestreichen.
- Den Backofen mit Grillfunktion auf 220 °C oder eine Grillpfanne auf mittlerer bis hoher Hitze vorheizen. Die Auberginen mit der Schnittfläche nach oben hineinlegen und 15–20 Minuten backen oder grillen, bis das Fruchtfleisch sehr weich und die Oberfläche leicht gebräunt ist.
- In der Zwischenzeit die Eier hart kochen (etwa 9–10 Minuten ab dem Siedepunkt). Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken, abkühlen lassen und schälen.
- In einer kleinen Schüssel Fischsauce, Limettensaft und Rohrzucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Gehacktes Chili und Knoblauch zugeben und mischen. Das Dressing soll gleichzeitig salzig, sauer und leicht süß sein.
- Die gebackenen Auberginen herausnehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. Das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen, dabei möglichst wenig Schale mitnehmen. Das Fruchtfleisch in kleinere Stücke schneiden oder vorsichtig mit den Fingern zerteilen.
- In einer Schüssel die noch warme Aubergine mit den Schalottenstreifen und den Kirschtomaten mischen. Mit dem vorbereiteten Dressing übergießen und vorsichtig vermengen, damit das Gemüse nicht zerfällt.
- Die Eier in Viertel schneiden.
- Den Auberginensalat auf einen Teller oder eine Platte geben. Die Eierstücke darauf verteilen. Mit gehacktem Koriander oder Petersilie bestreuen.
- Sofort lauwarm oder leicht gekühlt servieren.
Aufbewahrung
Den Salat am besten im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter aufbewahren und innerhalb von 1 Tag verzehren. Die Eier getrennt lagern und erst vor dem Servieren hinzufügen, damit sie nicht austrocknen. Vor dem Essen kurz bei Raumtemperatur anwärmen oder leicht gekühlt genießen.