Thailändische Rinderspieße in Sesam-Knoblauch-Marinade Recipe

Diese Rinderspieße in einer aromatischen Sesam-Knoblauch-Marinade eignen sich perfekt für den Grill oder eine Grillpfanne. In Thailand ist Fleisch vom Rost ein Klassiker des Streetfoods – auf Spießen serviert, mit scharfer Sauce und einer Handvoll frischer Kräuter, verschwindet es schneller, als du die Grillzange ablegen kannst.

Dies ist eine vereinfachte, häusliche Interpretation thailändischer Rinderspieße von Straßenständen, bei denen das Fleisch in intensiv gewürzten Marinaden aus Soja- und Fischsauce mit Knoblauch und Chili zieht. Durch die dünn geschnittenen Streifen gelingt das Gericht auch ohne klassischen Holzkohlegrill sehr gut.

Diese thailändischen Rinderspieße verbinden das rauchige Aroma vom Grill mit einem tiefen Sesam-Knoblauch-Umami, das an Straßenstände in Bangkok erinnert. Die Marinade legt sich wie eine dünne, leicht klebrige Glasur um das Fleisch, sodass nach dem Grillen jeder Bissen saftig, intensiv im Geschmack und angenehm pikant ist.

Thailändische Rinderspieße in Sesam-Knoblauch-Marinade

Tipps vom Koch

Schneide das Rindfleisch in möglichst gleichmäßige Streifen, damit alle Stücke im gleichen Tempo garen und an den Rändern nicht austrocknen. Übertreibe es nicht mit der Marinierzeit – bei zarten Rinderstücken reichen 30–60 Minuten, sonst kann das Fleisch auf dem Grill zu dunkel und leicht bitter werden. Grille kurz auf sehr heißer Oberfläche, nur so lange, bis die Ränder Röstaromen bekommen und das Innere noch rosa und saftig ist.

Serviervorschläge

Sofort mit einem Schälchen süß-scharfer Chilisauce, frischem Koriander und Limettenspalten zum Beträufeln servieren. Dazu passt ein leichtes Lagerbier oder hausgemachte Limonade mit Limette und Ingwer. Das Gericht ist ein Highlight beim Abendgrillen im Garten oder beim sommerlichen Fußballschauen im Freien, wenn alle um den Grill herumstehen.

Worauf man achten sollte

  • Rindfleisch nicht länger als 2–3 Stunden marinieren – der lange Kontakt mit Sojasauce und Zucker kann einen bitteren, schweren Nachgeschmack erzeugen.
  • Die Spieße nicht zu stark erhitzen: Sobald die Marinade stark zu rauchen beginnt, ist die Hitze zu hoch – die Glasur verbrennt schnell, während das Innere zäh bleibt.
  • Das Fleisch auf den Spießen nicht zu fest zusammendrücken – im Inneren kann es sonst eher schmoren als grillen, viel Saft verlieren und zäh werden.
Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
10 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Rinderfilet oder Roastbeef in dünne Streifen geschnitten - 500 g
  • Sojasauce - 3 Esslöffel
  • Fischsauce für mehr Tiefe im Geschmack, kann weggelassen werden - 1.5 Esslöffel
  • Sesamöl - 1.5 Esslöffel
  • Knoblauch fein gehackt oder gerieben - 3 Zehen
  • brauner Zucker - 1 Esslöffel
  • frischer Ingwer gerieben - 10 g
  • Chilischote fein gehackt, Menge nach Geschmack - 1 Stück
  • Sesamsamen geröstet - 1.5 Esslöffel
  • Limettensaft - 1 Esslöffel
  • Grillspieße bei Holzspießen: 20 Minuten in Wasser einweichen - 12 Stück
  • frischer Koriander gehackte Blätter, zum Servieren - 2 Esslöffel
  • Gurke in Scheiben geschnitten, zum Servieren - 1 Stück
Hauptzutat: Rindfleisch

Zubereitung

  1. In einer Schüssel Sojasauce, Fischsauce, Sesamöl, braunen Zucker, fein geriebenen Ingwer, durchgepressten Knoblauch, fein gehackte Chilischote, Limettensaft und Sesamsamen verrühren. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Marinade glatt und leicht sämig ist.
  2. Das Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und anschließend quer zur Faser in gleichmäßige, dünne Streifen von etwa 1–1,5 cm Dicke schneiden. Zur Marinade geben und mit den Händen gründlich vermengen, sodass jedes Stück gut überzogen ist und nicht an den anderen klebt.
  3. Die Schüssel mit dem Fleisch abdecken und 1–2 Stunden in den Kühlschrank stellen; das Rindfleisch sollte durch die Sauce leicht nachdunkeln, aber nicht ganz schwarz werden. Zu langes Marinieren kann die Textur verschlechtern und einen leicht bitteren Geschmack erzeugen.
  4. Wenn du Holzspieße verwendest, diese etwa 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen, damit sie auf dem Grill oder in der Grillpfanne nicht anbrennen. In dieser Zeit die Beilagen vorbereiten: Die Gurke in dünne Scheiben schneiden, den Koriander grob hacken.
  5. Die marinierten Rindfleischstreifen wellenförmig auf die Spieße stecken, dabei das Fleisch nur leicht andrücken, damit es nicht zu dicht sitzt und gleichmäßig garen kann. Überschüssige Marinade abstreifen, damit sie nicht auf den Rost tropft und verbrennt.
  6. Grill, Grillpfanne oder eine normale Pfanne mit einer dünnen Schicht Öl auf ziemlich hoher Hitze erhitzen, bis die Oberfläche sehr heiß ist und leicht zu rauchen beginnt. Die Spieße auflegen und 2–3 Minuten pro Seite braten, bis sich deutlich gebräunte Grillstreifen zeigen.
  7. Das Fleisch im Auge behalten – die Ränder sollten leicht angeröstet sein und die Glasur klebrig und glänzend werden, aber nicht schwarz. Wenn die Marinade stark zu rauchen beginnt oder schnell nachdunkelt, die Hitze reduzieren.
  8. Die fertigen Spieße auf einen Teller legen, locker mit Alufolie abdecken und 3–4 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft gleichmäßig verteilt. Mit Koriander bestreut und zusammen mit Gurkenscheiben sowie Limettenspalten zum direkten Beträufeln servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Bereits gegrillte Spieße am besten luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Zum Aufwärmen kurz in einer heißen Pfanne oder im Ofen erwärmen, damit das Fleisch nicht austrocknet. Rohe, marinierte Spieße sollten gut gekühlt bleiben und spätestens am nächsten Tag gegrillt werden.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mache diese Spieße gern, wenn ich Freunde spontan nach der Arbeit zum Grillen einlade – das Fleisch mariniere ich morgens, abends wird nur noch die Kohle angezündet und alles ist in wenigen Minuten weg. Ich lege mir immer ein paar Spieße „zur Seite“, sonst komme ich gar nicht dazu, selbst etwas zu probieren.

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