Thailändisches Curry mit Kichererbsen, Aubergine und Spinat Recipe
Ein dickes, cremiges Curry mit Kichererbsen, Aubergine und Spinat ist eine pflanzliche Version eines thailändischen Mittagessens, die auch Fleischesser satt macht. In Thailand ist Curry Alltag – wie bei uns Gulasch – nur dass statt Sahne Kokosmilch verwendet wird und anstelle von Kartoffeln oft Auberginen und Blattgemüse in den Topf kommen.
Dieses Curry zeigt, wie sättigend und befriedigend ein Gericht ohne Fleisch sein kann – Kichererbsen, Aubergine und Spinat ergeben zusammen einen Eintopf im thailändischen Stil. Cremige Kokosmilch ersetzt die Sahne, und Currypaste bringt ein Aroma, das mit keiner anderen Küche zu verwechseln ist. Es schmeckt wie eine pflanzliche Version eines Mittagessens aus einer kleinen thailändischen Garküche und passt gleichzeitig perfekt in den hiesigen Alltag als „Eintopf für zwei Tage“.
Tipps vom Koch
Aubergine am besten leicht salzen und für etwa 15 Minuten stehen lassen, damit sie Bitterstoffe abgibt, dann gründlich trocken tupfen – so nimmt sie die Sauce besser auf und wird nicht schwammig. Currypaste nach und nach zugeben und mit einer kleineren Menge beginnen, da die Schärfe je nach Marke stark variiert. Kichererbsen aus der Dose gut im Sieb abspülen und erst in den Topf geben, wenn die Aubergine weich ist, damit sie ihre Form behalten.
Serviervorschläge
Serviere dieses Curry mit Jasmin- oder Vollkornreis, wenn du eine „mittagstisch-taugliche“ Version mit mehr Ballaststoffen möchtest. Es ist ein perfektes warmes, wärmendes Essen nach einem Herbstspaziergang, wenn du durchgefroren bist und etwas Deftiges und Aromatisches brauchst. Bei Treffen mit Freunden, von denen einige kein Fleisch essen, stelle ich den Topf Curry in die Mitte des Tisches, dazu eine Schüssel Reis, und jeder nimmt sich selbst.
Zutaten
- Kichererbsen aus der Dose Abtropfgewicht ca. 240 g - 400 g
- Aubergine in ca. 2 cm große Würfel geschnitten - 1 Stück
- frischer Babyspinat gewaschene Blätter; tiefgekühlter, gut ausgedrückter Spinat ist auch möglich - 100 g
- Kokosmilch vollfett - 400 ml
- rote oder grüne Currypaste Menge nach Geschmack; falls nicht vorhanden, Chili, Knoblauch und Ingwer verwenden - 2 Esslöffel
- Zwiebel in Streifen geschnitten - 1 Stück
- Knoblauch fein gehackt - 3 Zehen
- frischer Ingwer auf einer feinen Reibe gerieben - 15 g
- Sojasauce oder Fischsauce, wenn es nicht vegan sein muss - 2 Esslöffel
- Zucker oder Honig - 1 Esslöffel
- Limettensaft - 1.5 Esslöffel
- Öl z.B. Rapsöl - 2 Esslöffel
- Wasser - 150 ml
- frischer Koriander oder Petersilie gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
- Salz nach Geschmack
Zubereitung
- Kichererbsen in ein Sieb geben, abtropfen lassen und unter kaltem Wasser abspülen. Beiseitestellen, damit sie gut abtropfen.
- Öl in einer großen Pfanne oder in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel zugeben und 4–5 Minuten unter Rühren braten, bis sie weich und leicht glasig ist, ohne zu bräunen.
- Knoblauch und Ingwer hinzufügen und weitere 1–2 Minuten braten, bis sie intensiv duften.
- Currypaste zugeben und 1–2 Minuten unter Rühren braten, bis sie sich mit Öl und Zwiebel verbindet. Falls sie zu bräunen beginnt, Hitze reduzieren und 1–2 Esslöffel Wasser zugeben.
- Auberginenwürfel hinzufügen, gut umrühren, damit sie mit der Paste überzogen sind. 5–6 Minuten braten, bis sie leicht weicher werden und etwas Sauce aufnehmen.
- Kokosmilch und Wasser angießen, Sojasauce und Zucker hinzufügen. Umrühren und zum leichten Köcheln bringen.
- Kichererbsen zugeben, Hitze reduzieren und 10–12 Minuten köcheln lassen, bis die Aubergine weich ist und die Sauce etwas eindickt.
- Spinat hinzufügen und weitere 2–3 Minuten garen, bis die Blätter zusammenfallen und an Volumen verlieren.
- Vom Herd nehmen, Limettensaft einrühren und abschmecken. Bei Bedarf mit Salz, zusätzlicher Sojasauce oder Zucker nachwürzen – der Geschmack sollte leicht süß, salzig und dezent säuerlich sein.
- Das heiße Curry mit frischem Koriander oder Petersilie bestreut servieren, am besten mit Jasminreis.
Aufbewahrung
Reste vollständig abkühlen lassen, dann im Kühlschrank luftdicht verschlossen 2–3 Tage aufbewahren oder portionsweise einfrieren. Vor dem Servieren gründlich erhitzen, bis das Curry überall heiß ist; bei Bedarf etwas Wasser oder Kokosmilch zugeben, falls die Sauce zu dick geworden ist.