Thailändisches Curry mit Süßkartoffeln und Spinat aus einem Topf Recipe
Dieses cremige Curry mit Süßkartoffeln und Spinat ist vegetarisches Comfort Food im thailändischen Stil. Du bereitest es in nur einem Topf zu, und der Duft von Currypaste und Kokosmilch lockt schnell alle an den Tisch. Ähnlich wie indisches Curry ist es wärmend und sättigend, hat aber durch Limette und Kräuter die typische thailändische Frische.
Dieses Curry vereint die Süße der Süßkartoffeln, die Cremigkeit der Kokosmilch und die Frische der Limette in einem einzigen Topf und ergibt so ein sättigendes, aber dennoch leichtes pflanzliches Gericht. Durch Spinat und Kichererbsen bekommst du eine ordentliche Portion Eiweiß und Gemüse auf einen Teller, ohne viele Beilagen zubereiten zu müssen. Die Aromen der thailändischen Currypaste machen es zu weit mehr als einem einfachen „Eintopf-Curry“ – jeder Bissen hat einen klaren, vielschichtigen Geschmack.
Tipps vom Koch
Süßkartoffeln in möglichst gleich große Würfel schneiden, damit sie gleichmäßig garen und nicht zerfallen, bevor Kichererbsen und andere Zutaten heiß sind. Currypaste unbedingt kurz im Öl anrösten, bis sie intensiv duftet – in diesem Moment werden die Aromen freigesetzt. Spinat erst ganz zum Schluss zugeben und nur zusammenfallen lassen; wenn du ihn zu lange kochst, wird er grau und geschmacklos.
Serviervorschläge
Am besten schmeckt das Curry mit Jasmin- oder Basmatireis, aber in Notfällen serviere ich es sogar mit Bulgur – das funktioniert besonders in hektischen Wochen. Es ist ein ideales Meal-Prep-Gericht: Ich koche sonntagabends einen großen Topf und habe für zwei bis drei Tage Mittagessen, das ich nur noch im Büro aufwärmen muss. Dazu passt Kokoswasser oder ein leicht trockenes Weißwein, das die Cremigkeit der Sauce ausbalanciert.
Zutaten
- Süßkartoffeln geschält, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten - 600 g
- frischer Spinat kann auch tiefgekühlt sein, gut ausgedrückt - 100 g
- Kichererbsen aus der Dose Abtropfgewicht; abgespült und abgetropft - 240 g
- Kokosmilch Vollfett - 400 ml
- Gemüsebrühe oder Wasser mit Brühwürfel - 300 ml
- rote oder gelbe Currypaste Menge an die Schärfe der Paste anpassen - 2 Esslöffel
- Zwiebel in feine Streifen geschnitten - 1 Stück
- Knoblauch fein gehackt - 2 Zehe
- frischer Ingwer fein gerieben - 15 g
- Sojasauce - 1.5 Esslöffel
- Limettensaft zum Schluss nach Geschmack zugeben - 2 Esslöffel
- Öl z.B. Rapsöl - 2 Esslöffel
- frischer Koriander oder Petersilie gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
- Reis roh, separat zu kochen - 240 g
Zubereitung
- Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken, Ingwer fein reiben. Süßkartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
- Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel zugeben und 4–5 Minuten unter Rühren anbraten, bis sie weich und glasig ist, aber nicht bräunt.
- Knoblauch, Ingwer und Currypaste zugeben. 1–2 Minuten unter ständigem Rühren anbraten, bis die Gewürze intensiv duften.
- Die gewürfelten Süßkartoffeln zugeben und umrühren, damit sie mit der Currypaste überzogen sind. Brühe und die Hälfte der Kokosmilch angießen. Umrühren, zum Kochen bringen und die Hitze dann reduzieren.
- Mit Deckel 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind – mit einer Gabel prüfen, sie sollte leicht in die Mitte der Würfel gleiten.
- Abgetropfte Kichererbsen und die restliche Kokosmilch zugeben. Weitere 5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden.
- Spinat zugeben (frischen Spinat portionsweise einfallen lassen). 1–2 Minuten rühren, bis die Blätter zusammenfallen und an Volumen verlieren. Bei tiefgekühltem Spinat 3–4 Minuten köcheln, bis er aufgetaut ist und sich gut mit der Sauce verbindet.
- Das Curry mit Sojasauce und Limettensaft abschmecken. Mit der Hälfte des Limettensafts beginnen, probieren und bei Bedarf mehr zugeben, bis der Geschmack leicht säuerlich und frisch ist.
- Das heiße Curry mit gekochtem Jasminreis servieren und mit frischem Koriander oder Petersilie bestreuen.
Aufbewahrung
Curry vollständig abkühlen lassen und in luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich 2–3 Tage und lässt sich gut in Topf oder Mikrowelle aufwärmen. Reis separat lagern und erst beim Servieren kombinieren; bei Bedarf mit etwas Wasser oder Kokosmilch verdünnen, falls das Curry beim Stehen eindickt.