Thailändische Tom-Yum-Suppe mit Garnelen in der Hausversion Recipe

Tom Yum ist eine der berühmtesten thailändischen Suppen – sauer-scharf, duftend nach Zitronengras und Limette. In Thailand isst man sie zu jeder Tageszeit, oft als schnellen Snack in einer Straßenküche. In dieser Version verwenden wir in Europa leicht erhältliche Zutaten und bewahren trotzdem den typischen Geschmack – die perfekte Schüssel für einen kühleren Abend statt der üblichen Hühnersuppe.

Hausgemachte Tom Yum ist eine kleine Reise nach Bangkok in einer Schüssel – sauer-scharf, zitrusfrisch und wärmend, aber mit Zutaten zubereitet, die es im normalen Supermarkt gibt. Die Kombination aus Zitronengras, Kaffir-Limettenblättern und Galgant (oder Ingwer) verleiht der Brühe ihr typisches, leicht „kitzelndes“ Aroma, das sie von europäischen Brühen deutlich unterscheidet.

Tajska zupa Tom Yum z krewetkami w wersji domowej

Tipps vom Koch

Garnelen immer ganz zum Schluss hinzufügen und nur 2–3 Minuten kochen, bis sie rosa und elastisch sind – zu lange gegart werden sie gummiartig. Das Gleichgewicht von Säure und Schärfe stellst du am besten am Ende ein: zuerst Limettensaft, dann Chili; es ist immer leichter, noch etwas hinzuzufügen, als eine zu scharfe Suppe zu retten. Wenn du getrocknete Kaffir-Limettenblätter verwendest, gib sie früher in die Brühe, damit sie genug Zeit haben, ihr Aroma abzugeben.

Serviervorschläge

Tom Yum in großen Schüsseln mit frischem Koriander und Chilischeiben servieren, dazu eine Schale Jasminreis, der die Schärfe mildert. Dazu passt gut gekühlter Jasmintee oder leicht sprudelndes Wasser mit Limette. Diese Suppe serviere ich Freunden gerne an einem Samstagabend statt eines klassischen Abendessens – jeder bekommt seine eigene dampfende Schüssel direkt aus dem Topf.

Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
40 Min
Portionen
4

Zutaten

  • rohe Garnelen können tiefgekühlt sein, gut auftauen und trocken tupfen - 300 g
  • Hühner- oder Gemüsebrühe kann aus Brühwürfeln sein, selbstgemacht schmeckt aber besser - 1 l
  • Zitronengras (Stängel) kann durch Limettenschale und etwas Saft ersetzt werden - 2 Stück
  • Kaffir-Limettenblätter falls nicht vorhanden, die Schale von 1 Limette verwenden - 4 Stück
  • Galgant oder frischer Ingwer in dünne Scheiben geschnitten - 20 g
  • Pilze (Champignons oder Austernpilze) in Scheiben geschnitten - 150 g
  • Kirschtomaten halbiert - 8 Stück
  • frische rote Chilischote ohne Kerne wird die Suppe milder - 1 Stück
  • Fischsauce kann durch Sojasauce ersetzt werden, der Geschmack wird dann aber anders - 3 Esslöffel
  • Limettensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
  • Zucker - 1 Teelöffel
  • Kokosmilch weglassen, wenn du eine klassische, klare Suppe möchtest - 100 ml
  • Schalotte oder kleine Zwiebel in feine Streifen geschnitten - 2 Stück
  • frischer Koriander gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Garnelen

Zubereitung

  1. Zitronengras mit dem Messerrücken leicht anklopfen, damit es sein Aroma freisetzt, dann in etwa 4 cm lange Stücke schneiden. Chili der Länge nach aufschneiden, Kerne entfernen, wenn die Suppe milder sein soll, und in feine Streifen schneiden.
  2. Brühe in einem Topf zum Kochen bringen. Zitronengras, Kaffir-Limettenblätter, Scheiben von Galgant oder Ingwer sowie Schalotte hinzufügen. Bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Brühe intensiv nach Zitrus und Ingwer duftet.
  3. Pilze und Kirschtomaten hinzufügen. Weitere 5 Minuten kochen, bis die Pilze weich, aber nicht zerkocht sind.
  4. Fischsauce, Zucker und Chili zugeben. Umrühren und abschmecken – die Brühe sollte salzig, leicht süßlich und pikant sein.
  5. Garnelen hinzufügen. Bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten kochen, bis die Garnelen rosa und nicht mehr durchsichtig sind. Nicht länger kochen, damit sie nicht zäh werden.
  6. Topf vom Herd nehmen. Limettensaft und, falls verwendet, Kokosmilch hinzufügen. Vorsichtig umrühren. Abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Limettensaft oder Fischsauce nachwürzen.
  7. Vor dem Servieren die größeren Stücke Zitronengras und die Limettenblätter aus der Suppe entfernen (sie dienen nur dem Aroma und werden nicht mitgegessen). Die Suppe heiß servieren und mit frischem Koriander bestreuen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Die Suppe (ohne Garnelen) kann bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Garnelen am besten immer frisch beim Aufwärmen kurz mitkochen, damit sie nicht zäh werden. In einem gut verschlossenen Behälter transportieren, z.B. für die Arbeit.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber
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Zutaten

  • rohe Garnelen können tiefgekühlt sein, gut auftauen und trocken tupfen - 300 g
  • Hühner- oder Gemüsebrühe kann aus Brühwürfeln sein, selbstgemacht schmeckt aber besser - 1 l
  • Zitronengras (Stängel) kann durch Limettenschale und etwas Saft ersetzt werden - 2 Stück
  • Kaffir-Limettenblätter falls nicht vorhanden, die Schale von 1 Limette verwenden - 4 Stück
  • Galgant oder frischer Ingwer in dünne Scheiben geschnitten - 20 g
  • Pilze (Champignons oder Austernpilze) in Scheiben geschnitten - 150 g
  • Kirschtomaten halbiert - 8 Stück
  • frische rote Chilischote ohne Kerne wird die Suppe milder - 1 Stück
  • Fischsauce kann durch Sojasauce ersetzt werden, der Geschmack wird dann aber anders - 3 Esslöffel
  • Limettensaft frisch gepresst - 3 Esslöffel
  • Zucker - 1 Teelöffel
  • Kokosmilch weglassen, wenn du eine klassische, klare Suppe möchtest - 100 ml
  • Schalotte oder kleine Zwiebel in feine Streifen geschnitten - 2 Stück
  • frischer Koriander gehackt, zum Servieren - 2 Esslöffel
Hauptzutat: Garnelen

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