Süßer Auflauf mit Nudeln, Quark und Äpfeln Recipe
Das ist ein süßer Auflauf, der in vielen polnischen Haushalten als Dessert nach dem Mittagessen oder als süßes Mittagessen für Kinder serviert wird. Er vereint Nudeln, Quark und Äpfel – ein bisschen wie Käsekuchen, ein bisschen wie Apfelkuchen, aber in Nudelversion. Am besten schmeckt er warm mit einem Klecks Sahne oder Joghurt.
Dieser süße Auflauf ist die Quintessenz des polnischen „süßen Mittagessens“ – er verbindet Quark, Äpfel mit Zimt und Nudeln in einer Form, die sich am ehesten als Kreuzung aus Käsekuchen und Apfelkuchen beschreiben lässt. Die zarte, vanillige Quarkmasse umhüllt die Nudeln, während die Apfelschicht in der Mitte Saftigkeit und den Duft von gebackenen Äpfeln vom Herbstmarkt bringt. Durch den geschlagenen Eischnee ist die Struktur leicht und luftig, und insgesamt ist der Auflauf nicht übermäßig süß.
Tipps vom Koch
Die Nudeln müssen nach dem Kochen wirklich noch leicht bissfest sein, da sie im Ofen weitergaren – wenn du sie zu weich kochst, wird der Auflauf kompakt. Den Quark am besten vorher mit einer Gabel zerdrücken oder kurz pürieren, damit die Masse glatt und ohne Klümpchen ist; so verbindet sie sich besser mit den Nudeln und dem Eischnee. Die Äpfel nach dem Reiben sofort mit Zimt mischen, damit sie nicht nachdunkeln, und den Eischnee portionsweise, vorsichtig von unten nach oben unterheben.
Serviervorschläge
Am besten schmeckt er leicht abgekühlt, mit einem Klecks saurer Sahne oder dickem Naturjoghurt, die die Süße ausbalancieren. Dazu passen Kakao, Milchkaffee oder Tee mit Zitrone – ein ideales Set für einen gemütlichen, verregneten Nachmittag. Oft serviere ich ihn als warmen Nachmittagsimbiss für Kinder nach der Schule, statt gekaufter Süßigkeiten.
Zutaten
- Nudeln z.B. Fusilli oder Röhrennudeln - 250 g
- Halbfetter Quark gemahlen oder gut zerdrückt - 400 g
- Äpfel mittelgroß, süß-säuerlich, geschält und grob gerieben - 3 Stücke
- Eier Eigelb und Eiweiß getrennt - 3 Stücke
- Zucker für die Quarkmasse - 80 g
- Vanillinzucker für das Aroma - 1 Teelöffel
- Sahne 12–18 % - 100 ml
- Butter zum Einfetten der Form und für die Oberfläche - 30 g
- Zimt für die Äpfel - 1 Teelöffel
- Semmelbrösel zum Ausstreuen der Form - 2 Esslöffel
- Salz für das Eiweiß - 1 Prise
Zubereitung
- Die Nudeln in gesalzenem Wasser 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen, damit sie noch leicht bissfest sind. Abgießen und abkühlen lassen.
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen, damit die Masse nicht anhaftet.
- Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und grob raspeln. Mit Zimt vermischen.
- In einer Schüssel Quark, Eigelb, Zucker, Vanillinzucker und Sahne verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
- Die gekochten Nudeln zur Quarkmasse geben und gründlich mischen, damit die Nudeln gleichmäßig überzogen sind.
- Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen – beim Umdrehen der Schüssel sollte die Masse nicht herauslaufen. Den Eischnee vorsichtig mit einem Löffel oder Spatel unter die Nudel-Quark-Masse heben, damit die Luftigkeit erhalten bleibt.
- Die Hälfte der Nudel-Quark-Masse auf dem Boden der Auflaufform verteilen und glatt streichen.
- Die geriebenen Äpfel mit Zimt darauf geben und zu einer gleichmäßigen Schicht verteilen.
- Mit der restlichen Nudel-Quark-Masse bedecken und die Oberfläche glatt streichen. Einige kleine Butterflöckchen darauf verteilen.
- 30–35 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist und der Auflauf sich bei leichtem Druck mit dem Löffel federnd anfühlt.
- Den Auflauf nach dem Herausnehmen aus dem Ofen 10–15 Minuten ruhen lassen, bevor du ihn anschneidest. Warm oder bei Zimmertemperatur servieren.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Kalt oder leicht im Ofen bzw. in der Mikrowelle erwärmt genießen; beim Aufwärmen im Ofen die Form abdecken, damit der Auflauf nicht austrocknet.