Gebratener Thai-Reis mit Ananas (Khao Pad Sapparot) Recipe
Khao Pad Sapparot ist bunter, gebratener Reis mit Ananas, Gemüse und Nüssen. In Thailand wird er zu besonderen Anlässen oft in einer ausgehöhlten Ananas serviert – er sieht aus wie ein Restaurantgericht, lässt sich zu Hause aber überraschend einfach zubereiten.
Khao Pad Sapparot verbindet die Süße der Ananas mit herzhaftem, leicht angebratenem Reis, knackigem Gemüse und Nüssen zu einem Gericht mit spannenden Kontrasten in Geschmack und Textur. In Thailand wird es oft in einer ausgehöhlten Ananas serviert, was für einen echten „Wow“-Effekt sorgt, obwohl das Rezept selbst überraschend einfach ist.
Tipps vom Koch
Verwende Reis, der am Vortag gekocht und gut gekühlt wurde – frisch gekochter Reis klebt und statt lockerem, gebratenem Reis erhältst du eine kompakte Masse. Wenn du frische Ananas verwendest, die gewürfelten Stücke in einem Sieb gut abtropfen lassen, damit überschüssiger Saft das Gericht nicht verwässert. Brate den Reis in einer gut erhitzten Pfanne und rühre nicht ununterbrochen – gib ihm zwischendurch Zeit, leicht anzurösten.
Serviervorschläge
Serviere den Reis in einer ausgehöhlten Ananashälfte, wenn du bei einem sommerlichen Gartenfest oder Geburtstagsessen Eindruck machen möchtest. Dazu passt ein leicht trockener Weißwein oder ein hausgemachter Ananas-Minz-Cocktail. Das Gericht harmoniert gut mit einem einfachen Gurken-Limetten-Salat oder mit gegrillten Hähnchenspießen in Thai-Marinade.
Zutaten
- Reis am besten Reis vom Vortag, gut getrocknet - 400 g
- Ananas, frisch oder aus der Dose in Würfel geschnitten, gut vom Saft abgetropft - 200 g
- Eier - 2 Stücke
- Karotte in kleine Würfel geschnitten - 1 Stück
- Tiefgekühlte Erbsen - 60 g
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten - 3 Stücke
- Cashew- oder Erdnüsse in einer trockenen Pfanne angeröstet - 40 g
- Sojasauce - 2 Esslöffel
- Fischsauce kann durch zusätzliche Sojasauce ersetzt werden - 1 Esslöffel
- Gemahlene Kurkuma oder Currypulver für Farbe und Aroma - 0.5 Teelöffel
- Öl - 2 Esslöffel
- Pfeffer nach Geschmack - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Alle Zutaten vor dem Braten vorbereiten, da das Gericht schnell geht: Eier in einer Schüssel verquirlen, Gemüse und Ananas schneiden, Nüsse in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie leicht bräunen und duften.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Eier hineingießen und unter Rühren mit dem Pfannenwender braten, bis kleine Rühreistücke entstehen. Eier auf einen Teller geben.
- In dieselbe Pfanne den zweiten Esslöffel Öl geben. Karotte hinzufügen und unter Rühren 2–3 Minuten braten, bis sie leicht weicher wird.
- Gekochten Reis hinzufügen. Klumpen mit Löffel oder Pfannenwender zerteilen, damit die Körner sich trennen. 3–4 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis der Reis heiß und leicht trocken ist.
- Erbsen, Ananas und das gebratene Ei hinzufügen. Mit Kurkuma oder Curry bestreuen, Sojasauce und Fischsauce zugießen. Weitere 2–3 Minuten rühren, bis alles gut vermischt ist und der Reis eine goldene Farbe annimmt.
- Zum Schluss den Großteil des Schnittlauchs (etwas zum Bestreuen zurückbehalten) und Pfeffer hinzufügen. Vermischen und abschmecken – bei Bedarf mit zusätzlicher Sojasauce nachwürzen.
- Sofort servieren, mit den gerösteten Nüssen und dem restlichen Schnittlauch bestreuen. Wer mag, kann den Reis für eine besonders eindrucksvolle Präsentation in eine ausgehöhlte Ananashälfte füllen.
Aufbewahrung
Gebratener Reis lässt sich gut aufbewahren, sollte aber immer vollständig durchgegart und heiß serviert werden. Reste schnell abkühlen lassen, im Kühlschrank lagern und innerhalb von 1–2 Tagen in der Pfanne mit etwas Öl oder in der Mikrowelle gründlich erhitzen. Nicht mehrfach aufwärmen.