Quark-Pfannküchlein mit Rosinen Recipe

Quark-Pfannküchlein mit Rosinen sind eine Mischung aus Käsekuchen und Pfannkuchen in einem. In Polen werden sie oft als süßes Frühstück oder zum Nachmittagskaffee serviert, besonders für Kinder. Sie sind weich, zart und angenehm vanillig, und die Rosinen sorgen für Süße ohne Unmengen an Zucker.

Quark-Pfannküchlein mit Rosinen vereinen die cremige Weichheit eines Käsekuchens mit der Leichtigkeit von Pfannkuchen und landen deshalb in polnischen Haushalten oft statt klassischer belegter Brote auf dem Tisch. Zarter Quark, Vanille und zuvor eingeweichte Rosinen sorgen für Süße ohne übertriebene Zuckermengen, sodass Kinder und Erwachsene sie mit gleicher Begeisterung essen. Es ist eines dieser Gerichte, das frisch aus der Pfanne genauso gut schmeckt wie am nächsten Tag schnell aufgewärmt zum Frühstück vor der Arbeit.

Warum diese Version funktioniert

  • Eingeweichte und gründlich abgetrocknete Rosinen verbrennen nicht auf der Oberfläche der Küchlein.
  • Der dicke Quarkteig behält seine Form, dadurch werden die Küchlein hoch und lassen sich leicht wenden.
  • Die kurze Bearbeitung des Quarks sorgt für eine fluffige Mitte, in der der charakteristische Käsegeschmack dennoch deutlich spürbar bleibt.
Quark-Pfannküchlein mit Rosinen

Tipps vom Koch

Den Quark am besten zuerst mit einer Gabel zerdrücken oder durch die Presse drehen, damit die Masse glatt und ohne Klümpchen ist – dann werden die Pfannküchlein besonders fluffig. Die Rosinen 10–15 Minuten in warmem Wasser oder Milch einweichen, damit sie dem Teig später keine Feuchtigkeit entziehen und in der Pfanne nicht verbrennen. Bei mittlerer Hitze in gut erhitztem Fett braten – ist die Temperatur zu hoch, bräunen sie außen zu schnell, während sie innen noch roh bleiben.

Serviervorschläge

Am besten mit einem Klecks dickem Naturjoghurt oder saurer Sahne und etwas Honig oder selbstgemachter Marmelade servieren, besonders wenn du ein spätes Wochenendfrühstück zubereitest. Dazu passen Kakao, Milchkaffee oder Tee mit Zitrone, vor allem an kühleren Morgen. Für einen größeren, gemütlichen Brunch kannst du frisches saisonales Obst und Nüsse dazu reichen und daraus eine vollwertige Mahlzeit machen.

Worauf man achten sollte

  • Zu flüssiger Teig zerläuft in der Pfanne und ist schwer zu wenden – gib dann etwas Mehl dazu.
  • Brate nicht auf zu hoher Hitze – sie werden außen schnell dunkel, bleiben innen aber feucht und roh.
  • Wenn die Rosinen nicht gut abgetrocknet sind, bilden sich um sie herum feuchte Stellen und der Teig stockt schlechter.
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
35 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Halbfetter Quark durchgedreht oder gut zerdrückt - 250 g
  • Eier - 2 Stück
  • Mehl ca. 1/2 Tasse - 80 g
  • Zucker es kann auch weniger sein - 2 Esslöffel
  • Rosinen optional in warmem Wasser eingeweicht - 40 g
  • Vanillinzucker - 1 Teelöffel
  • Backpulver - 0.5 Teelöffel
  • Öl zum Braten - 3 Esslöffel
  • Sahne oder Naturjoghurt zum Servieren, optional
  • Zucker zum Bestreuen, optional
Hauptzutat: Quark

Zubereitung

  1. Die Rosinen mit warmem Wasser oder Milch für ein paar Minuten übergießen, damit sie weich werden und quellen. Anschließend gründlich abgießen und auf Küchenpapier trocknen, bis sie matt sind und keine Feuchtigkeitsspuren mehr hinterlassen.
  2. Den Quark in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken oder kurz mit dem Pürierstab mixen, bis die Masse ziemlich glatt ist und nur noch kleine Klümpchen enthält. Große, feste Stücke können später „Löcher“ in den Küchlein hinterlassen.
  3. Eier, Zucker und Vanillinzucker hinzufügen. Mit einem Schneebesen oder Mixer verrühren, bis die Masse einheitlich und leicht luftig ist, ohne sichtbare Streifen von Eiweiß oder Zuckerkristallen.
  4. Mehl und Backpulver einstreuen und nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist. Der Teig sollte dick sein und langsam vom Löffel fließen; wenn er sich wie Pfannkuchenteig verläuft, 1–2 EL Mehl zugeben.
  5. Die gut abgetrockneten Rosinen hinzufügen und mit einem Löffel vorsichtig unterheben, damit sie gleichmäßig im Teig verteilt sind und sich nicht am Boden sammeln. Die Masse soll weiterhin dick und elastisch bleiben.
  6. In einer Pfanne eine dünne Schicht Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Wenn ein Tropfen Teig darin leicht zu zischen beginnt, den Teig esslöffelweise hineingeben und kleine, runde Küchlein mit klar erkennbaren Rändern formen.
  7. Die Küchlein 2–3 Minuten auf der ersten Seite braten, bis sie deutlich aufgehen, die Ränder gestockt sind und der Boden goldgelb ist. Sobald die Oberfläche am Rand nicht mehr feucht wirkt, die Küchlein wenden.
  8. Die zweite Seite weitere 2–3 Minuten braten, bis die Küchlein gleichmäßig gebräunt und auf leichten Druck federnd, nicht eingefallen sind. Falls nötig die Hitze reduzieren, damit sie nicht zu schnell nachdunkeln.
  9. Die fertigen Küchlein auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, um überschüssiges Fett aufzusaugen. Warm servieren, mit Puderzucker bestreut, mit Sahne oder Joghurt und Lieblingsobst.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Übrig gebliebene Pfannküchlein im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in der Pfanne oder in der Mikrowelle kurz aufwärmen. Sie lassen sich auch einfrieren und portionsweise auftauen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Am häufigsten brate ich diese Pfannküchlein am Sonntag, wenn jemand aus der Familie als Letzter aufsteht – die erste Portion verschwindet direkt aus der Pfanne, bevor ich mich überhaupt an den Tisch setzen kann. Ich mache deshalb immer gleich die doppelte Menge und verstaue einen Teil in einer Dose für das Montagsfrühstück im Büro.

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