Pasta al limone – Nudeln mit cremiger Zitronensauce Recipe
Pasta al limone ist eine helle, nach Zitrone duftende Pasta, die Italiener im Sommer gerne essen, wenn es heiß ist und man nicht lange am Herd stehen möchte. Das Gericht ist so leicht wie ein italienischer Urlaub und gleichzeitig dank Käse und Sahne sättigend. Es ist ein bisschen wie eine Kombination aus Pasta in Sahnesauce und erfrischender Limonade – nur ohne Zucker.
Pasta al limone begeistert durch ihre Schlichtheit – wenige Zutaten ergeben eine Sauce, die gleichzeitig cremig und intensiv zitronig ist, ohne die Schwere einer typischen Sahnesauce. Das Gericht erinnert an die italienische Amalfiküste, wo Zitronen ganze Straßen beduften und nicht nur in Desserts, sondern auch in Pastagerichten landen. Der Kontrast zwischen der Salzigkeit des Parmesans und der Frische der Zitronenschale macht jeden Bissen leicht, aber ausdrucksstark.
Tipps vom Koch
Koche die Pasta 1–2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben und gare sie im Anschluss in der Sauce fertig, dabei immer wieder mit Nudelwasser angießen – dieses sorgt für die seidig-emulgierte Konsistenz. Reibe die Zitrone nur bis zur gelben Schicht, das weiße Albedo ist bitter und kann den Geschmack des ganzen Gerichts verderben. Achte darauf, die Sauce nach Zugabe von Zitronensaft und Käse nicht zu lange und nicht zu heiß zu kochen – die Hitze möglichst niedrig halten, sonst kann die Sauce gerinnen.
Serviervorschläge
Pasta al limone eignet sich hervorragend als schnelles Mittagessen an einem heißen Tag, serviert mit einem einfachen Rucolasalat und Olivenöl. Dazu passt ein leichtes Weißwein wie Pinot Grigio oder gut gekühltes Wasser mit Zitronenscheibe und Minzblättern. Für ein Abendessen zu zweit die Pasta auf vorgewärmten Tellern servieren, mit zusätzlicher Zitronenschale und Pfeffer bestreuen – ohne viele Beilagen, denn hier liegt die ganze Magie in der Einfachheit.
Zutaten
- Pasta - 200 g
- Sahne 30 % oder 18 % (für die Sauce) - 120 ml
- unbehandelte Zitrone (Schale und Saft werden benötigt) - 1 Stück
- Butter - 30 g
- geriebener Parmesan (oder ein anderer gereifter Hartkäse) - 40 g
- Olivenöl - 1 Esslöffel
- Salz (für Wasser und Sauce)
- frisch gemahlener Pfeffer (nach Geschmack)
- frische Petersilie (fein gehackt, optional) - 1 Handvoll
Zubereitung
- Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen und so salzen, dass es deutlich salzig ist, etwa wie leicht salziges Meerwasser. Die Pasta hineingeben und so viele Minuten kochen, wie auf der Packung angegeben, bis sie weich, aber noch leicht bissfest ist.
- Währenddessen die Schale der Zitrone fein abreiben (nur den gelben Teil) und den Saft auspressen. Etwa 2–3 Esslöffel Saft abmessen.
- In einer großen Pfanne Butter mit Olivenöl bei niedriger Hitze erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die abgeriebene Zitronenschale zugeben und 30–40 Sekunden unter Rühren anschwitzen, bis sie intensiv duftet.
- Die Sahne zugießen, verrühren und bei kleiner Hitze 2–3 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt. 2 Esslöffel Zitronensaft hinzufügen, umrühren und mit einer Prise Salz würzen.
- Etwa 1/2 Tasse vom Kochwasser der Pasta abnehmen, den Rest abgießen.
- Die heiße Pasta in die Pfanne zur Sauce geben. Geriebenen Parmesan und 2–3 Esslöffel vom Nudelwasser hinzufügen. Bei kleiner Hitze 1–2 Minuten kräftig rühren, bis der Käse geschmolzen ist und die Sauce glatt und leicht cremig wird. Ist sie zu dick, noch etwas Nudelwasser zugeben.
- Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Zitronensaft, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer hinzufügen.
- Zum Schluss mit gehackter Petersilie bestreuen und sofort heiß servieren.
Aufbewahrung
Reste in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen etwas Wasser oder einen Schuss Sahne hinzufügen, damit die Sauce wieder cremig wird. Kalt lässt sich die Pasta auch wie ein Nudelsalat essen.