Onigiri mit Lachs und Sesam Recipe

Onigiri sind japanische Reisdreiecke, die Japaner in ihre Bentobox packen, so wie wir belegte Brote zur Arbeit oder in die Schule mitnehmen. Diese Version mit Lachs und Sesam ist sättigend, praktisch zum Essen unterwegs und lässt sich sehr gut im Lunchbox transportieren. Sie schmeckt ein bisschen wie eine Mischung aus einem Fischbrötchen und zartem Sushi – nur ohne kompliziertes Rollen.

Onigiri bekommst du in Japan an fast jedem Bahnhof und in Konbini‑Läden als schnellen, günstigen Snack. Zu Hause werden sie oft aus übrig gebliebenem Reis und Fisch vom Mittag- oder Abendessen gemacht, wobei die Füllung je nach Saison variiert.

Diese Onigiri verbinden den vertrauten Geschmack von gebratenem Lachs mit der typischen, leicht säuerlichen Würzung von Sushi-Reis. Sie sind handlich, gut vorzubereiten und eine tolle Alternative zu belegten Broten für unterwegs.

Warum diese Version funktioniert

  • Gründliches Waschen und Dämpfen des Reises mit den richtigen Wasserverhältnissen sorgt für Körner, die gleichzeitig klebrig und elastisch sind.
  • Mit Sojasauce und Sesam gewürzter Lachs bleibt saftig, aromatisch und trocknet im Inneren der Onigiri nicht aus.
  • Das Formen mit feuchten, leicht gesalzenen Händen verhindert, dass der Reis klebt, und würzt die Oberfläche dezent.
  • Nori wird erst zum Schluss hinzugefügt und behält so eine gute Textur, selbst wenn die Onigiri ein paar Stunden in der Lunchbox liegen.
Onigiri mit Lachs und Sesam

Tipps vom Koch

Arbeite immer mit leicht angefeuchteten Händen – so klebt der Reis weniger und die Dreiecke werden gleichmäßiger. Überfülle die Onigiri nicht, sonst reißen sie beim Formen. Wenn du sie für später vorbereitest, wickle sie straff in Folie, damit sie nicht austrocknen.

Serviervorschläge

Ideal als Mittagssnack im Büro, auf Reisen oder beim Picknick. Du kannst verschiedene Füllungen vorbereiten (z.B. Lachs, Thunfisch, eingelegtes Gemüse) und sie gemischt auf einer Platte servieren, damit sich jeder seine Lieblingssorte aussuchen kann.

Worauf man achten sollte

  • Rühre den Reis nach Zugabe des Essigs nicht zu kräftig – gebrochene Körner verwandeln sich in eine klebrige Masse, die sich nur schwer formen lässt.
  • Fülle die Onigiri nicht mit zu viel Füllung – wenn die Füllung nach außen durchbricht, zerfallen die Dreiecke beim Essen.
  • Klebe das Nori nicht zu lange vor dem Verzehr auf, wenn du die Onigiri aufbewahren möchtest – die Feuchtigkeit des Reises macht es schnell weich und ruiniert die Textur.

Ersatzzutaten

  • Gebratenen Lachs kannst du durch übrig gebliebenen, im Ofen gegarten Lachs vom Mittag- oder Abendessen ersetzen, um die Zubereitungszeit der Füllung zu verkürzen.
  • Sushi-Reis lässt sich im Notfall durch klebrigen Rundkornreis ersetzen, aber nicht durch Langkornreis.
  • Gerösteten weißen Sesam kannst du zur Hälfte mit schwarzem Sesam mischen, für ein intensiveres Aroma und stärkeren Farbkontrast.
Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Sushi-Reis - 300 g
  • Wasser zum Reis kochen - 360 ml
  • Lachs Filet ohne Haut - 200 g
  • Salz gestrichen, für Reis und Fisch - 1 Teelöffel
  • Reisessig - 2 Esslöffel
  • Zucker - 1 Teelöffel
  • gerösteter Sesam weiß oder gemischt - 2 Esslöffel
  • Nori-Blätter zum Einwickeln, kann weggelassen werden - 2 Blätter
  • Pflanzenöl zum Braten des Lachses - 1 Esslöffel
  • Sojasauce zum Würzen des Lachses - 1 Esslöffel
Hauptzutat: Reis

Zubereitung

  1. Den Reis in kaltem Wasser 4–5 Mal gründlich waschen, bis das Wasser fast klar ist, dann in einem Sieb 10 Minuten abtropfen lassen.
  2. Den Reis in einen Topf mit dickem Boden geben, 360 ml Wasser zugießen, mit einem Deckel abdecken und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Sobald er kräftig sprudelt, die Hitze auf klein stellen und 10 Minuten garen, ohne den Deckel anzuheben.
  3. Nach 10 Minuten die Hitze ausschalten, den Deckel weiterhin nicht anheben und den Reis weitere 10 Minuten in der Restwärme dämpfen lassen.
  4. In einer kleinen Schüssel Reisessig mit Zucker und einer Prise Salz verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  5. Den heißen Reis in eine weite Schüssel geben, mit der Essigmischung beträufeln und mit einem breiten Löffel vorsichtig unterheben, dabei den Reis auseinanderziehen, damit er etwas abkühlt. Auf lauwarme Temperatur abkühlen lassen.
  6. In der Zwischenzeit das Lachsfilet leicht salzen, Öl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten pro Seite braten, bis er innen matt ist und sich leicht in Flocken teilen lässt.
  7. Den gebratenen Lachs mit einer Gabel in kleine Stücke zerteilen, eventuell vorhandene Gräten entfernen, mit Sojasauce und 1 Esslöffel Sesam vermischen. Zum Abkühlen beiseitestellen.
  8. Die Nori-Blätter mit einer Schere in Streifen von etwa 3 cm Breite und 8–10 cm Länge schneiden.
  9. Eine Schüssel mit kaltem Wasser zum Befeuchten der Hände bereitstellen. Hände anfeuchten, eine kleine Handvoll Reis nehmen, in der Handfläche flach drücken und in die Mitte 1–2 Teelöffel Lachs geben.
  10. Die Füllung mit Reis umschließen und zunächst zu einer Kugel formen, dann vorsichtig zu einem Dreieck formen, indem die Seiten mit den Händen angedrückt werden. Wenn der Reis klebt, die Hände erneut mit Wasser befeuchten.
  11. Das fertige Dreieck leicht im restlichen Sesam wälzen und unten einen Noristreifen andrücken, damit er am feuchten Reis haftet.
  12. Mit dem restlichen Reis und der Füllung wiederholen. Die Onigiri können sofort serviert oder in Frischhaltefolie gewickelt und mitgenommen werden.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 1 Tage
Einfrieren: Nein

Fertige Onigiri am besten frisch essen. Für unterwegs in Frischhaltefolie wickeln und innerhalb von 6–8 Stunden bei kühler Raumtemperatur verzehren oder im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren und vor dem Essen auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Onigiri sind für mich das perfekte „Fingerfood-Reisgericht“ – unkompliziert, sättigend und erstaunlich vielseitig. Diese Version mit Lachs und Sesam ist ein guter Einstieg, wenn du japanische Küche magst, aber kein aufwendiges Sushi rollen möchtest.

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