Nudelauflauf mit Gemüse und Mozzarella Recipe
Dieser bunte Nudelauflauf ist voll mit Gemüse und schön ziehendem Mozzarella. Im Geschmack erinnert er etwas an ein Gemüsegericht aus einer italienischen Trattoria, aber die Zutaten bekommst du problemlos in jedem deutschen Supermarkt. Eine gute Wahl, wenn du etwas ohne Fleisch, aber trotzdem Sättigendes essen möchtest.
Dies ist eine polnische Alltagsvariante der italienischen Pasta al forno – statt ausgefallener Käsesorten und frischer Kräuter kommen Mozzarella, getrocknete Gewürze und in Discountern erhältliches Gemüse zum Einsatz.
Dieser Nudelauflauf ist die gemüsige Antwort auf klassische, schwere Fleischgerichte – sättigend, aber voller Farbe und Leichtigkeit. Die Kombination aus Zucchini, Paprika, Brokkoli und Tomaten aus der Dose ergibt eine Soße im Stil einer italienischen Trattoria, und der ziehende Mozzarella verleiht dem Ganzen einen angenehm „restaurantartigen“ Charakter. Trotz des mediterranen Flairs bekommst du alle Zutaten problemlos im Supermarkt um die Ecke.
Warum diese Version funktioniert
- Die Pasta wird 2 Minuten kürzer gekocht als auf der Packung angegeben und bleibt nach dem Überbacken elastisch und zerkocht nicht.
- Blanchierter oder sehr gut abgetropfter Brokkoli verwässert die Soße nicht und behält seine intensiv grüne Farbe.
- Sorgfältig einreduzierte Tomatensoße sorgt dafür, dass sich der Auflauf in gleichmäßige Stücke schneiden lässt, statt auseinanderzulaufen.
- Eine einzige Kugel Mozzarella ergibt den gewünschten Fadenkäse-Effekt, ohne die typische Schwere vieler sehr käselastiger Aufläufe.
Tipps vom Koch
Koche die Pasta unbedingt kürzer als auf der Packung angegeben, denn sie gart im Ofen noch nach – sonst wird sie zu weich und verliert ihre Struktur. Brate das Gemüse nicht zu lange, es soll nur leicht weich werden, aber Farbe und Biss behalten, damit der Auflauf nicht zu einem einheitlichen Brei wird. Wenn dir die Tomatensoße sehr flüssig vorkommt, koche sie ein paar Minuten länger, bis ein Teil der Flüssigkeit verdampft ist – das ist der Schlüssel zu schönen, stabilen Portionen.
Serviervorschläge
Serviere diesen Auflauf als fleischloses Mittagessen unter der Woche oder als Hauptgericht bei einem Treffen mit Freunden, bei dem einige Gäste kein Fleisch essen. Er schmeckt hervorragend mit einem einfachen Rucolasalat und Vinaigrette sowie einem Glas leichtem, trockenem Rotwein oder hausgemachter Limonade. Am nächsten Tag kannst du eine Portion im Lunchbox mit zur Arbeit nehmen – er lässt sich gut aufwärmen und verliert nichts an Geschmack.
Worauf man achten sollte
- Das Gemüse nicht zu stark anbraten – zu weiches Gemüse zerfällt in der Soße und der Auflauf verliert an Struktur.
- Wenn du in der Pfanne noch viel dünnflüssige Soße siehst, die Soße vor dem Mischen mit der Pasta länger einkochen.
- Den Auflauf im Ofen nicht mit Folie abdecken, sonst schmilzt der Käse nur, bräunt aber nicht.
Zutaten
- Pasta kurz, z. B. Penne, Fusilli - 250 g
- Zucchini mittelgroß - 1 Stück
- rote Paprika - 1 Stück
- Brokkoli frisch oder tiefgekühlt, Röschen - 250 g
- Zwiebel - 1 Stück
- Knoblauch - 2 Zehen
- Tomaten aus der Dose stückig - 400 g
- Mozzarella am Stück oder in Kugeln - 200 g
- Rapsöl - 2 Esslöffel
- getrockneter Basilikum - 1 Teelöffel
- getrockneter Oregano - 1 Teelöffel
- Salz nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser 2 Minuten kürzer kochen, als auf der Packung angegeben. Abgießen und schnell mit etwas Öl vermengen oder mit heißem Wasser übergießen, damit sie nicht zusammenklebt – sie sollte deutlich al dente sein.
- Den Brokkoli in kleine Röschen teilen. Frischen Brokkoli 2–3 Minuten in kochendes Wasser geben, bis er intensiv grün und leicht weich ist, dann abgießen und gut trocknen lassen. Tiefgekühlten Brokkoli nur auftauen und sehr gründlich abtropfen lassen, damit er kein Wasser abgibt.
- Die Zucchini waschen und in Halbscheiben schneiden. Die Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und in Streifen oder Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, den Knoblauch sehr fein hacken, sodass die Stückchen maximal 2–3 mm groß sind.
- In einer großen Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten anbraten, bis sie weich und glasig, aber nicht braun ist. Den Knoblauch hinzufügen und ca. 30 Sekunden mitbraten, bis er intensiv duftet, jedoch nicht bräunt.
- Zucchini und Paprika hinzufügen. 5–7 Minuten unter Rühren braten, bis das Gemüse leicht weich, aber noch elastisch ist – beim Einstechen mit der Gabel sollte es leichten Widerstand leisten und nicht zerfallen.
- Tomaten aus der Dose, Brokkoli, Basilikum, Oregano, Salz und Pfeffer zugeben. 5–7 Minuten köcheln lassen, bis die Soße deutlich eindickt; wenn du mit dem Pfannenwender über den Pfannenboden streichst, sollte sich dieser kurz zeigen und die Flüssigkeit nicht wie Wasser zurücklaufen.
- Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform leicht mit Öl einfetten, auch an den Seiten, damit die Pasta nicht anhaftet und die Ränder beim Überbacken nicht austrocknen.
- In einer großen Schüssel die Pasta gründlich mit der Gemüsesoße vermischen, bis alle Röhrchen deutlich mit Soße überzogen sind und keine trockenen Stellen bleiben. In die Auflaufform geben und die Oberfläche mit einem Löffel glattstreichen.
- Die Mozzarella aus der Lake gut abtrocknen, in Scheiben oder Würfel schneiden und in einer gleichmäßigen Schicht auf dem Auflauf verteilen, dabei kleine Zwischenräume lassen – im Ofen verläuft der Käse und verbindet sich.
- 20–25 Minuten backen, bis der Käse vollständig geschmolzen ist, stellenweise leicht gebräunt und die Ränder des Auflaufs sanft zu blubbern beginnen. 5 Minuten ruhen lassen, damit die Soße leicht eindickt und die Portionen beim Servieren gut die Form halten.
Aufbewahrung
Reste des Auflaufs nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren. Zum Aufwärmen im Ofen mit etwas Folie abdecken oder in der Mikrowelle erhitzen; bei Bedarf einen Schluck Wasser oder Tomatensoße hinzufügen, damit der Auflauf nicht austrocknet.
Am häufigsten backe ich diesen Auflauf freitags, wenn der Kühlschrank voller Gemüsereste der Woche ist und sie schnell verbraucht werden müssen. Manchmal ersetze ich einen Teil des Mozzarellas durch Stücke Blauschimmelkäse, wenn noch etwas vom abendlichen Naschen vor dem Fernseher übrig ist – das passt hier perfekt.