Klarer Rote-Bete-Borschtsch aus hausgemachter Gemüsebrühe Recipe

Rote-Bete-Borschtsch ist eine klassische polnische Suppe, die nicht nur an Heiligabend auf den Tisch kommt. Klar, intensiv rot und leicht säuerlich – perfekt sowohl in der Tasse zum Trinken als auch mit Uszka oder Krokette. Man kann ihn mit ukrainischem Borschtsch vergleichen, aber in dieser Version ist er leichter und ohne Gemüsestücke.

Dieser Rote-Bete-Borschtsch aus hausgemachter Gemüsebrühe zeichnet sich durch seine Klarheit und die Tiefe des Geschmacks aus, die man mit Brühwürfeln kaum erreicht. Er verbindet die leichte Säure der Roten Bete mit der feinen Süße von Wurzelgemüse und ist dadurch zugleich erfrischend und wärmend. In polnischen Haushalten erscheint er nicht nur an Heiligabend, sondern auch als leichte „Trinksuppe“ bei langen Familientreffen.

Barszcz czerwony na domowym wywarze warzywnym

Tipps vom Koch

Die Rote Bete in bereits heißer, aber nicht sprudelnd kochender Brühe garen und die Suppe nicht zu heftig kochen – so bleibt die Farbe intensiv rubinrot und der Geschmack wird nicht erdig. Am Ende den Borschtsch immer in kleinen Portionen mit Essig oder Zitronensaft abschmecken und nach jeder Zugabe probieren – er soll deutlich säuerlich, aber nicht scharf sein. Für einen perfekt klaren Borschtsch in Tassen die Suppe nach dem Kochen 15–20 Minuten stehen lassen und erst dann durch ein feines Sieb oder Mulltuch abseihen.

Serviervorschläge

Serviere ihn in Tassen mit Pilz-Uszka zum festlichen Abendessen oder in tiefen Tellern mit einer Kraut-Pilz-Krokette zum Sonntagsmittagessen. Sehr gut passt dazu eine Scheibe Roggenbrot mit Knoblauchbutter oder ein einfaches Weizenbrötchen zum Tunken. An kälteren Tagen serviere ich ihn Gästen gern direkt nach dem Ankommen statt klassischem Tee – er wärmt im Handumdrehen auf.

Vorbereitungszeit
25 Min
Kochzeit
60 Min
Gesamtzeit
85 Min
Portionen
6

Zutaten

  • Rote Bete roh, mittelgroß - 800 g
  • Karotte mittelgroß - 2 Stück
  • Petersilienwurzel - 1 Stück
  • Knollensellerie kleines Stück - 0.25 Stück
  • Zwiebel kann über der Flamme angeröstet werden für mehr Tiefe im Geschmack - 1 Stück
  • Knoblauchzehe - 3 Stück
  • Lorbeerblatt - 2 Stück
  • Pimentkorn - 4 Stück
  • getrockneter Majoran in den Händen zerrieben vor dem Zugeben - 1 Teelöffel
  • Essig nach und nach nach Geschmack zugeben - 2 Esslöffel
  • Zucker gleicht die Säure aus - 1 Teelöffel
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • Wasser - 2 l
Hauptzutat: Rote Bete

Zubereitung

  1. Rote Bete schälen und in dünne Scheiben oder Halbscheiben schneiden – je dünner, desto schneller geben sie Farbe und Geschmack ab.
  2. Karotte, Petersilienwurzel und Sellerie schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel halbieren, nach Wunsch über der Gasflamme oder in einer trockenen Pfanne anrösten, bis sie leicht nachdunkelt – das verleiht der Suppe ein tieferes Aroma.
  3. Alle Gemüse in einen großen Topf geben: Rote Bete, Karotte, Petersilienwurzel, Sellerie, Zwiebel. Lorbeerblätter, Pimentkörner und 2 Knoblauchzehen, leicht mit dem Messer angedrückt, hinzufügen.
  4. Alles mit 2 Litern kaltem Wasser aufgießen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren, sodass die Suppe nur leicht „sim­mert“. Zugedeckt 45–50 Minuten kochen, bis die Rote Bete weich ist.
  5. Nach dieser Zeit die Hitze ausschalten. Majoran in den Händen zerreiben und zusammen mit Zucker und Essig zugeben – mit 1 Esslöffel Essig beginnen, umrühren und probieren. Wenn der Borschtsch noch nicht sauer genug ist, einen zweiten Esslöffel hinzufügen.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die letzte Knoblauchzehe durch die Presse drücken oder fein hacken und zugeben. Umrühren und die Suppe 10–15 Minuten stehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
  7. Den Borschtsch durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf abseihen, das Gemüse mit einem Löffel leicht andrücken, damit es möglichst viel Geschmack abgibt, aber nicht zu einem Brei zerdrücken – die Suppe soll klar bleiben.
  8. Wenn der Borschtsch besonders klar sein soll, zusätzlich durch ein Mulltuch oder einen Kaffeefilter gießen.
  9. Vor dem Servieren den Borschtsch vorsichtig erhitzen, aber nicht stark aufkochen – zu hohe Temperatur kann Farbe und Geschmack abschwächen.
  10. Heiß in Tassen oder tiefen Tellern servieren, pur oder mit Uszka, Krokette oder kleinen Pasteten.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 4 Tage
Einfrieren: Ja

Reste nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen nicht stark kochen, sondern nur sanft erhitzen, damit Farbe und Geschmack erhalten bleiben. Für längere Lagerung kann der Borschtsch heiß in sterilisierte Flaschen oder Gläser gefüllt und gut verschlossen werden.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber
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Zutaten

  • Rote Bete roh, mittelgroß - 800 g
  • Karotte mittelgroß - 2 Stück
  • Petersilienwurzel - 1 Stück
  • Knollensellerie kleines Stück - 0.25 Stück
  • Zwiebel kann über der Flamme angeröstet werden für mehr Tiefe im Geschmack - 1 Stück
  • Knoblauchzehe - 3 Stück
  • Lorbeerblatt - 2 Stück
  • Pimentkorn - 4 Stück
  • getrockneter Majoran in den Händen zerrieben vor dem Zugeben - 1 Teelöffel
  • Essig nach und nach nach Geschmack zugeben - 2 Esslöffel
  • Zucker gleicht die Säure aus - 1 Teelöffel
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • Wasser - 2 l
Hauptzutat: Rote Bete

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