Jambalaya mit Hähnchen und Wurst Recipe
Jambalaya ist ein Eintopfgericht aus Louisiana, bei dem Reis zusammen mit Hähnchen, Wurst und Gemüse in einer aromatischen, leicht pikanten Soße gegart wird. Es erinnert ein wenig an spanische Paella, hat aber einen amerikanischen Charakter mit Einflüssen der kreolischen Küche. Perfekt, wenn du mehrere Personen mit einem großen Topf voll buntem, duftendem Essen satt machen möchtest.
Jambalaya mit Hähnchen und Wurst ist das Herz der Küche Louisianas – eine Mischung aus kreolischen, französischen, spanischen und afrikanischen Einflüssen in einem dampfenden Topf. Der Reis gart zusammen mit Fleisch, Gemüse und Gewürzen und saugt alle Aromen wie ein Schwamm auf, sodass jedes Korn pikant, kräuterig und voller Umami ist. Es ist ein richtiges „Party-im-Topf“-Gericht: bunt, aromatisch, sättigend und wie gemacht zum Teilen an einem großen Tisch.
Tipps vom Koch
Verwende einen breiten Topf oder eine tiefe Pfanne, damit der Reis in einer möglichst dünnen Schicht garen kann – so nimmt er die Flüssigkeit gleichmäßig auf und verkocht nicht. Nach dem Zugeben des Reises nicht zu oft rühren, nur 2–3 Mal während des Garens, denn zu intensives Rühren setzt Stärke frei und das Gericht wird klebrig. Wenn du eine scharfe Wurst verwendest, probiere das Gericht erst zum Schluss – mit scharfem Paprikapulver am Anfang ist es leicht, die Schärfe zu übertreiben.
Serviervorschläge
Jambalaya eignet sich hervorragend für gemütliche Abende mit mehreren Personen – stell den Topf einfach in die Mitte des Tisches und dazu Schälchen mit gehackter Petersilie, scharfer Soße und Zitronenspalten, damit sich jeder nach Belieben nachwürzen kann. Dazu passen ein leichtes Bier, Cider oder Wasser mit Limette und viel Eis, besonders wenn du die Schärfe etwas anziehst. Es ist auch ein tolles Meal-Prep-Gericht für eine stressige Woche – Reste schmecken am nächsten Tag im Büro sogar noch besser, einfach in der Mikrowelle aufgewärmt.
Zutaten
- Reis - 300 g
- Hähnchenbrust - 300 g
- Wurst - 200 g
- Paprika - 1 Stück
- Stangensellerie - 2 Stängel
- Zwiebel - 1 Stück
- Knoblauch - 3 Stück
- Tomaten aus der Dose - 400 g
- Hühnerbrühe - 600 ml
- Paprikapulver edelsüß - 2 Teelöffel
- Paprikapulver scharf - 0.5 Teelöffel
- Thymian - 1 Teelöffel
- Lorbeerblatt - 2 Stück
- pflanzliches Öl - 2 Esslöffel
- Salz - 1 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Hähnchen in mundgerechte Würfel schneiden, Wurst in Halbscheiben, Zwiebel fein würfeln, Paprika in Streifen, Stangensellerie in dünne Scheiben schneiden, Knoblauch fein hacken.
- In einem großen, breiten Topf oder einer tiefen Pfanne das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, die Wurst zugeben und 4–5 Minuten braten, bis sie leicht gebräunt ist und Fett austritt.
- Hähnchenstücke dazugeben, mit einer Prise Salz würzen und weitere 5–6 Minuten unter Rühren braten, bis das Fleisch außen nicht mehr rosa ist.
- Zwiebel, Sellerie und Paprika hinzufügen und alles zusammen 5–7 Minuten braten, dabei gelegentlich umrühren, bis das Gemüse weich wird und die Zwiebel leicht glasig ist.
- Knoblauch, edelsüßes und scharfes Paprikapulver, Thymian, Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer zugeben und noch 1 Minute unter Rühren braten, bis die Gewürze intensiv duften.
- Reis einstreuen und gründlich umrühren, damit jedes Korn mit Fett und Gewürzen überzogen ist, 1–2 Minuten mitrösten.
- Tomaten aus der Dose und Brühe angießen, alles gut verrühren und mit einem Holzlöffel den Bodensatz vom Topfboden lösen.
- Zum Kochen bringen, die Hitze auf klein reduzieren, den Topf mit einem Deckel abdecken und 20–25 Minuten garen, bis der Reis den Großteil der Flüssigkeit aufgenommen hat und weich, aber nicht zerkocht ist.
- Während des Garens 2–3 Mal umrühren, damit der Reis nicht am Boden ansetzt; wenn die Flüssigkeit zu schnell verdampft, etwas heißes Wasser oder Brühe nachgießen.
- Zum Schluss die Lorbeerblätter entfernen, abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz oder scharfem Paprikapulver nachwürzen; sofort heiß servieren.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen in einen luftdichten Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 2–3 Tagen verzehren und vor dem Servieren gründlich in der Mikrowelle oder in einer Pfanne erhitzen, bei Bedarf mit etwas Brühe oder Wasser auffrischen.