Indisches Curry mit Hähnchen und Spinat in Kokosmilch Recipe
Dieses hausgemachte Curry mit Hähnchen und Spinat in Kokosmilch verbindet nordindische Gewürze mit einer cremigen Basis, die ein wenig an thailändisches Curry erinnert, aber milder und dicker ist. Der Spinat wird erst zum Schluss zugegeben, behält so seine intensiv grüne Farbe und zarte Struktur, und die Hähnchenstücke bleiben dank der kurzen Joghurtmarinade schön weich.
Dieses Gericht verbindet Elemente der nordindischen Küche – wie Joghurtmarinade und Garam Masala – mit der in Europa sehr beliebten cremigen Kokosbasis, die eher an thailändische Currys erinnert., Für viele deutschsprachige Hobbyköche ist es eine zugängliche Art, indisch zu kochen: Die Gewürze sind in gut sortierten Supermärkten erhältlich, und die Zubereitung ist unkompliziert., Die Verwendung von Spinat erinnert an das nordindische Palak- oder Saag-Curry, allerdings in einer vereinfachten, alltagstauglichen Version.
Es ist ein alltagstaugliches Curry mit authentischem Gewürzprofil, das dennoch mild genug für die ganze Familie ist., Die Zubereitung gelingt in einem Topf und eignet sich daher gut für Wochenabende., Durch den hohen Spinatanteil ist das Gericht nicht nur aromatisch, sondern auch nährstoffreich und farblich sehr ansprechend.
Dlaczego ta wersja działa
- Die kurze Marinade im Joghurt macht das Hähnchen zart und schützt es davor, beim Köcheln trocken zu werden.
- Die Gewürze werden zunächst im Fett angeröstet, wodurch ihre Aromen intensiver und runder werden.
- Der Spinat wird erst am Ende zugegeben, sodass er seine Farbe und eine angenehme Textur behält, anstatt grau und matschig zu werden.
- Die Kombination aus Tomaten und Kokosmilch ergibt eine ausgewogene Sauce: cremig, aber nicht schwer, mit leichter Säure als Ausgleich.
Tipps vom Koch
Wenn du frischen Ingwer übrig hast, schneide ihn in Stücke und friere ihn ein – so hast du immer welchen für das nächste Curry parat., Für ein besonders intensives Aroma kannst du am Ende noch einen kleinen Spritzer Limettensaft oder einen Klecks Naturjoghurt auf jede Portion geben., Röste Kreuzkümmel und Korianderkörner bei Gelegenheit im Ganzen und mahle sie frisch – der Geschmacksunterschied ist deutlich., Wenn du es schärfer magst, gib zusammen mit den Gewürzen etwas frische gehackte Chili dazu.
Serviervorschläge
Mit lockerem Basmatireis, Naan oder Chapati servieren., Dazu passen frische Gurken-Raita oder ein einfacher Tomatensalat mit roten Zwiebeln., Mit frischem Koriander oder glatter Petersilie bestreuen, um Frische und Farbe zu betonen.
Na co uważać
- Die Gewürze nicht zu lange trocken rösten, sonst können sie bitter werden – 30–40 Sekunden reichen aus.
- Das Hähnchen nicht zu stark anbraten: Es soll außen weiß werden, aber nicht austrocknen, da es später noch in der Sauce gart.
- Kokosmilch nicht heftig kochen, sondern nur sanft köcheln lassen, damit sie nicht ausflockt.
- Beim Nachsalzen bedenken, dass die Sauce beim Einkochen intensiver wird – lieber nach und nach abschmecken.
Zamienniki
- Statt Hähnchen kannst du auch Putenfleisch oder festes Gemüse wie Blumenkohl und Kichererbsen verwenden – die Garzeit entsprechend anpassen.
- Anstelle von Kokosmilch funktioniert auch eine Mischung aus Sahne und Hühnerbrühe, wenn du den Kokosgeschmack nicht magst.
- Frischer Spinat kann durch tiefgekühlten Blattspinat ersetzt werden; diesen vorher gut auftauen und ausdrücken.
- Wenn du kein Garam Masala hast, kannst du eine Mischung aus gemahlenem Kreuzkümmel, Koriander, etwas Zimt und Kardamom verwenden.
Zutaten
- Hähnchenbrust - 600 g
- griechischer Naturjoghurt dick - 100 g
- frischer Spinat - 150 g
- Zwiebel - 1 Stück
- Knoblauch - 3 Zehen
- Ingwer - 2 cm
- Kokosmilch - 400 ml
- gehackte Tomaten aus der Dose - 200 g
- pflanzliches Öl - 2 Esslöffel
- gemahlener Kreuzkümmel - 1 Teelöffel
- gemahlener Koriander - 1 Teelöffel
- Kurkuma - 0.5 Teelöffel
- Garam Masala - 1 Teelöffel
- scharfes Paprikapulver gemahlen - 0.5 Teelöffel
- Salz
Zubereitung
- Das Hähnchen in größere Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, Joghurt, die Hälfte des Knoblauchs, die Hälfte des Ingwers, eine Prise Salz und 0,5 Teelöffel Garam Masala hinzufügen, alles gründlich vermischen und mindestens 15 Minuten marinieren lassen (oder über Nacht in den Kühlschrank stellen).
- Die Zwiebel schälen und in dünne Streifen schneiden, den restlichen Knoblauch hacken, den Ingwer reiben; den Spinat abspülen und trocknen, größere Blätter in kleinere Stücke zupfen.
- In einem breiten Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, die Zwiebel zugeben und unter Rühren 5–7 Minuten anbraten, bis sie weich wird und stellenweise leicht goldbraun ist.
- Den restlichen Knoblauch und Ingwer hinzufügen und etwa 1 Minute anbraten, bis sie intensiv duften, dann Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, scharfes Paprikapulver und den restlichen Garam Masala einstreuen und 30–40 Sekunden rühren, bis die Gewürze leicht aufschäumen.
- Das marinierte Hähnchen zusammen mit dem Joghurt zugeben, in einer gleichmäßigen Schicht verteilen und 5–6 Minuten anbraten, dabei gelegentlich umrühren, bis die Hähnchenstücke rundum weiß werden und an der Oberfläche nicht mehr roh aussehen.
- Die Dosentomaten hinzufügen, umrühren und 5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas eindickt und nicht mehr sehr wässrig wirkt.
- Die Kokosmilch angießen, zum leichten Kochen bringen, die Hitze reduzieren und 10–12 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce dick und cremig ist und das Hähnchen zart ist; falls die Sauce zu dick ist, etwas Wasser hinzufügen.
- Zum Schluss den Spinat zugeben, umrühren und weitere 2–3 Minuten garen, bis die Blätter zusammenfallen und dunkelgrün werden; abschmecken und mit Salz nach Geschmack würzen.
Aufbewahrung
Das Hähnchen in Kokossauce kannst du bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren; beim Aufwärmen bei niedriger Hitze vorsichtig rühren, damit die Sauce nicht gerinnt bzw. sich nicht trennt.
Dieses Curry ist eine meiner Lieblingsvarianten für unter der Woche, weil es sich gut vorbereiten lässt: Die Marinade kann schon am Vorabend gemacht werden, und am nächsten Tag steht das Essen schnell auf dem Tisch., Es ist außerdem ein schönes Einstiegsrezept für alle, die sich an indische Gewürze herantasten möchten, ohne dass das Gericht zu scharf oder kompliziert wird.