Gyoza – japanische Teigtaschen mit Fleisch und Kohl Recipe

Gyoza sind dünne Teigtaschen mit einer Füllung aus Hackfleisch und Kohl, die zuerst goldbraun angebraten und dann mit etwas Wasser gedünstet werden. In Japan bestellt man sie oft als Beilage zu einer Schüssel Ramen oder als Snack zum Bier. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus polnischen Pierogi und chinesischen Jiaozi, aber mit einem charakteristischen, leicht knusprigen Boden.

Diese Gyoza verbinden eine saftige, aromatische Füllung mit einem zarten Teig und einem charakteristisch knusprigen Boden. Die Kombination aus Anbraten und Dämpfen sorgt für eine besondere Textur, die man mit einfachen Mitteln auch zu Hause erreichen kann.

Gyoza – japanische Teigtaschen mit Fleisch und Kohl

Tipps vom Koch

Drücke den Chinakohl wirklich gut aus – zu viel Flüssigkeit in der Füllung macht die Gyoza wässrig und erschwert das Formen. Wenn du viele Teigtaschen machst, halte sie während des Formens unter einem leicht feuchten Tuch, damit der Teig nicht austrocknet.

Serviervorschläge

Serviere Gyoza auf einem großen Teller mit der knusprigen Seite nach oben, dazu mehrere kleine Schälchen Dipsauce. Als Teil eines japanisch inspirierten Menüs passen dazu Ramen, gebratener Reis oder ein einfacher Gurkensalat mit Reisessig.

Vorbereitungszeit
45 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
65 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Weizenmehl - 250 g
  • Wasser - 130 ml
  • Salz - 3 g
  • gemahlenes Schweinefleisch - 250 g
  • Chinakohl - 150 g
  • Frühlingszwiebel - 20 g
  • Knoblauch - 2 Zehe
  • Ingwer - 10 g
  • Sojasauce - 20 ml
  • Sesamöl - 5 ml
  • Pflanzenöl - 20 ml
  • Reisessig - 20 ml
  • Chili - 1 g
Hauptzutat: Schweinefleisch

Zubereitung

  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben, heißes Wasser (nicht kochend) zugießen und mit einem Löffel verrühren, bis sich alles verbindet. Wenn der Teig etwas abgekühlt ist, 5–7 Minuten mit den Händen kneten, bis er glatt und elastisch ist. Mit einem feuchten Tuch abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.
  2. Chinakohl fein hacken, leicht salzen und 10 Minuten stehen lassen, damit er Wasser zieht. Anschließend den Kohl in den Händen oder in einem Tuch kräftig ausdrücken, damit er so trocken wie möglich ist.
  3. Knoblauch und Ingwer fein hacken oder reiben. Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden.
  4. In einer Schüssel Hackfleisch, ausgedrückten Kohl, Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebel, Sojasauce und Sesamöl vermischen. Die Füllung 2–3 Minuten mit der Hand oder einem Löffel kneten, bis sie leicht klebrig wird.
  5. Den Teig in 2 Teile teilen. Jeden Teil zu einer Rolle formen und in kleine Stücke von der Größe einer Walnuss schneiden. Jedes Stück zu einem dünnen Kreis von etwa 8–9 cm Durchmesser ausrollen, dabei mit Mehl bestäuben, damit nichts klebt.
  6. Auf die Mitte jedes Teigkreises etwa 1 Teelöffel Füllung geben. Den Rand des Teigs mit Wasser befeuchten, die Teigtasche halbmondförmig zusammenklappen und die Ränder zusammendrücken, dabei auf einer Seite kleine Falten legen, sodass die typische „Fächerform“ entsteht.
  7. In einer großen Pfanne mit Deckel Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Teigtaschen mit der flachen Seite nach unten hineinsetzen, sodass sie sich nicht berühren. 2–3 Minuten braten, bis der Boden goldbraun ist.
  8. Etwa 100 ml Wasser in die Pfanne gießen (es sollte 3–4 mm hoch stehen), sofort mit einem Deckel abdecken und 5–6 Minuten dämpfen, bis das Wasser fast vollständig verdampft ist.
  9. Den Deckel abnehmen und weitere 1–2 Minuten braten, damit der Boden wieder knusprig wird.
  10. In einer kleinen Schüssel Sojasauce mit Reisessig und Chiliflocken verrühren – das ist die Dipsauce. Die Gyoza heiß servieren, mit der knusprigen Seite nach oben, und die Sauce separat dazu reichen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Ja

Gekochte Gyoza schmecken frisch am besten, können aber im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 1–2 Tage aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen in einer Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, damit der Boden wieder leicht knusprig wird.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Selbstgemachte Gyoza sind etwas aufwendiger, aber der Unterschied zu fertigen Teigtaschen ist deutlich spürbar. Gemeinsam zu füllen und zu formen macht außerdem Spaß und eignet sich gut als gemeinsames Kochprojekt mit Freunden oder Familie.

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