Gebratener Jasminreis mit Hähnchen und Ananas nach chinesischer Art Recipe
Gebratener Jasminreis mit Hähnchen und Ananas ist ein farbenfrohes Gericht, das die Süße der Frucht mit herzhaftem Hähnchen und Gemüse verbindet. In chinesischen Restaurants wird es oft in einer ausgehöhlten Ananas serviert – zu Hause reicht ein normaler Teller völlig aus. Es ist eine großartige Möglichkeit, Reis vom Vortag zu verwerten und ein schnelles Pfannengericht zum Mittag- oder Abendessen zuzubereiten.
Gebratener Jasminreis mit Hähnchen und Ananas verbindet die Süße der Frucht mit herzhaft angebratenem Reis und Fleisch und schafft so die typische Geschmacksbalance, die man aus chinesischen Lokalen kennt. Aromatischer Jasminreis steuert einen feinen, blumigen Duft bei, der Ananas und Sojasauce perfekt unterstreicht. Dieses Gericht verwandelt Reis vom Vortag in wenigen Minuten in eine bunte, vollwertige Mahlzeit aus der Pfanne.
Tipps vom Koch
Unbedingt Reis verwenden, der am Vortag gekocht und gut ausgekühlt ist – frischer, warmer Reis wird zu einer klebrigen Masse und brät nicht locker. Das Hähnchen in kleine Würfel schneiden und mindestens 10 Minuten in Sojasauce mit etwas Öl marinieren, dann wird das Fleisch saftiger und aromatischer. Die Ananas erst gegen Ende der Bratzeit hinzufügen: Sie soll leicht karamellisieren, aber nicht zerfallen, sonst geht ihre angenehme, feste Struktur verloren.
Serviervorschläge
Den Reis in einer großen Servierschüssel in die Mitte des Tisches stellen, damit sich jeder selbst nehmen kann – dazu passt ein einfacher Gurkensalat mit Reisessig oder schnelles Kimchi aus dem Glas. Als Getränk eignen sich Wasser mit Limette, leicht gesüßter Eistee oder Reisbier, wenn du einen entspannten „chinesischen Filmabend“ zu Hause planst. Das Gericht lässt sich gut aufwärmen, daher kannst du eine größere Menge zubereiten und den Rest am nächsten Tag in der Lunchbox mit zur Arbeit nehmen.
Zutaten
- Jasminreis - 400 g
- Hähnchenbrust - 250 g
- Ananas, frisch oder aus der Dose - 150 g
- Möhre - 1 Stück
- grüne Erbsen, tiefgekühlt - 80 g
- Eier - 2 Stück
- Knoblauch - 2 Zehen
- Sojasauce - 3 Esslöffel
- Fischsauce - 1 Esslöffel
- Öl - 3 Esslöffel
- Zucker - 0.5 Teelöffel
- Pfeffer - 0.25 Teelöffel
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebelgrün - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Wenn der Reis frisch gekocht ist, auf einem Teller ausbreiten und vollständig auskühlen lassen, damit die Körner nicht zusammenkleben.
- Das Hähnchen mit 1 Esslöffel Sojasauce und einer Prise Pfeffer würzen, mischen und 10 Minuten beiseitestellen.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl erhitzen. Die Eier hineinschlagen, verrühren und 1–2 Minuten braten, bis sie zu kleinen Rühreistückchen gestockt sind. Auf einen Teller geben.
- In dieselbe Pfanne einen weiteren Esslöffel Öl geben. Das Hähnchen hinzufügen und 4–5 Minuten bei recht hoher Hitze unter Rühren braten, bis die Stücke goldbraun und innen vollständig durchgegart sind. Zum Ei geben.
- Den letzten Esslöffel Öl in die Pfanne geben, Knoblauch und Möhre hinzufügen. 2–3 Minuten braten, bis die Möhre leicht weich wird.
- Die grünen Erbsen hinzufügen und eine weitere Minute unter Rühren braten.
- Den kalten Reis in die Pfanne geben und Klumpen mit dem Löffel zerteilen. 3–4 Minuten braten, bis der Reis heiß und leicht trocken-geröstet ist.
- Das gebratene Ei und Hähnchen, die Ananaswürfel, die restliche Sojasauce, Fischsauce (falls verwendet), Zucker und Pfeffer hinzufügen. Weitere 2–3 Minuten rühren, bis alles gut vermischt ist.
- Abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlicher Sojasauce nachwürzen. Mit gehacktem Schnittlauch oder Frühlingszwiebelgrün bestreuen und sofort servieren.
Aufbewahrung
Reste können luftdicht verpackt 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen in einer Pfanne mit einem Spritzer Wasser oder Öl bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis alles gut durchgewärmt ist.