Frühstückssalat mit Burrata und Kirschtomaten Recipe

Dieser Frühstückssalat mit Burrata und Kirschtomaten ist eine italienische Art, einen entspannten Morgen zu beginnen. Burrata ist die cremige Cousine der Mozzarella – beim Anschneiden läuft aus ihr eine zarte Füllung. Zusammen mit Olivenöl, Tomaten und knusprigem Brot entsteht ein Frühstück, das aussieht, als käme es aus einem kleinen Café in Apulien.

In Italien kommen solche herzhaften Frühstücke eher am Wochenende auf den Tisch, wenn statt süßen Croissants frisches Brot, Käse, Olivenöl und saisonale Tomaten serviert werden.

Dieser Frühstückssalat verwandelt einfache Zutaten – Burrata, Tomaten und Rucola – in das Gefühl eines langsamen italienischen Morgens, an dem das Frühstück eher einem kleinen Festmahl als einer schnellen Mahlzeit gleicht. Der cremige Kern der Burrata vermischt sich auf dem Teller mit Olivenöl und Tomatensaft und bildet eine natürliche, seidige Sauce. Das Gericht zeigt, dass ein besonderes Frühstück nicht süß sein muss.

Warum diese Version funktioniert

  • Das frühzeitige Salzen der Kirschtomaten bildet einen natürlichen Tomatensaft, der zur Basis des Dressings wird.
  • Die ganze Burrata in der Mitte zu servieren ermöglicht, das flüssige Innere direkt am Tisch mit den übrigen Zutaten zu vermischen.
  • Geröstetes Brot bringt Knusprigkeit ins Gericht und nimmt die Sauce auf dem Teller perfekt auf.
Frühstückssalat mit Burrata und Kirschtomaten

Tipps vom Koch

Nimm die Burrata mindestens 20–30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank – bei Zimmertemperatur wird ihr Inneres flüssiger und deutlich aromatischer. Die Tomaten solltest du unbedingt gleich zu Beginn gut salzen, damit sie Saft ziehen, der sich mit Olivenöl und Essig zu einer Art leichtem Dressing verbindet. Sei vorsichtig mit dem Essig: Lieber nur ein paar Tropfen guten Weißwein- oder Balsamicoessigs verwenden, statt den ganzen Salat zu übergießen und den Geschmack des Käses zu überdecken.

Serviervorschläge

Serviere den Salat mit kräftig geröstetem Sauerteigbrot oder Ciabatta – am besten direkt auf demselben Teller, damit du das Brot in die Sauce aus Burrata und Tomaten tunken kannst. Dazu passt hervorragend schwarzer Kaffee aus der Mokkakanne oder frisch gepresster Orangensaft, wenn du ein eher „urlaubsmäßiges“ Frühstück planst. Das Gericht eignet sich besonders für Wochenendmorgen, wenn du etwas Einfaches essen möchtest, das trotzdem aussieht wie aus einem kleinen Café.

Worauf man achten sollte

  • Verwende keine eiskalte Burrata – sie bleibt fest, ist weniger aromatisch und der Kern läuft beim Anschneiden kaum aus.
  • Den Salat nicht zu früh mit dem Dressing übergießen, sonst fallen die Blätter schnell zusammen.
  • Bei sehr säuerlichen Tomaten nicht zu viel Essig verwenden – das Dressing soll ausbalanciert sein und nicht scharf-säuerlich wirken.
Vorbereitungszeit
15 Min
Gesamtzeit
15 Min
Portionen
2

Zutaten

  • Burrata (ca. 200 g) - 1 Stück
  • Kirschtomaten - 200 g
  • Rucola oder Salatmischung - 40 g
  • Olivenöl extra vergine - 3 Esslöffel
  • Essig - 1 Esslöffel
  • frisches Basilikum (Blätter) - 1 Handvoll
  • Salz (nach Geschmack)
  • frisch gemahlener Pfeffer (nach Geschmack)
  • Brot (Baguette, Sauerteigbrot) (zum Servieren, optional angeröstet) - 2 Scheiben
Hauptzutat: Burrata

Zubereitung

  1. Die Burrata 20–30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen kann. Sie ist fertig, wenn sie sich weich anfühlt und du bei leichtem Druck einen „schwimmenden“ Kern spürst.
  2. Kirschtomaten waschen, trocken tupfen und je nach Größe halbieren oder vierteln. In eine Schüssel geben, großzügig mit einer Prise Salz bestreuen und vorsichtig mischen. 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich am Boden deutlich Saft sammelt.
  3. Auf einem großen Teller Rucola oder eine Salatmischung locker zu einem „Nest“ ausbreiten. Die Blätter sollen nicht zusammengedrückt sein, sondern fluffig und frisch wirken, ohne nasse, schlaffe Stellen.
  4. Die ganze Burrata in die Mitte setzen und leicht andrücken, damit sie stabil liegt. Die Tomaten mitsamt dem ausgetretenen Saft rundherum verteilen, sodass ein Teil des Safts in die Blätter einzieht, aber noch sichtbar Flüssigkeit auf dem Teller bleibt.
  5. In einer kleinen Schüssel Olivenöl mit Balsamicoessig oder Zitronensaft, einer Prise Salz und frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. So lange mischen, bis das Dressing leicht trüb wird und gleichmäßig aussieht, ohne sich absetzende Essigtröpfchen.
  6. Den Salat mit dem Dressing beträufeln, beginnend auf der Oberseite der Burrata, damit ein Teil über die Tomaten und den Salat hinunterläuft. Der Käse soll zart glänzen und auf dem Teller eine gut sichtbare Mischung aus Öl und Saft entstehen.
  7. Die Basilikumblätter direkt vor dem Servieren mit den Fingern zerzupfen und darüberstreuen – sie sollen hellgrün und frisch bleiben, nicht welk. Bei Bedarf nochmals mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  8. Brotscheiben in einer trockenen Pfanne oder im Ofen rösten, bis die Ränder goldbraun und knusprig sind, der Kern aber weich bleibt. Sofort noch warm neben dem Salat servieren.
  9. Am Tisch die Burrata mit einem Messer einschneiden – der cremige Kern sollte langsam auslaufen und sich mit der Sauce auf dem Teller verbinden. Käse zusammen mit Tomaten und Salat aufnehmen und das Brot dabei wie einen „Löffel“ benutzen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 1 Tage
Einfrieren: Nein

Reste schmecken am besten noch am selben Tag. Bewahre Burrata und Tomaten getrennt im Kühlschrank auf und verzehre sie innerhalb von 1 Tag. Bereits mit Dressing vermischter Salat sollte möglichst schnell gegessen werden, da die Blätter sonst weich werden.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Am häufigsten mache ich diesen Salat samstags, wenn ich vom Wochenmarkt mit noch warmem Brot und einer Schale duftender Tomaten zurückkomme. Manchmal gebe ich ein paar Scheiben Prosciutto dazu, wenn vom Vorabend noch Reste im Kühlschrank sind.

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