Deutsche Frühstücksbrezeln Recipe
Deutsche Brezeln sind ein charakteristisches Gebäck in gedrehter Form, besonders in Bayern beliebt. Man isst sie oft morgens mit Butter und Marmelade oder tagsüber mit Wurst und Bier. Sie haben eine weiche Krume und eine leicht knusprige, dunklere Kruste, die mit grobem Salz bestreut ist.
Brezeln sind eine Ikone des bayerischen Frühstücks – die charakteristische gedrehte Form, die tief gebräunte Kruste durch das Natronbad und das grobe Salz obendrauf verleihen diesem Gebäck seinen unverwechselbaren Charakter. Die weiche, fluffige Krume steht im Kontrast zur leicht zähen, gebräunten Kruste, deren Geschmack an gutes Bäckerbrot erinnert und nichts mit Supermarktware gemein hat. Dieses Gebäck passt sowohl süß mit Butter und Marmelade als auch herzhaft mit Wurst und Käse hervorragend.
Tipps vom Koch
Nach dem Kneten sollte der Teig glatt und elastisch sein – wenn die Delle nach leichtem Eindrücken mit dem Finger schnell wieder verschwindet, ist er perfekt. Beim Formen der Rollen nicht zu viel Mehl verwenden, sonst klebt der Teig beim Drehen der Brezel schlechter zusammen. Beim Natronbad zügig, aber vorsichtig arbeiten – das Wasser muss nicht stark kochen, ein leichtes „Simmern“ reicht, dann behalten die Brezeln ihre Form und reißen nicht unkontrolliert auf.
Serviervorschläge
Am besten sind sie noch leicht warm, am Wochenende morgens mit Butter, Aprikosenmarmelade und einer Tasse Milchkaffee serviert. Für bayerisches Flair kannst du sie nachmittags mit Weißwurst, Senf und Weißbier servieren, etwa beim Fußballschauen mit Freunden. Sie eignen sich auch hervorragend als Snack für die Arbeit – aufgeschnitten und mit Käse, Salat und Schinken belegt, statt eines klassischen Sandwiches.
Zutaten
- Weizenmehl Type 550 oder Universalmehl - 500 g
- Trockenhefe 1 Standard-Tütchen - 7 g
- Wasser lauwarm, nicht heiß - 280 ml
- Butter geschmolzen, abgekühlt - 40 g
- Zucker - 1 Teelöffel
- Salz für den Teig - 1.5 Teelöffel
- Natron für die Natronlauge - 2 Esslöffel
- Wasser für die Natronlauge - 1 l
- grobkörniges Salz zum Bestreuen - 1 Esslöffel
Zubereitung
- Mehl, Hefe, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben und mischen. Lauwarmes Wasser und geschmolzene Butter hinzufügen.
- Den Teig mit der Hand oder der Küchenmaschine mit Knethaken 8–10 Minuten kneten, bis er glatt, elastisch ist und nicht mehr an den Händen klebt. Ist er zu trocken, 1–2 Esslöffel Wasser zugeben.
- Zu einer Kugel formen, die Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45–60 Minuten gehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen und fast doppelt so groß ist.
- Den aufgegangenen Teig in 8 gleich große Stücke teilen. Aus jedem Stück eine etwa 50–60 cm lange Rolle formen, an den Enden dünner, in der Mitte dicker.
- Aus der Rolle eine Brezel formen: zu einem U legen, die Enden zweimal übereinanderschlagen und dann an den unteren Teil des „Bauchs“ andrücken. Die Brezeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In einem Topf 1 Liter Wasser zum Kochen bringen, Natron zugeben und umrühren (Vorsicht, das Wasser schäumt).
- Jede Brezel vorsichtig 20–30 Sekunden in die heiße Natronlauge tauchen, dabei mit einer Schaumkelle helfen, und anschließend wieder auf das Blech legen.
- Wenn alle Brezeln gebadet sind, mit grobem Salz bestreuen.
- Im vorgeheizten Ofen 12–15 Minuten backen, bis sie dunkelgolden sind und die Oberfläche leicht aufreißt.
- Auf einem Gitter auskühlen lassen. Lauwarm oder vollständig abgekühlt servieren.
Aufbewahrung
Abgekühlte Brezeln in einem luftdichten Beutel oder Behälter 1–2 Tage bei Zimmertemperatur aufbewahren oder einfrieren. Zum Auffrischen kurz im heißen Ofen aufbacken, damit die Kruste wieder knusprig wird.