Choriatiki – klassischer griechischer Bauernsalat Recipe
Choriatiki ist der „echte“ griechische Salat, der in Griechenland zu fast jedem Mittag- oder Abendessen in die Mitte des Tisches gestellt wird. Große Gemüsestücke, eine dicke Scheibe Feta obendrauf und reichlich Olivenöl machen ihn eher zu einem leichten Gericht als zu einer bloßen Beilage. Eine großartige Möglichkeit, das Flair einer griechischen Taverne nach Hause zu holen.
Choriatiki ist die Quintessenz des griechischen Esstisches – große Stücke saftigen Gemüses, salziger Feta und großzügig verwendetes Olivenöl ergeben einen Salat, der problemlos ein leichtes Gericht ersetzen kann. Der Verzicht auf Blattsalat sorgt für einen konzentrierteren Geschmack: Süße Tomaten, knackige Gurke und Paprika, pikante Zwiebel und aromatischer Oregano. Ein Gericht, das einen gedanklich sofort in eine sonnenbeschienene Taverne versetzt, selbst wenn man es am Küchentisch in einer Stadtwohnung isst.
Tipps vom Koch
Der beste Choriatiki gelingt mit sehr reifen, duftenden Tomaten – außerhalb der Saison lieber kleinere, aber süße Sorten wählen als große, wässrige Exemplare. Das Gemüse nicht zu klein schneiden, sonst tritt zu viel Saft aus und der Salat wird zur Suppe; beim Mischen sehr vorsichtig vorgehen, fast so, als würdest du die Zutaten nur anordnen. Wenn die Zwiebel sehr scharf ist, unbedingt abspülen oder in Wasser einweichen – so dominiert sie den Geschmack nicht.
Serviervorschläge
In einer großen Schüssel in die Mitte des Tisches stellen, dazu einen Korb mit frischem Brot oder gerösteten Baguettescheiben, mit denen man die Olivenöl-Tomatensoße vom Boden aufnehmen kann. Passt hervorragend zu gegrilltem Hähnchen, Fisch oder Grillspießen im Garten, wird im Sommer aber oft auch solo als schnelles Mittagessen mit einer Scheibe Sauerteigbrot gegessen. Dazu ein leichtes Weißwein, ein trockener Rosé oder einfach gut gekühltes Wasser mit Zitrone und Eiswürfeln.
Zutaten
- Tomate reif, mittelgroß - 4 Stück
- Gurke lang, frisch - 1 Stück
- Paprika grün oder rot - 1 Stück
- rote Zwiebel klein - 1 Stück
- Feta-Käse am Stück, nicht zerkrümelt - 200 g
- schwarze Oliven am besten mit Stein, z. B. Kalamata - 80 g
- Olivenöl gute Qualität, extra vergine - 4 Esslöffel
- roter Weinessig - 1 Esslöffel
- getrockneter Oregano - 1 Teelöffel
- Salz nach Geschmack, vorsichtig, da Feta salzig ist
- schwarzer Pfeffer frisch gemahlen, nach Geschmack
Zubereitung
- Die Tomaten nicht wie für einen Gemüsesalat in Würfel schneiden, sondern in größere Stücke – jede Tomate in 6–8 Spalten teilen. In eine große Schüssel geben.
- Die Gurke waschen, die Enden abschneiden, der Länge nach halbieren und dann in etwa 0,5 cm dicke Halbmonde schneiden. Zu den Tomaten geben.
- Die Paprika vom Kerngehäuse befreien, in dünne Streifen oder größere Stücke schneiden und in die Schüssel geben.
- Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Wenn sie sehr scharf ist, 5 Minuten in kaltem Wasser einlegen, dann abgießen und zum Gemüse geben.
- Die Oliven hinzufügen – wenn sie Steine haben, einfach ganz dazugeben, die Gäste kommen beim Essen damit zurecht.
- In einer kleinen Schüssel Olivenöl, Weinessig, Oregano, eine Prise Salz und Pfeffer verrühren. Abschmecken, ob der Geschmack deutlich, aber nicht zu sauer ist.
- Das Gemüse mit dem Dressing übergießen und vorsichtig mit den Händen oder einem großen Löffel mischen, damit die Tomaten nicht zerdrückt werden.
- Obenauf eine dicke Scheibe Feta oder einige größere Stücke legen. Mit etwas zusätzlichem Olivenöl beträufeln und mit einer Prise Oregano und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
- Sofort bei Zimmertemperatur servieren, am besten mit Brot, mit dem man die Soße vom Schüsselboden auftunken kann.
Aufbewahrung
Den Salat schmeckt am besten frisch, aber Reste können für einige Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am nächsten Tag sind die Tomaten meist sehr weich und geben viel Saft ab – dann eignet er sich gut als Beilage, zusammen mit frischem Brot, um die aromatische Flüssigkeit aufzutunken.