Chinesischer Salat mit Ei, Tomate und Gurke Recipe

Der einfache Salat aus Ei, Tomate und Gurke ist die chinesische Antwort auf ein schnelles, hausgemachtes Gericht aus dem, was gerade im Kühlschrank ist. Er kombiniert uns vertraute Zutaten, aber das Dressing aus Sojasauce, Essig und Sesam verleiht ihm einen ganz anderen Charakter als ein klassischer Eiersalat. Ideal als leichtes Abendessen, Frühstück oder Beilage zu Reis.

In vielen Haushalten im Norden Chinas steht dieser Salat im Sommer als schnelle, kühle Beilage neben einer Schüssel Reis auf dem Tisch. Er ist etwas zwischen Salat und leichter Vorspeise und lässt sich sehr einfach für größere Familienrunden hochskalieren.

Der chinesische Salat mit Ei, Tomate und Gurke sieht vertraut aus, schmeckt aber durch das Dressing aus Sojasauce, Essig und Sesamöl ganz anders als klassische Eiersalate. Er ist ein typisches „Hausmannsgericht“, das in China aus dem zubereitet wird, was gerade im Kühlschrank ist, und als schnelle Ergänzung zum Reis auf den Tisch kommt. Die Cremigkeit der Eier verbindet sich mit der erfrischenden Frische des Gemüses und einem deutlichen, salzig-säuerlichen Akzent im Dressing.

Warum diese Version funktioniert

  • Die genau angegebene Kochzeit sorgt für ein cremiges, aber vollständig gestocktes Eigelb ohne grauen Rand.
  • Das Dressing ist durch das Verhältnis von Sojasauce, Essig und einer Prise Zucker gut ausbalanciert.
  • Das zweistufige Mischen (zuerst Gemüse, dann Eier) verhindert, dass die Eier zerdrückt werden.
Chinesischer Salat mit Ei, Tomate und Gurke

Tipps vom Koch

Die Eier hart, aber nicht zu lange kochen – 9–10 Minuten ab Kochbeginn reichen, sonst werden die Eigelbe gräulich und trocken. Tomaten und Gurken erst nach dem Mischen mit dem Dressing salzen, da sie sonst zu viel Flüssigkeit ziehen und der Salat wässrig wird. Wenn du eine sehr kräftige Sojasauce verwendest, diese nach und nach zugeben und nach jedem Teelöffel probieren – der Salat verträgt nicht zu viel Salz.

Serviervorschläge

Als leichtes Abendessen mit einer Schüssel warmem Reis oder gedämpftem, leicht getoastetem chinesischem Brötchen (Mantou), falls vorhanden, servieren. Er eignet sich auch hervorragend als schnelles, herzhaftes Wochenendfrühstück, besonders an heißen Tagen, wenn man keine Lust auf Braten hat. Dazu passt leicht gekühlter Grüntee oder selbstgemachter Jasmintee aus der Thermoskanne – genau so, wie er in vielen chinesischen Haushalten serviert wird.

Worauf man achten sollte

  • Das Gemüse nicht extra salzen – die Sojasauce liefert genug Salz und verringert die Menge an austretendem Tomatensaft.
  • Nicht zu kräftig rühren: Sobald die Eier anfangen zu zerfallen, auf vorsichtige Bewegungen von unten nach oben umsteigen.
  • Verschiedene Sojasaucen sind unterschiedlich salzig – nach und nach zugeben und nach jedem Schuss probieren.

Ersatzzutaten

  • Reisessig kannst du durch Apfelessig ersetzen; er hat eine milde Säure und passt gut zu Tomaten.
  • Statt Schnittlauch kannst du fein gehackte Frühlingszwiebeln oder glatte Petersilie für Frische verwenden.
  • Wenn du rohen Knoblauch nicht magst, lass ihn weg oder gib eine Prise Knoblauchgranulat für ein dezenteres Aroma hinzu.
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
10 Min
Gesamtzeit
25 Min
Portionen
2

Zutaten

  • Eier - 3 Stück
  • Tomate mittelgroß, reif - 2 Stück
  • frische Gurke lang - 0.5 Stück
  • Schnittlauch oder Frühlingszwiebel fein gehackt - 2 Esslöffel
  • Sojasauce - 1.5 Esslöffel
  • Reisessig oder anderer milder Essig - 1 Esslöffel
  • Sesamöl - 0.5 Teelöffel
  • Zucker - 0.5 Teelöffel
  • Pflanzenöl z. B. Rapsöl - 1 Teelöffel
  • Knoblauch (optional) fein gehackt, für mehr Schärfe - 0.5 Zehe
  • Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Eier

Zubereitung

  1. Die Eier in einen Topf legen, mit kaltem Wasser bedecken und auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Ab dem Siedepunkt 8–9 Minuten kochen, bis das Eiweiß komplett gestockt ist und das Eigelb gleichmäßig gelb ist, ohne grauen Rand.
  2. Die gekochten Eier sofort mit reichlich kaltem Wasser abschrecken oder in eine Schüssel mit Eiswasser legen und vollständig abkühlen lassen. Die Schale sollte sich in größeren Stücken lösen, und die Eier dürfen beim Schälen nicht mehr heiß sein.
  3. Die geschälten Eier in Viertel oder größere Würfel schneiden, damit sie gut in Form bleiben, und beiseitestellen. Die Tomaten waschen, harte Strünke entfernen und in mundgerechte Würfel oder Spalten schneiden; wenn die Schale sehr hart ist, kannst du sie kurz überbrühen und häuten.
  4. Die Gurke waschen, bei Bedarf (besonders wenn sie dick ist oder eine bittere Schale hat) teilweise schälen und in Halb- oder Viertelscheiben schneiden. Schnittlauch oder Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
  5. In einer kleinen Schüssel helle Sojasauce, Reis- oder Apfelessig, Zucker, Sesamöl und Pflanzenöl verrühren. Rühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat und ein homogenes Dressing entsteht; es sollte deutlich säuerlich, leicht salzig und dezent süß schmecken.
  6. Wenn du Knoblauch verwendest, eine halbe Zehe durch die Presse drücken oder sehr fein hacken und zum Dressing geben, nochmals verrühren. Wenn der Geschmack zu intensiv wirkt, 1–2 EL Wasser zufügen, damit das Dressing die Zutaten nur dünn umhüllt und sie nicht überdeckt.
  7. Tomaten und Gurke in eine größere Schüssel geben, mit der Hälfte des Dressings übergießen und sehr behutsam mischen, bis das Gemüse leicht mit Sauce überzogen ist. An diesem Punkt nicht salzen – die Sojasauce bringt genug Salz und reduziert die Menge an austretendem Tomatensaft.
  8. Die Eierstücke hinzufügen und das restliche Dressing darübergießen. Sehr vorsichtig mit einem Löffel oder Spatel von unten nach oben mischen, damit die Eier nicht zerbröseln – im fertigen Salat sollten deutlich erkennbare, größere Eierstücke sichtbar sein.
  9. Den Salat mit gehacktem Schnittlauch bestreuen und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Probieren und bei Bedarf ein paar Tropfen Sojasauce oder Essig hinzufügen, falls Salz oder Säure fehlen – der Geschmack soll klar und deutlich, aber nicht übersalzen sein.
  10. Den Salat 5–10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis die Tomaten etwas Saft abgegeben haben und sich die Aromen verbinden. Servieren, solange die Gurke noch knackig ist und das Dressing leicht verflüssigt und glänzend auf den Zutaten liegt.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 1 Tage
Einfrieren: Nein

Reste am besten im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1 Tag aufessen; die Eier und das Gemüse werden mit der Zeit weicher und wässriger.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Diesen Salat mache ich am häufigsten an Samstagmorgen, wenn im Kühlschrank noch einzelne Tomaten und Gurken vom Wocheneinkauf übrig sind. In der Tomatensaison gebe ich ein paar Tropfen Chiliöl dazu, um ihm mehr Charakter zu verleihen – das weckt besser auf als Kaffee.

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