Bruschetta mit Ricotta, Zitrone und Kräutern Recipe

Diese Bruschetta ist eine frische, leichte Vorspeise mit cremiger Ricotta, Zitronenschale und Kräutern. In Italien tauchen solche gerösteten Brotscheiben oft vor dem Mittag- oder Abendessen als kleiner Happen zu einem Glas Wein auf. Sie schmeckt wie eine Mischung aus Brotaufstrichkäse und einem leichten Kräuteraufstrich – aber in einer sehr italienischen Version.

Diese Bruschetta verbindet cremige Ricotta mit zitroniger Frische und Kräutern, wodurch sie leichter und eleganter ist als die klassische Version mit Tomaten. Sie schmeckt wie ein kleiner Vorgeschmack auf ein italienisches Abendessen – irgendwo zwischen Brotaufstrich und zartem Frischkäse, aber mit einem deutlichen Zitrus-Kräuter-Twist. Genau diese Art von Snack wird in Italien zum ersten Glas Wein serviert, bevor etwas „Richtiges“ auf den Tisch kommt.

Bruschetta mit Ricotta, Zitrone und Kräutern

Tipps vom Koch

Röste das Brot in einer stark erhitzten, trockenen Pfanne oder im Ofen, bis die Ränder wirklich knusprig, die Mitte aber noch weich ist – so weicht es durch die Ricotta nicht auf. Die Ricotta leicht salzen und mit einem Löffel oder Schneebesen aufschlagen, damit sie fluffig wird; die Zitronenschale nur von der äußeren, gelben Schicht abreiben, da das Weiße bitter ist. Die Kräuter erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit sie nicht nachdunkeln und ihr Aroma behalten.

Serviervorschläge

Als Antipasto zu einem Glas gut gekühltem Weißwein, z.B. Pinot Grigio, oder zu hausgemachter Limonade, wenn du eine alkoholfreie Variante möchtest. Perfekt für ein Treffen auf der Terrasse an einem warmen Abend oder als „Platte“ mit mehreren verschiedenen Bruschette für eine Hausparty. Du kannst obenauf dünne Radieschenscheiben oder ein paar Kapern geben, wenn du kräftigere Aromen magst.

Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
8 Min
Gesamtzeit
23 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Baguette oder anderes helles Brot (ca. 250–300 g) - 1 Stück
  • Ricotta oder anderer milder Frischkäse - 250 g
  • Zitrone (am besten ungewachst, du verwendest Schale und Saft) - 1 Stück
  • frisches Basilikum - 0.5 Handvoll
  • frische glatte Petersilie - 0.5 Handvoll
  • Olivenöl (plus etwas zum Beträufeln des Brots) - 3 Esslöffel
  • Knoblauch (zum Einreiben der Crostini) - 1 Zehe
  • Salz (nach Geschmack)
  • frisch gemahlener Pfeffer (nach Geschmack)
Hauptzutat: Ricotta

Zubereitung

  1. Heize den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. Schneide das Baguette in etwa 1,5 cm dicke Scheiben. Lege sie auf das Blech und beträufle sie leicht mit Olivenöl.
  3. Schiebe das Blech für 6–8 Minuten in den Ofen, bis das Brot leicht knusprig und an den Rändern zart goldbraun ist.
  4. In der Zwischenzeit Ricotta in eine Schüssel geben. Die Schale der gut gewaschenen Zitrone fein abreiben (nur den gelben Teil) und zum Käse geben.
  5. 1–2 Esslöffel Zitronensaft, 2 Esslöffel Olivenöl, eine Prise Salz und Pfeffer hinzufügen. Mit einem Löffel verrühren, bis die Masse glatt und cremig ist. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
  6. Basilikum und Petersilie fein hacken, zur Ricotta geben und vorsichtig unterheben.
  7. Die gerösteten Brotscheiben aus dem Ofen nehmen. Die Knoblauchzehe halbieren und die warmen Crostini schnell auf der Oberseite einmal damit einreiben – nur kurz, damit das Aroma dezent bleibt.
  8. Auf jede Scheibe eine Portion der Ricotta-Zitronen-Creme geben. Nach Belieben alles mit etwas Olivenöl beträufeln und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
  9. Sofort servieren, solange das Brot noch leicht warm und die Ricotta cremig ist.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Übrig gebliebene Ricotta-Creme im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verbrauchen. Das Brot am besten frisch rösten; bereits belegte Bruschetta sollten möglichst sofort gegessen werden, damit sie nicht durchweichen.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mache diese Crostini am häufigsten, wenn Freunde „nur für eine Stunde“ vorbeischauen und ich keine Zeit zum Kochen habe – das Baguette kaufe ich auf dem Heimweg von der Arbeit, und der Rest der Zutaten wartet meist schon im Kühlschrank. Manchmal esse ich auch zwei solcher Bruschette als schnelles Samstagfrühstück zu einem großen Kaffee aus der Espressokanne.

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