Gebratener Reis auf amerikanische Art mit Hähnchen und Gemüse Recipe
Dies ist eine amerikanische Hausmannskost-Version von gebratenem Reis, inspiriert von der asiatischen Küche, aber vereinfacht und an das angepasst, was man typischerweise im Kühlschrank hat. Hähnchenstücke, Gemüse und Reis verbinden sich in einer Pfanne zu einem schnellen, bunten Gericht. Im Geschmack erinnert es ein wenig an chinesisches Take-away, hat aber einen milderen, „familientauglichen“ Charakter.
Dieses Gericht hat den Geist des amerikanischen „clean out the fridge“ – es entstand aus dem Wunsch, Reis- und Gemüsereste zu verwerten, erinnert im Geschmack aber an asiatisches Streetfood. Es verbindet mild gewürztes Hähnchen, die Süße von Erbsen und Karotten und das ausgeprägte Umami von Soja- und Austernsauce, sodass es wie eine hausgemachte Version des Lieblings-Chinese-Take-outs wirkt. Aus nur einer Pfanne entsteht eine vollwertige, bunte Mahlzeit, die sowohl Kindern als auch Erwachsenen schmeckt.
Tipps vom Koch
Am besten eignet sich Reis, der am Vortag gekocht und gut ausgekühlt wurde – frischen Reis unbedingt dünn ausbreiten, damit er abtrocknet, sonst wird das Gericht kompakt und feucht. Das Hähnchen nicht zu lange braten: Sobald es innen nicht mehr rosa ist und leicht bräunt, sofort aus der Pfanne nehmen, damit es saftig bleibt. Sojasauce nach und nach zugeben und immer wieder probieren – leicht ist es, zu viel Salz zu erwischen, besonders wenn du bereits gesalzene Sojasauce verwendest.
Serviervorschläge
Direkt aus der Pfanne servieren, mit extra frischem Schnittlauch und ein paar Tropfen Sriracha für alle, die es scharf mögen. Dazu passt ein leichtes Lagerbier oder Eistee mit Zitrone, besonders bei einem späten, hektischen Abendessen unter der Woche. Das Gericht eignet sich auch gut als Meal Prep – die Portionen kannst du in Lunchboxen füllen und am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen.
Zutaten
- Reis locker gekocht, am besten vom Vortag - 250 g
- Hähnchenbrust in kleine Würfel geschnitten - 300 g
- Karotte in kleine Würfel geschnitten - 1 Stück
- grüne Erbsen können auch tiefgekühlt sein - 80 g
- Zwiebel in kleine Würfel geschnitten - 1 Stück
- Knoblauch fein gehackt - 2 Zehen
- Ei in einer Schüssel verquirlt - 2 Stück
- Pflanzenöl zum Braten - 3 Esslöffel
- Sojasauce am besten helle - 3 Esslöffel
- Austernsauce optional, sorgt für mehr Tiefe im Geschmack - 1 Esslöffel
- Sesamöl zum Abschmecken am Ende - 1 Teelöffel
- Schnittlauch gehackt, zum Bestreuen - 2 Esslöffel
- schwarzer Pfeffer frisch gemahlen - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Wenn du frisch gekochten Reis verwendest, verteile ihn auf einem Teller und lass ihn etwas ausdampfen und abkühlen, damit er nicht feucht und klebrig ist.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl bei mittelhoher Hitze erhitzen. Die verquirlten Eier hineingeben und unter sanftem Rühren braten, bis sie stocken und weiche Rühreistücke entstehen. Die Eier auf einen Teller geben.
- In derselben Pfanne den nächsten Esslöffel Öl erhitzen. Das Hähnchen zugeben und 5–7 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis das Fleisch innen nicht mehr rosa ist und leicht bräunt. Das Hähnchen zu den Eiern auf den Teller geben.
- Den letzten Esslöffel Öl in die Pfanne geben, die Zwiebel hinzufügen und 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis sie weich und leicht glasig ist, ohne zu bräunen. Die Karotte zugeben und weitere 3 Minuten unter Rühren braten.
- Knoblauch und Erbsen hinzufügen und 1–2 Minuten braten, bis der Knoblauch intensiv duftet, aber nicht braun wird.
- Den Reis in die Pfanne geben und Klümpchen mit einem Löffel oder Pfannenwender zerteilen. 3–4 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis der Reis heiß und leicht trocken geröstet ist.
- Die gebratenen Eier und das Hähnchen wieder in die Pfanne geben, Sojasauce und Austernsauce angießen und mit Pfeffer bestreuen. Alles gründlich vermischen, damit der Reis und die Einlagen gleichmäßig mit der Sauce überzogen sind. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Sojasauce hinzufügen.
- Zum Schluss das Gericht mit Sesamöl beträufeln, durchrühren und mit gehacktem Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren, am besten direkt aus der Pfanne.
Aufbewahrung
Reste schnell abkühlen lassen, luftdicht verpacken und im Kühlschrank maximal 1–2 Tage aufbewahren. Vor dem Verzehr in der Pfanne oder Mikrowelle gründlich durcherhitzen und nicht mehrfach aufwärmen.