Tomatensuppe mit Reis aus Brühe Recipe
Tomatensuppe ist ein Klassiker der polnischen Mittagessen, oft am Tag nach der Brühe gekocht, damit nichts verschwendet wird. Kinder lieben sie, Erwachsene auch, sie geben es nur nicht zu. In dieser Version servieren wir sie mit Reis, was sie sättigender macht – ein bisschen wie eine italienische Suppe, aber in einer sehr polnischen Ausführung.
Tomatensuppe auf Basis von Brühe verbindet polnische Sparsamkeit mit dem italienischen Umgang mit Tomaten – nichts wird verschwendet und der Geschmack ist dank selbstgemachter Brühe besonders tief. Reis statt Nudeln macht die Suppe gehaltvoller, fast wie ein leichter Teller-Gulasch, und ein Schuss Sahne mildert die Tomatensäure und sorgt für eine cremige, wärmende Konsistenz. Es ist eines dieser Gerichte, die am Freitag nach der Arbeit das Mittagessen retten, wenn im Kühlschrank noch die Sonntagsbrühe wartet.
Tipps vom Koch
Koche den Reis separat und gib ihn erst direkt vor dem Servieren in den Teller – so saugt er nicht die ganze Brühe auf und verwandelt die Suppe am nächsten Tag nicht in einen dicken Brei. Erwärme Passata oder passierte Tomaten kurz in etwas Butter oder Olivenöl, bis sie leicht nachdunkeln – ein einfacher Trick, der die Süße der Tomaten hervorhebt und ihre rohe Säure reduziert. Beim Abschmecken nur dann eine Prise Zucker zugeben, wenn die Suppe deutlich sauer ist; greife zuerst zu Salz und frisch gemahlenem Pfeffer, denn oft sind es diese beiden, die den Geschmack „öffnen“.
Serviervorschläge
Serviere die Suppe mit einem Klecks Sahne und gehackter Petersilie oder Dill – so wirkt sie wie vom Sonntagsessen bei der Tante. Dazu passt hervorragend Apfel- oder Kirschkompott, besonders bei einem Familienmittagessen unter der Woche. Für Studentenabende oder schnelle Büro-Lunches kannst du noch einen Löffel geriebenen Parmesan oder geriebenen Hartkäse darüberstreuen – so wird sie zu etwas zwischen polnischer Tomatensuppe und italienischem Comfort Food.
Zutaten
- Geflügel- oder Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht) (am besten selbstgemacht) - 1.2 l
- Passata oder passierte Tomaten (man kann auch Dosentomaten fein pürieren) - 500 ml
- Reis (am besten Langkornreis) - 100 g
- Sahne 30 % oder 18 % (für eine leichtere Version weglassen) - 100 ml
- Möhre (mittelgroß) - 1 Stück
- Petersilienwurzel (optional) - 0.5 Stück
- Knollensellerie (kleines Stück, optional) - 30 g
- Lorbeerblatt - 1 Stück
- Pimentkorn - 2 Stück
- Zucker (nach Geschmack, gleicht die Säure der Tomaten aus) - 1 Teelöffel
- Salz (nach Geschmack) -
- Pfeffer (nach Geschmack) -
- frische Petersilie (gehackt, zum Servieren) - 2 Esslöffel
Zubereitung
- Möhre, Petersilienwurzel und Sellerie schälen und in kleine Würfel oder dünne Halbringe schneiden.
- In einem Topf die Brühe mit Lorbeerblatt und Piment zum Kochen bringen. Das geschnittene Gemüse zugeben und bei mittlerer Hitze etwa 10–12 Minuten kochen, bis es weich ist.
- In einem separaten kleinen Topf den Reis in gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung (meist 12–15 Minuten) kochen, bis er weich, aber nicht zerkocht ist. Abgießen und beiseitestellen.
- Zum Topf mit Brühe und Gemüse die Tomatenpassata geben. Umrühren, aufkochen und dann bei kleiner Hitze 8–10 Minuten köcheln lassen.
- Zucker zugeben, die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Probieren – wenn sie zu sauer ist, noch etwas Zucker hinzufügen.
- Den Topf vom Herd nehmen. In einer Tasse die Sahne mit ein paar Esslöffeln heißer Suppe verrühren, gründlich glattrühren und diese Mischung dann unter ständigem Rühren zurück in den Topf gießen, damit die Sahne nicht gerinnt.
- In die Teller jeweils eine Portion des gekochten Reises geben, mit heißer Tomatensuppe übergießen und mit gehackter Petersilie bestreuen.
- Sofort servieren, solange sie heiß und aromatisch ist.
Aufbewahrung
Die abgekühlte Suppe ohne Reis in einem verschließbaren Behälter im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren. Zum Einfrieren eignet sie sich ebenfalls gut – ohne Sahne einfrieren und diese erst nach dem Auftauen und Erhitzen einrühren. Reis immer separat lagern; beim Aufwärmen die Suppe langsam erhitzen und erst auf dem Teller mit Reis kombinieren.