Italienische Tomatensuppe mit Basilikum Recipe
Diese italienische Tomatensuppe ist dick, duftend und sehr einfach. Sie basiert auf reifen Tomaten, Olivenöl und frischem Basilikum – ganz ohne Sahne und überflüssige Zusätze. Ein bisschen wie eine Mischung aus deutscher Tomatensuppe und italienischer Pastasauce, nur in Löffelform. Perfekt als leichtes Mittag- oder Abendessen.
Diese Tomatensuppe schmeckt wie italienischer Sommer in einer Schüssel – sie basiert ausschließlich auf reifen Tomaten, guter Brühe und frischem Basilikum, ganz ohne Sahne oder Bindemittel. Sie verbindet die heimelige Vertrautheit einer klassischen Tomatensuppe mit der Intensität eines italienischen Sugo und bleibt dabei leicht und frisch. Durch die schlichte Zutatenliste schmeckt man den Unterschied zwischen sommerlichen, saisonalen Tomaten und solchen aus dem Glas besonders deutlich.
Tipps vom Koch
Lass die Tomaten unbedingt gut einkochen – nimm dir Zeit für das Schmoren, denn in dieser Phase entsteht die Tiefe im Geschmack; der Topf sollte leise „blubbern“ und nicht heftig kochen. Püriere die Suppe erst, wenn das Gemüse wirklich weich ist und die Säure der Tomaten mit etwas Zucker oder der Süße der Karotte ausbalanciert ist. Basilikum am Ende nicht mehr mitkochen – direkt vor dem Servieren hinzufügen, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben.
Serviervorschläge
Serviere die Suppe mit einer Scheibe knusprig gerösteter Baguette, mit Olivenöl beträufelt, oder mit Knoblauchcroutons – genau wie in kleinen, familiengeführten Osterien. Dazu passt ein Glas leichter Rotwein (z.B. Chianti) oder hausgemachte Zitronenlimonade mit Minze. Die Suppe eignet sich hervorragend als leichtes Abendessen nach der Arbeit oder als wärmende Mahlzeit nach einem langen Herbstspaziergang.
Zutaten
- reife frische Tomaten oder 2 Dosen gehackte Tomaten - 800 g
- Gemüse- oder Hühnerbrühe - 700 ml
- Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
- Karotte klein - 1 Stück
- Stangensellerie optional, sorgt für mehr Tiefe im Geschmack - 1 Stängel
- Knoblauch - 2 Zehen
- Olivenöl - 3 Esslöffel
- Zucker zum Ausbalancieren der Säure - 0.5 Teelöffel
- frisches Basilikum Blätter - 1 Handvoll
- Salz nach Geschmack
- frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
- Croutons oder Baguette zum Servieren, optional
Zubereitung
- Wenn du frische Tomaten verwendest, diese auf der Unterseite kreuzweise einritzen, 1–2 Minuten mit kochendem Wasser übergießen, dann in kaltes Wasser legen. Häuten, harte Strünke entfernen und in Stücke schneiden.
- Zwiebel, Karotte und Stangensellerie schälen (Sellerie nur waschen) und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und hacken.
- In einem großen Topf das Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel, Karotte und Sellerie zugeben. 5–7 Minuten unter häufigem Rühren anschwitzen, bis das Gemüse weich und leicht glasig ist, aber nicht bräunt.
- Knoblauch hinzufügen und etwa 30 Sekunden mitbraten, bis er intensiv duftet.
- Die geschnittenen Tomaten (oder Dosentomaten) sowie die Brühe zugeben. Zucker, eine Prise Salz und Pfeffer hinzufügen und umrühren.
- Die Suppe zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 20–25 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse sehr weich ist und die Tomaten zerfallen sind.
- Den Topf vom Herd nehmen. Basilikumblätter hinzufügen (einige für die Deko zurückbehalten). Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Wenn du keinen Mixer hast, kannst du die Suppe durch ein Sieb streichen, was jedoch mehr Zeit braucht.
- Die Suppe abschmecken und mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zucker nachwürzen, falls sie zu sauer ist.
- Heiß servieren, mit etwas Olivenöl beträufelt und mit Basilikumblättern garniert. Nach Wunsch Croutons oder eine Scheibe geröstete Baguette dazugeben.
Aufbewahrung
Die Suppe vollständig abkühlen lassen, dann im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält sich 3–4 Tage und lässt sich gut in einem Topf oder in der Mikrowelle aufwärmen. Sie eignet sich auch zum Einfrieren – vor dem Servieren nach dem Auftauen nochmals kurz aufkochen.