Buchweizenauflauf mit Roter Bete und Feta Recipe
Dieser Auflauf verbindet polnischen Buchweizen mit gerösteter Roter Bete und salzigem Feta – er schmeckt ein bisschen wie ein Treffen von warmem Hauptgericht und Salat. Er ist ideal, wenn du etwas Warmes, aber gleichzeitig Gemüsereiches essen möchtest. Das Gericht wird oft unter der Woche aus bereits vorgebackener Roter Bete zubereitet, die vom Vortag übrig geblieben ist.
Dieser Auflauf verbindet sehr polnische Zutaten – Buchweizen und Rote Bete – mit deutlich salzigem Feta und schmeckt dadurch wie ein warmer Salat in Form eines sättigenden Hauptgerichts. Die gebackene Rote Bete bringt Süße und erdige Aromen mit, die sich wunderbar mit der cremigen Sahne und dem kräuterigen Thymian ausbalancieren. Es ist eines dieser Gerichte, mit denen man übrig gebliebenes Ofengemüse in etwas ganz Neues verwandeln kann.
Tipps vom Koch
Behalte den Buchweizen gegen Ende der Garzeit gut im Blick – er sollte locker und leicht bissfest sein, denn im Ofen gart er noch etwas nach; zu weich gekochter Buchweizen macht den Auflauf schwer und breiig. Die in kleine Würfel geschnittene Rote Bete mischst du am besten vorsichtig mit einem breiten Löffel unter, damit nicht alles komplett rosa eingefärbt wird. Den Feta salze ich nicht vorab – ich würze das Ganze lieber erst nach dem Probieren, weil verschiedene Käsesorten unterschiedlich intensiv sind.
Serviervorschläge
Serviere den Auflauf als eigenständiges Gericht mit einem einfachen Rucola- oder Blattsalat und einem Zitronen-Vinaigrette, das für Frische sorgt. Sehr gut dazu passt ein trockener Weißwein (z.B. Sauvignon Blanc) oder einfach ein großes Glas Kefir nach der Arbeit. Er eignet sich hervorragend als warmes Abendessen nach dem Training – sättigend, aber voll mit Gemüse und Getreide.
Zutaten
- Buchweizen - 200 g
- Rote Bete mittelgroß, bereits gebacken oder gekocht - 3 Stück
- Feta-Käse - 150 g
- Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
- Knoblauch - 2 Zehen
- Spinat frisch oder tiefgekühlt, Blätter - 100 g
- Gemüsebrühe kann auch aus Brühwürfeln sein - 300 ml
- Sahne 18% Fett - 100 ml
- Rapsöl - 2 Esslöffel
- getrockneter Thymian - 1 Teelöffel
- Salz nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack, frisch gemahlen
Zubereitung
- Den Buchweizen in einem Sieb unter fließendem Wasser abspülen. Die Brühe in einem Topf zum Kochen bringen, den Buchweizen einstreuen, die Hitze auf klein reduzieren und zugedeckt etwa 12–15 Minuten kochen, bis die Flüssigkeit aufgenommen ist und der Buchweizen weich, aber nicht verkocht ist. Anschließend 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
- Die Rote Bete schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Wenn du Rote Bete aus dem Kühlschrank verwendest, kannst du sie kurz im Topf oder in der Mikrowelle erwärmen, damit sie nicht eiskalt ist.
- Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Knoblauch schälen und sehr fein hacken.
- Das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und unter Rühren 3–5 Minuten braten, bis sie weich und leicht glasig ist, aber nicht bräunt. Den Knoblauch zugeben und noch etwa 30 Sekunden braten, nur bis er leicht weich wird.
- Den Spinat zugeben. Bei frischem Spinat 2–3 Minuten braten, bis die Blätter zusammenfallen. Bei tiefgekühltem Spinat braten, bis er vollständig aufgetaut ist und überschüssige Flüssigkeit verdampft ist.
- Den gekochten Buchweizen, die Rote Bete, den Pfanneninhalt, die Sahne, den Thymian, eine Prise Salz und Pfeffer in eine große Schüssel geben. Vorsichtig vermischen, damit die Rote Bete nicht alles zu stark einfärbt, die Zutaten sich aber gut verbinden.
- Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform dünn mit Öl einfetten. Die Buchweizen-Gemüse-Masse hineingeben und die Oberfläche glatt streichen.
- Den Feta mit den Fingern über dem Auflauf zerbröseln und möglichst gleichmäßig verteilen.
- Die Form in den vorgeheizten Ofen stellen und etwa 20–25 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist und die Masse deutlich heiß und am Rand leicht blubbernd ist.
- Den Auflauf nach dem Herausnehmen aus dem Ofen 5–10 Minuten stehen lassen, damit er etwas fest wird und sich besser schneiden lässt. Warm servieren.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Am besten im Ofen oder in der Pfanne mit etwas zusätzlichem Öl oder Wasser schonend aufwärmen, damit der Auflauf nicht austrocknet.