Vegetarischer Burger aus schwarzen Bohnen auf amerikanische Art Recipe
Burger aus schwarzen Bohnen sind eine beliebte Fleischalternative in amerikanischen Foodtrucks und Burgerläden. Sie sind sättigend, leicht pikant und haben außen eine angenehme, leicht knusprige Kruste. Im Geschmack erinnern sie an eine Mischung aus Bohnenbratling und klassischem Burger – sie halten gut im Brötchen und passen hervorragend zu typischen Beilagen wie Salat, Tomate und Sauce.
Dieser Burger aus schwarzen Bohnen erinnert an amerikanische Foodtrucks, in denen vegane und vegetarische Varianten genauso liebevoll gemacht werden wie die klassischen Fleischburger. Er hat dank Paprikapulver und Kreuzkümmel ein intensives, leicht rauchiges Aroma und eine knusprige Kruste, die wunderbar mit dem weichen Inneren kontrastiert. Die Struktur ist so kompakt, dass das Patty im Brötchen nicht zerfällt, selbst wenn du es großzügig mit Saucen belegst.
Tipps vom Koch
Entscheidend ist, die Bohnen sehr gut zu trocknen – wenn sie zu feucht bleiben, fallen die Patties auseinander und saugen zu viel Öl auf. Würze die Masse an diesem Punkt kräftiger, als du denkst, denn nach dem Braten werden die Aromen milder; brate ein kleines „Test-Pattie“ in der Pfanne und salze bei Bedarf die restliche Masse nach. Brate die Burger bei mittlerer, nicht hoher Hitze – sie brauchen etwas Zeit, um innen zu stocken, bevor sie außen stark bräunen.
Serviervorschläge
Am besten servierst du sie in leicht angerösteten Burgerbrötchen mit Salat, Pickles und einer cremigen Sauce auf Joghurt- oder Mayobasis, die die Schärfe abmildert. Dazu passt ein kühles Craft-Bier vom Typ IPA oder eine Limonade mit Limette und Minze, besonders wenn du sie auf dem Balkon in einer Grillpfanne zubereitest. Sie eignen sich hervorragend als Hauptgericht für einen „Burger-Abend“ zu Hause am Freitag, bei dem sich jeder seine Lieblingsversion mit den bereitgestellten Toppings selbst zusammenstellen kann.
Zutaten
- schwarze Bohnen - 400 g
- Zwiebel - 0.5 Stück
- Knoblauch - 2 Zehen
- Semmelbrösel - 60 g
- Ei - 1 Stück
- Paprikapulver - 1 Teelöffel
- Kreuzkümmel - 0.5 Teelöffel
- Chilisauce - 1 Esslöffel
- Salz - 0.75 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.5 Teelöffel
- pflanzliches Öl - 3 Esslöffel
- Burgerbrötchen - 4 Stück
- Blattsalat - 4 Blätter
- Tomate groß - 1 Stück
Zubereitung
- Die Bohnen in ein Sieb abgießen und unter fließendem Wasser gründlich abspülen, dann gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier trockentupfen, damit die Masse nicht zu feucht wird.
- Die Zwiebel schälen und fein hacken, den Knoblauch ebenfalls fein hacken.
- 1 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie weich ist und leicht glasig wird. Den Knoblauch zugeben und unter Rühren weitere 1 Minute braten.
- Die Bohnen in eine große Schüssel geben und mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken, bis der Großteil der Bohnen zerdrückt ist, aber noch kleine Stückchen für die Textur bleiben.
- Zu den Bohnen die angeschwitzte Zwiebel mit Knoblauch, Semmelbrösel, Ei, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Chilisauce, Salz und Pfeffer geben. Mit der Hand oder einem Löffel gründlich vermischen, bis eine feste Masse entsteht.
- Wenn die Masse zu weich und klebrig ist, noch etwas Semmelbrösel zugeben; ist sie zu trocken, 1–2 Esslöffel Wasser hinzufügen.
- Die Masse in 4 Portionen teilen und flache Patties formen, deren Durchmesser in etwa den Brötchen entspricht. Für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sie etwas fester werden.
- Das restliche Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Burger jeweils 4–5 Minuten pro Seite braten, bis sie außen goldbraun und knusprig sind.
- Die Brötchen aufschneiden und in einer trockenen Pfanne oder im Ofen leicht anrösten, damit sie warm und leicht knusprig sind.
- Auf die Unterhälfte des Brötchens ein Salatblatt legen, dann den Bohnenburger, Tomatenscheiben und die Lieblingssauce (z.B. Mayonnaise, Joghurtsauce, Barbecue). Mit der oberen Brötchenhälfte bedecken und sofort servieren.
Aufbewahrung
Gebratene Burger nach dem Abkühlen luftdicht verpacken und im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen in der Pfanne oder im Ofen kurz von beiden Seiten anbraten, damit die Kruste wieder knusprig wird. Rohe Patties kannst du einzeln eingefroren bis zu 2 Monate lagern und gefroren in die Pfanne geben, die Bratzeit dann etwas verlängern.