Türkischer Gulasch mit Aubergine und Paprika mit Koriander Recipe
Ein Gemüsegulasch aus Aubergine, Paprika und Tomaten, gewürzt mit Kreuzkümmel und frischem Koriander, ist ein sättigendes Gericht ohne Fleisch, das im Sommer häufig auf türkischen Tischen steht. Er wird warm mit Reis oder Brot serviert und schmeckt kalt wie ein aromatischer Salat. Im Geschmack erinnert er an französisches Ratatouille, hat aber ein deutlich würzigeres, orientalisches Aroma.
Dieser türkische Gemüsegulasch vereint cremige Aubergine, süße Paprika und saftige Tomaten mit Kreuzkümmel und Koriander zu einem Gericht mit tiefem, leicht rauchigem Aroma. Im Gegensatz zum französischen Ratatouille hat er deutlich würzigere, orientalische Noten und eine sanfte Schärfe, die an die Küche Anatoliens erinnert. Es ist eines dieser Gerichte, die am nächsten Tag noch besser schmecken, wenn die Sauce weiter eingedickt ist und das Gemüse die Gewürze vollständig aufgenommen hat.
Tipps vom Koch
Gib der Aubergine Zeit zum Salzen und gründlichen Trocknen – so nimmt sie weniger Fett auf und wird nicht bitter. Brate das Gemüse in einer ausreichend breiten Pfanne, damit es bräunt, statt im eigenen Saft zu schmoren; dieser Schritt hat großen Einfluss auf den endgültigen Geschmack. Kontrolliere gegen Ende der Schmorzeit die Konsistenz der Sauce – wenn du sie fester magst, etwa zum Brot, den Topf in den letzten Minuten offen lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.
Serviervorschläge
Im Alltag den Gulasch warm mit Pilaw-Reis oder Bulgur servieren – bei mir rettet er oft das Montags-Mittagessen, wenn nur noch ein paar traurige Gemüsereste im Kühlschrank liegen. Für sommerliche Treffen mit Freunden eignet er sich kalt als Salat, serviert mit knusprigem Baguette oder Fladenbrot wie Pita. Dazu passen Ayran, ein leichtes Rotwein oder einfach kräftiger türkischer Tee.
Zutaten
- Aubergine - 2 Stück
- Paprika - 2 Stück
- Tomaten - 4 Stück
- Zwiebel - 1 Stück
- Knoblauch - 3 Zehen
- Koriander - 3 Esslöffel
- Kreuzkümmel - 1 Teelöffel
- Paprika (edelsüß) - 1 Teelöffel
- Chili - 0.5 Teelöffel
- Öl - 4 Esslöffel
- Wasser - 150 ml
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
- Auberginen waschen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. In eine Schüssel geben, leicht salzen, mischen und 15 Minuten stehen lassen, damit sie Wasser und eventuelle Bitterstoffe abgeben.
- Paprika entkernen und in Streifen, dann in größere Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
- Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und in Würfel schneiden, dabei den Saft von der Schneideunterlage auffangen.
- Auberginen unter fließendem Wasser vom Salz abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen, damit sie gut braten.
- In einer großen, breiten Pfanne oder einem weiten Topf die Hälfte des Öls bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Auberginen zugeben und 8–10 Minuten unter häufigem Rühren braten, bis sie weich sind und leicht bräunen. Auf einen Teller geben.
- In derselben Pfanne das restliche Öl erhitzen, Zwiebel zugeben und 4–5 Minuten braten, bis sie weich und leicht glasig ist. Paprika hinzufügen und weitere 5 Minuten braten, bis sie zu weich werden beginnt.
- Knoblauch, Kreuzkümmel, edelsüße Paprika und Chiliflocken zugeben und etwa 30 Sekunden rühren, bis die Gewürze intensiv duften.
- Die angebratenen Auberginen wieder hinzufügen, die Tomaten samt Saft einstreuen und Wasser angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gründlich vermischen.
- Zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren, zudecken und 15–20 Minuten sanft schmoren, bis das Gemüse sehr weich ist und die Sauce eingedickt ist. Alle paar Minuten umrühren, damit nichts am Boden ansetzt.
- Zum Schluss abschmecken und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer oder einer zusätzlichen Prise Chili nachwürzen. Vom Herd nehmen, mit gehacktem frischem Koriander bestreuen und vor dem Servieren vorsichtig unterheben.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen aufessen oder einfrieren. Beim Aufwärmen nach Bedarf etwas Wasser hinzufügen und vorsichtig erhitzen, damit das Gemüse nicht zerfällt.