Thailändisches Kokosdessert mit Tapioka und Banane Recipe
Das thailändische Kokosdessert mit Tapioka und Banane ist ein zarter, cremiger Pudding, der in Thailand abends oft warm serviert wird. Die Konsistenz erinnert an unseren Pudding, aber mit den typischen, durchsichtigen Tapiokaperlen und dem Aroma von Kokos. Eine einfache Möglichkeit, sich wie auf einem thailändischen Nachtmarkt zu fühlen, ohne die eigene Küche zu verlassen.
Dieses thailändische Kokosdessert mit Tapioka und Banane ist etwas zwischen Pudding und einer leichten Milchsuppe, aber mit charakteristischen, durchsichtigen Perlen, die angenehm zwischen den Zähnen platzen. Die Kombination aus Kokosmilch, feiner Süße und Banane erinnert an die Desserts, die auf den Nachtmärkten in Chiang Mai oft warm in kleinen Schälchen serviert werden. Es ist eine tolle Möglichkeit, asiatische Desserts kennenzulernen, die über das bekannte Mango Sticky Rice hinausgehen.
Tipps vom Koch
Tapiokaperlen bei sehr kleiner Hitze kochen und häufig umrühren, da sie leicht am Topfboden ansetzen und Klümpchen bilden. Gib den Zucker nicht sofort komplett dazu – besser nach und nach süßen, denn Banane und Kokosmilch sind von sich aus schon recht süß. Wenn das Dessert dicker sein soll, lass es nach dem Kochen etwas stehen; die Tapioka quillt noch nach und die Masse wird ohne zusätzliche Stärke fester.
Serviervorschläge
An kühlen Abenden warm servieren, als Dessert nach einem leichten Curry oder einer Tom-Yum-Suppe – es mildert angenehm die Schärfe eines pikanten Essens. Im Sommer kannst du das Dessert im Kühlschrank kühlen und mit ein paar Eiswürfeln und frischen Bananenscheiben servieren. Dazu passen Jasmintee, grüner Tee oder einfach Kokoswasser, wenn du das Urlaubsgefühl in Asien komplett machen möchtest.
Zutaten
- kleine Tapiokaperlen in Asia-Läden erhältlich; kann durch Grieß ersetzt werden, aber die Konsistenz wird anders - 80 g
- Wasser zum Kochen der Tapioka - 500 ml
- Kokosmilch gut geschüttelt - 400 ml
- Kuhmilch oder Pflanzenmilch verdünnt das Dessert; es kann auch nur Kokosmilch verwendet werden für einen intensiveren Geschmack - 200 ml
- Zucker Menge nach Geschmack - 4 Esslöffel
- Salz hebt den Kokosgeschmack hervor - 0.25 Teelöffel
- Bananen reif, in Scheiben geschnitten - 2 Stück
- Vanilleextrakt optional - 0.5 Teelöffel
- Kokosraspel geröstet, zum Bestreuen - 2 Esslöffel
- Minzblätter optional, zum Dekorieren - 4 Stück
Zubereitung
- Die Tapiokaperlen in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dabei gelegentlich umrühren, damit sie nicht am Boden festkleben.
- Sobald das Wasser kocht, die Hitze auf klein reduzieren und 15–20 Minuten köcheln lassen, alle paar Minuten umrühren. Die Perlen sollten größtenteils durchsichtig sein, mit einem kleinen weißen Punkt in der Mitte.
- Den Topf vom Herd nehmen, abdecken und 5 Minuten stehen lassen. Dann die Tapioka in ein Sieb abgießen und kurz mit kaltem Wasser abspülen, um überschüssige Stärke zu entfernen.
- In einem sauberen Topf Kokosmilch, Kuhmilch oder Pflanzenmilch, Zucker, Salz und Vanilleextrakt (falls verwendet) verrühren. Bei mittlerer Hitze erwärmen, rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Flüssigkeit heiß, aber nicht kochend ist.
- Die gekochte Tapioka in den Topf mit der Kokosmilch geben. Bei kleiner Hitze 5–7 Minuten unter häufigem Rühren köcheln lassen, bis das Dessert leicht eindickt. Die Masse sollte flüssig, aber deutlich dicker als Milch sein.
- Bananenscheiben zugeben und vorsichtig unterrühren. Noch 1–2 Minuten erhitzen, nur bis die Bananen leicht warm sind.
- Abschmecken und bei Bedarf mehr Zucker oder eine Prise Salz zugeben.
- Das Dessert in Schälchen füllen. Du kannst es warm servieren oder mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen, wenn du lieber einen kalten Pudding möchtest.
- Vor dem Servieren mit in einer trockenen Pfanne gerösteten Kokosraspeln bestreuen und mit einem Minzblatt dekorieren.
Aufbewahrung
Das Dessert hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter 2–3 Tage. Beim Stehen dickt es weiter ein – beim Aufwärmen einfach etwas Milch oder Wasser zugeben und vorsichtig erhitzen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Bananen am besten frisch zufügen, damit sie nicht braun werden.