Thailändisches Omelett mit Jasminreis und grünen Erbsen Recipe
Ein fluffiges Omelett, gefüllt mit Jasminreis und grünen Erbsen, ist die thailändische Version des Frühstücks „was vom gestrigen Abendessen übrig blieb“. In Thailand werden Reisreste oft in Ei eingewickelt – so entsteht ein schnelles, sättigendes Gericht, ideal zum Frühstück oder Abendessen.
Dieses thailändische Omelett ist eine clevere Art, übrig gebliebenen Jasminreis zu verwerten – statt klassischem Rührei entsteht ein sättigender „Umschlag“ aus fluffigem Ei, der aromatischen Reis mit Erbsen im Inneren verbirgt. Das Gericht zeigt, wie in der thailändischen Küche nichts verschwendet wird und wie einfache Zutaten dank Saucen und Gewürzen zu echtem Comfort Food werden.
Tipps vom Koch
Der Reis sollte kalt und locker sein – frisch gekochter Reis klebt und macht das Omelett weich, daher am besten Reis vom Vortag verwenden. Die Pfanne gut vorheizen und nicht mit etwas Fett sparen, so lässt sich das Ei leicht bewegen und zu einem schönen „Päckchen“ zusammenklappen. Nach dem Eingießen der Eier die Pfanne bewegen, damit die Masse sich gleichmäßig verteilt, die Füllung aber erst hinzufügen, wenn die Unterseite gestockt ist und die Oberfläche noch leicht feucht ist.
Serviervorschläge
Serviere das Omelett mit Chilisauce, Sojasauce oder einer süßen Frühlingsrollen-Sauce, um den Geschmack des Reises im Inneren zu verstärken. Es passt hervorragend zu einem einfachen Gurken-Möhren-Salat oder zu Kimchi, wenn du asiatische Fusion-Küche auf dem Teller magst. Ideal als schnelles, warmes Frühstück vor dem Weg aus dem Haus oder als Abendessen nach einem späten Heimkommen, wenn nur noch Reis und ein paar Eier im Kühlschrank sind.
Zutaten
- gekochter Jasminreis am besten vom Vortag - 200 g
- Eier groß - 4 Stück
- grüne Erbsen, tiefgekühlt - 80 g
- Frühlingszwiebel gehackt - 2 Esslöffel
- Sojasauce - 2 Esslöffel
- Fischsauce optional, kann durch zusätzliche Sojasauce ersetzt werden - 1 Teelöffel
- Öl je 1 Esslöffel pro Omelett - 2 Esslöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Wenn der Reis aus dem Kühlschrank kommt, mit einer Gabel auflockern und Klümpchen zerdrücken. Die grünen Erbsen kurz mit heißem Wasser übergießen, auftauen lassen und anschließend abgießen.
- In einer kleinen Pfanne 1 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Reis und Erbsen zugeben und 3–4 Minuten unter Rühren braten, bis der Reis heiß und die Erbsen weich sind. 1 Esslöffel Sojasauce hinzufügen, vermischen und aus der Pfanne nehmen. Mit der Hälfte der gehackten Frühlingszwiebel mischen.
- In einer Schüssel 2 Eier mit 1 Esslöffel Sojasauce, der Hälfte der Fischsauce (falls verwendet) und einer Prise Pfeffer verquirlen.
- In derselben Pfanne 1 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die verquirlten Eier hineingießen und die Pfanne schwenken, damit sie sich gleichmäßig verteilen. 1–2 Minuten braten, bis die Unterseite gestockt ist, die Oberfläche aber noch leicht feucht bleibt.
- Die Hälfte der Reis-Erbsen-Mischung mittig auf das Omelett geben und zu einem länglichen Streifen formen. Die Ränder des Omeletts mit einem Pfannenwender zur Mitte hin über die Füllung klappen (wie einen Umschlag oder Pfannkuchen).
- Das Omelett vorsichtig wenden und weitere ca. 1 Minute braten, damit das Ei innen vollständig stockt.
- Das Omelett auf einen Teller geben. Mit den restlichen 2 Eiern und der übrigen Füllung einen zweiten Omelett zubereiten.
- Vor dem Servieren die Omeletts mit der restlichen gehackten Frühlingszwiebel bestreuen. Nach Belieben mit etwas Sojasauce auf dem Teller beträufeln.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Omeletts abkühlen lassen, luftdicht verpacken und im Kühlschrank bis zu 1 Tag aufbewahren. In der Pfanne bei niedriger Hitze oder in der Mikrowelle vorsichtig wieder erwärmen, damit das Ei nicht trocken wird.