Thailändische Reisnudeln mit Ente und aromatischer Orange Recipe
Dieses Gericht ist eine hausgemachte Version von thailändischer Ente mit Reisnudeln – saftiges Fleisch, leicht knusprige Haut und eine salzig-süße Sauce mit Orangen- und Limettennote. In Thailand kommt Ente oft zu besonderen Anlässen auf den Tisch, aber zu Hause kannst du sie einfach als Sonntagsessen statt des klassischen Schweinebratens zubereiten.
Dieses Gericht verbindet die europäische Vorstellung von „Ente à l’orange“ mit dem thailändischen Umgang mit Reisnudeln – es gibt knusprige Haut, saftiges Fleisch und eine ausgeprägte Zitrusfrische. Die salzig-süße Sauce mit Orangen- und Limettennote umhüllt die Nudeln perfekt, während die Schärfe der Chili die natürliche Süße der Orange ausbalanciert. Ein idealer Weg, thailändische Küche als „Comfort Food“ mit festlichem Charakter zu erleben.
Tipps vom Koch
Brate oder backe die Ente so, dass das Fett unter der Haut gut ausläuft – die Haut soll deutlich gebräunt und knusprig, aber nicht verbrannt sein; wenn sie zu dunkel wird, die Hitze reduzieren. Die Sauce so weit einkochen, dass sie leicht eindickt und die Nudeln umhüllt – wenn der Löffel beim Herausziehen dünn mit Sauce überzogen ist, ist der richtige Moment, die Nudeln zuzugeben. Achte darauf, die Reisnudeln nicht zu weich werden zu lassen: Nach dem Einweichen oder kurzen Kochen sofort abgießen, sonst werden sie klebrig und schwer.
Serviervorschläge
Mit einem einfachen Salat aus Gurke, Koriander und Limette servieren, der den Gaumen zwischen den Bissen Ente erfrischt. Dazu passt ein helles Bier im asiatischen Stil oder hausgemachte Limonade mit Limette und Minzblättern. Das Gericht eignet sich hervorragend als Sonntagsessen mit der Familie, wenn du den klassischen Schweinebraten durch etwas Exotischeres, aber ebenso Sättigendes ersetzen möchtest.
Zutaten
- Entenkeulen mit Haut Brustfilets sind auch möglich, dann die Garzeit verkürzen - 4 Stück
- Reisnudeln alternativ Weizenbandnudeln wie Tagliatelle, dann aber nicht mehr glutenfrei - 250 g
- Sojasauce - 4 Esslöffel
- Fischsauce wenn du den Geruch nicht magst, nur 1 Esslöffel verwenden und dafür etwas mehr salzen - 2 Esslöffel
- Orangensaft frisch gepresst schmeckt am besten - 120 ml
- Limettensaft kann durch Zitronensaft ersetzt werden - 2 Esslöffel
- Zucker kann durch Honig ersetzt werden - 2 Esslöffel
- Knoblauch fein gehackt - 3 Zehen
- frischer Ingwer geschält und fein gehackt oder gerieben - 2 cm
- rote Chilischote entkernt, fein gehackt; für eine milde Version nur eine halbe verwenden - 1 Stück
- Möhre in feine Stifte geschnitten - 1 Stück
- Paprika in Streifen geschnitten - 1 Stück
- Öl z.B. Rapsöl oder Traubenkernöl - 3 Esslöffel
- frischer Koriander gehackt; kann durch Petersilie ersetzt werden - 3 Esslöffel
- ungesalzene Erdnüsse grob gehackt; bei Allergie weglassen - 3 Esslöffel
Zubereitung
- Die Ente waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Haut mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden, dabei das Fleisch nicht durchschneiden. Von beiden Seiten leicht salzen.
- In einer großen Pfanne oder im Wok 1 Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Entenkeulen mit der Hautseite nach unten hineinlegen und 8–10 Minuten braten, bis die Haut goldbraun ist und ein Teil des Fetts ausgelassen wurde. Wenden und weitere 5–7 Minuten braten, bis das Fleisch fast gar ist.
- Die Ente in eine ofenfeste Form legen, mit Alufolie abdecken und im auf 160 °C vorgeheizten Ofen etwa 15–20 Minuten garen, bis das Fleisch zart ist.
- In der Zwischenzeit die Reisnudeln in einer großen Schüssel mit sehr heißem Wasser übergießen. 8–10 Minuten ziehen lassen, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.
- In der Pfanne, in der die Ente gebraten wurde, 1–2 Esslöffel des ausgelassenen Fetts lassen (Überschuss wegschütten). Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen. 30–40 Sekunden bei mittlerer Hitze unter Rühren braten, bis sie intensiv duften, aber nicht anbrennen.
- Möhre und Paprika zugeben. 3–4 Minuten unter Rühren braten, bis das Gemüse leicht weich, aber noch knackig ist.
- In einer Schüssel Sojasauce, Fischsauce, Orangensaft, Limettensaft und Zucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Die eingeweichten Reisnudeln zum Gemüse geben. Die vorbereitete Sauce dazugießen. Alles 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze vorsichtig vermengen, bis die Nudeln einen Teil der Sauce aufgenommen haben und alles heiß ist.
- Die Ente aus dem Ofen nehmen. Das Fleisch in Scheiben schneiden, dabei darauf achten, dass auf jedem Stück etwas Haut bleibt.
- Portionen der Reisnudeln mit Gemüse auf Teller verteilen. Die Entenscheiben darauf anrichten. Mit gehacktem Koriander und Erdnüssen bestreuen. Sofort servieren, am besten mit einem zusätzlichen Limettenviertel zum Beträufeln.
Aufbewahrung
Reste vollständig abkühlen lassen und in luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren. Ente und Nudeln getrennt lagern und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren. Beim Aufwärmen die Nudeln mit einem Spritzer Wasser oder Orangensaft in der Pfanne erhitzen, damit sie nicht austrocknen, und die Entenscheiben nur kurz erwärmen, damit sie saftig bleiben.