Kurczak po południowemu w maślance z panierką (Südstaaten-Buttermilch-Hähnchen mit Panade) Recipe
Saftiges Hähnchen, in Buttermilch mariniert, in gewürztem Mehl gewendet und goldbraun ausgebacken, ist ein Klassiker des amerikanischen Südens. Solches Hähnchen wird oft zu familiären Sonntagsessen, Picknicks und Hauspartys serviert. Im Geschmack erinnert es an eine Mischung aus polnischen Schnitzeln und knusprigen Fast-Food-Strips, nur hausgemachter und würziger.
Kurczak po południowemu w maślance ist die Essenz der Küche des amerikanischen Südens – innen saftiges Fleisch, außen eine dicke, laut knuspernde Panade. Die Buttermilch säuert das Fleisch leicht an und macht es zart, sodass es nach dem Braten an eine Mischung aus polnischem Schnitzel und Fast-Food-Strips erinnert, aber mit deutlich hausgemachtem, würzigem Aroma. Es ist ein Gericht, das sofort an den Sonntagsbraten an einem großen Familientisch denken lässt.
Tipps vom Koch
Wenn du Zeit hast, mariniere das Hähnchen die ganze Nacht in Buttermilch – der Unterschied in der Zartheit des Fleisches ist enorm. Achte auf die Öltemperatur: Ist es zu kalt, saugt die Panade Fett auf, ist es zu heiß, verbrennt sie schnell und das Innere bleibt roh; das Öl sollte kräftig brutzeln, aber nicht rauchen. Nach dem Braten das Hähnchen 3–4 Minuten auf Küchenpapier „ruhen“ lassen, damit sich die Säfte verteilen und das Fleisch richtig saftig bleibt.
Serviervorschläge
Serviere das Hähnchen mit Kartoffelpüree oder Ofenkartoffeln und einem einfachen Coleslaw – ein typisches Diner-Set im amerikanischen Stil. Es eignet sich perfekt für ein gemütliches Sonntagsessen mit der Familie oder eine lockere Gartenparty, bei der alle mit den Fingern direkt von der Platte essen. Dazu passen Buttermilch, hausgemachter Eistee oder leicht sprudelndes Wasser mit Zitrone.
Zutaten
- Hähnchenschenkel (ohne Knochen, in Stücken) - 800 g
- Buttermilch - 400 ml
- Ei - 1 Stück
- Weizenmehl - 200 g
- Paprika edelsüß - 2 Teelöffel
- Paprika scharf - 0.5 Teelöffel
- Knoblauch - 3 Stück
- Salz - 1.5 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer - 1 Teelöffel
- pflanzliches Öl - 600 ml
- Backpulver - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Das Hähnchen in größere mundgerechte Stücke schneiden, abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
- Buttermilch in eine Schüssel gießen, das Ei, 1 Teelöffel Salz, die Hälfte des Pfeffers, die Hälfte des edelsüßen Paprikas und den scharfen Paprika hinzufügen.
- Den Knoblauch schälen, fein hacken oder durch die Presse drücken, zur Buttermilch geben und alles gründlich verrühren.
- Die Hähnchenstücke in die Buttermilchmarinade legen, sodass sie vollständig bedeckt sind, die Schüssel abdecken und mindestens 1 Stunde (am besten über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.
- In eine zweite Schüssel das Mehl, Backpulver, den restlichen Salz- und Pfefferanteil sowie den restlichen edelsüßen Paprika geben und mit der Hand oder einer Gabel vermischen.
- Das Hähnchen aus dem Kühlschrank nehmen, jedes Stück aus der Buttermilch heben, überschüssige Marinade leicht abtropfen lassen und dann gründlich im Mehl wenden, das Mehl mit den Fingern andrücken, damit kleine Klümpchen in der Panade entstehen.
- Die panierten Stücke auf einen Teller legen und 5–10 Minuten ruhen lassen, damit die Panade etwas antrocknet und besser am Fleisch haftet.
- In eine tiefe Pfanne oder einen Topf Öl etwa 3–4 cm hoch einfüllen und bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten erhitzen, bis eingestreutes Mehl sofort kräftig zu brutzeln beginnt.
- Das Hähnchen portionsweise braten, ohne die Pfanne zu überfüllen: Die Stücke vorsichtig in das heiße Öl geben und jeweils 6–8 Minuten pro Seite braten, bis die Panade goldbraun und knusprig ist und das Fleisch innen vollständig weiß ist, ohne rosa Stellen.
- Die fertig gebratenen Stücke auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett abtropfen kann, und sofort heiß servieren.
Aufbewahrung
Übrig gebliebenes Hähnchen kannst du im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen am besten im Ofen oder in der Heißluftfritteuse erhitzen, damit die Panade wieder knusprig wird – in der Mikrowelle wird sie weich.