Sopa de hongos – mexikanische Pilzsuppe mit Epazote Recipe
Sopa de hongos ist eine aromatische Pilzsuppe, die in den bergigen Regionen Mexikos an kühleren Tagen gegessen wird – oft nach einem Regen, wenn im Wald frische Pilze auftauchen. Die Hausversion wird meist mit Champignons zubereitet, schmeckt aber durch das Kraut Epazote und Chili ganz anders als unsere klassische Pilzsuppe. Sie ist leicht pikant, wärmend und sehr sättigend.
Diese Sopa de hongos schmeckt wie eine Pilzsuppe nach einem langen Waldspaziergang, hat aber dank Epazote, Chili und Limette eine deutlich mexikanische Note. Statt Sahne und Mehlschwitze bekommst du eine leicht pikante, kräuterige Brühe voller Umami, die schon mit dem ersten Löffel wärmt. Ein großartiges Beispiel dafür, wie man aus einfachen Champignons eine Suppe mit völlig anderem Charakter machen kann als die von polnischen Festtagstafeln bekannte Version.
Tipps vom Koch
Brate die Champignons so an, dass sie zuerst Saft abgeben und dieser dann leicht verdampft – erst dann die Tomaten zugeben, sonst wird die Suppe wässrig und weniger aromatisch. Achte darauf, die Zwiebel nicht zu stark zu bräunen: Sie soll glasig sein, denn angebrannte Zwiebel macht die Suppe bitter und überdeckt den feinen Pilzgeschmack. Epazote nur in der angegebenen Menge verwenden – das Kraut ist intensiv und übertönt bei zu großer Menge die übrigen Aromen.
Serviervorschläge
Diese Suppe sehr heiß servieren, mit Limetten zum direkten Auspressen über dem Teller und frisch gehacktem Koriander, der erst kurz vor dem Essen darübergestreut wird. Dazu passen warme Weizen- oder Maistortillas, die man in die Brühe tauchen kann, oder einfacher weißer Reis als Beilage. Ideal für einen kühlen, regnerischen Feierabend, wenn du etwas Wärmendes, aber Leichtes möchtest – statt eines schweren Gulaschs oder sahniger Suppen.
Zutaten
- Champignons - 400 g
- Zwiebel - 1 Stück
- Knoblauch - 3 Zehen
- Chilischote - 1 Stück
- Tomaten - 200 g
- Gemüsebrühe - 1 l
- Epazote - 0.5 Teelöffel
- Koriander - 2 Esslöffel
- Pflanzenöl - 2 Esslöffel
- Salz - 1 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer - 0.25 Teelöffel
- Limette - 1 Stück
Zubereitung
- Champignons mit einem feuchten Küchenpapier säubern oder kurz abspülen und trocknen, dann in dünne Scheiben schneiden.
- Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken. Die Chipotle-Chili aus der Lake nehmen und sehr fein hacken.
- In einem großen Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel zugeben und 4–5 Minuten anbraten, bis sie weich und leicht glasig ist, ohne stark zu bräunen.
- Knoblauch und Chipotle zugeben und 1–2 Minuten unter Rühren braten, bis ein intensiver, leicht rauchiger Duft entsteht.
- Die geschnittenen Champignons hinzufügen, umrühren und 5–7 Minuten braten, bis sie Saft abgeben und leicht weich werden. Zwischendurch umrühren, damit sie nicht anbrennen.
- Tomaten aus der Dose, Epazote, Salz und Pfeffer zugeben. Umrühren und 3–4 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt.
- Brühe angießen, zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 15–20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis sich die Aromen verbinden und die Suppe leicht eindickt.
- Zum Schluss abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz oder Pfeffer nachwürzen. Kurz vor dem Servieren den gehackten frischen Koriander hinzufügen.
- Die Suppe heiß servieren und jede Portion direkt auf dem Teller mit Limettensaft beträufeln.
Aufbewahrung
Reste der Suppe nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen kurz aufkochen lassen und frischen Koriander erst dann hinzufügen. Zum Einfrieren eignet sie sich ebenfalls gut – ohne frische Kräuter einfrieren und diese erst nach dem Auftauen zugeben.