Salat aus gerösteter Möhre mit Feta und Kürbiskernen Recipe

Dieser farbenfrohe Salat aus gerösteter Möhre, Feta und Kürbiskernen verbindet die Süße des Gemüses mit leicht salzigem Käse. Er erinnert an nahöstliche Salate mit geröstetem Gemüse, verwendet aber Zutaten, die in Deutschland leicht erhältlich sind. Perfekt als Vorspeise für Gäste oder als Beilage zum Hauptgericht.

Dieser Salat kombiniert die Süße gerösteter Möhren mit kräftig-salzigem Feta und knusprigen Kürbiskernen und schafft so einen spannenden Kontrast aus Texturen und Aromen. Er ist von nahöstlichen Geschmackskombinationen inspiriert, verwendet aber Zutaten, die du in jedem Supermarkt findest – dadurch wirkt er zugleich originell und sehr alltagstauglich.

Salat aus gerösteter Möhre mit Feta und Kürbiskernen

Tipps vom Koch

Röste die Möhren, bis die Ränder leicht karamellisieren – dann sind sie am süßesten und zerfallen beim Mischen nicht. Die Kürbiskerne kurz vor dem Servieren in einer trockenen Pfanne rösten, da sie schnell verbrennen und dann bitter werden. Den Feta erst zum Schluss zugeben und nur vorsichtig mischen, damit er nicht zu einer Paste zerdrückt wird, sondern als erkennbare Stücke im Salat bleibt.

Serviervorschläge

Am besten leicht warm als Vorspeise zu Brathähnchen, Lamm oder einem vegetarischen Getreidegericht servieren. Für ein Buffet zu Hause macht er sich gut auf einer großen Platte zwischen anderen Vorspeisen, zusammen mit Hummus und Brot. Dazu passen ein leicht trockener Weißwein, Cidre oder einfach Wasser mit Zitrone und frischem Thymian.

Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Möhre ca. 6 mittelgroße Stück - 600 g
  • Feta-Käse oder ein anderer Salatkäse - 120 g
  • Kürbiskerne können durch Sonnenblumenkerne ersetzt werden - 3 Esslöffel
  • Öl für das Rösten und das Dressing - 3 Esslöffel
  • Honig oder Ahornsirup - 1 Esslöffel
  • Zitronensaft - 1.5 Esslöffel
  • Knoblauch fein gerieben - 1 Zehe
  • Petersiliengrün gehackt - 3 Esslöffel
  • Salz nach Geschmack, vorsichtig dosieren, da Feta salzig ist
  • Pfeffer nach Geschmack
Hauptzutat: Karotte

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Möhren schälen und in längliche Stifte oder dicke Scheiben ähnlicher Größe schneiden, damit sie gleichmäßig garen.
  3. Die Möhren auf das Blech geben, mit 1,5 Esslöffeln Öl beträufeln, leicht salzen und mit den Händen mischen, sodass jedes Stück mit Öl überzogen ist.
  4. Die Möhren 25–30 Minuten rösten, bis sie innen weich und an den Rändern leicht gebräunt sind. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  5. In einer kleinen Schüssel das restliche Öl, den Honig, den Zitronensaft, den geriebenen Knoblauch sowie eine Prise Salz und Pfeffer verrühren. Das Dressing soll angenehm süß-säuerlich sein.
  6. Die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten unter häufigem Rühren rösten, bis sie duften und leicht „springen“. Zum Abkühlen beiseitestellen.
  7. Die gerösteten Möhren leicht abkühlen lassen (sie dürfen noch warm sein). In eine Schüssel oder auf eine Servierplatte geben.
  8. Die Möhren mit dem vorbereiteten Dressing beträufeln und vorsichtig vermengen.
  9. Den Feta mit den Fingern in kleinere Stücke zerbröseln und über die Möhren streuen.
  10. Die gerösteten Kürbiskerne und das gehackte Petersiliengrün darüber verteilen. Bei Bedarf mit zusätzlichem Pfeffer würzen.
  11. Sofort lauwarm oder nach vollständigem Abkühlen als Salat servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 2 Tage
Einfrieren: Nein

Reste des Salats in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren kurz auf Zimmertemperatur bringen und das Dressing bei Bedarf mit etwas Zitronensaft oder Öl auffrischen. Feta und Kerne bleiben am besten, wenn sie getrennt aufbewahrt und erst beim Servieren ergänzt werden.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mache diesen Salat am häufigsten, wenn ich nach dem Wocheneinkauf zu viele Möhren im Kühlschrank habe – ich röste dann gleich ein ganzes Blech, einen Teil essen wir sofort, den Rest gebe ich am nächsten Tag in Lunchboxen mit Getreide. Er hat sich auch auf dem Festtagstisch bewährt, als frischer Akzent zwischen den schwereren Gerichten.

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