Rindfleisch-Burger mit Cheddar und Gewürzgurke Recipe
Ein saftiger Rindfleisch-Burger mit geschmolzenem Cheddar, knackigem Salat und Gewürzgurke ist die Quintessenz des amerikanischen Grillessens. In den USA tauchen solche Burger bei Familiengrills im Garten, beim Fernsehabend mit Spielübertragung und auf Picknicks auf. Die hausgemachte Version schmeckt wie aus einem guten Burgerladen, aber du kannst sie genau so würzen, wie du es magst.
Dieser Burger ist im Stil eines amerikanischen Backyard-Barbecues, bei dem saftiges Rindfleisch auf intensiven Cheddar und aromatische Gewürzgurke trifft – genau so, wie man ihn beim NFL-Schauen serviert. Der Kontrast der Texturen – weiches Brötchen, knackiger Salat und leicht säuerliche Gurke – sorgt dafür, dass jeder Bissen ausgewogen ist und nicht ermüdet, obwohl die Portion ordentlich ist.
Tipps vom Koch
Achte darauf, das Fleisch nicht zu lange zu kneten – es reicht, es zu würzen und vorsichtig zu formen, sonst werden die Patties zäh wie eine Schuhsohle. In einer gut vorgeheizten Pfanne braten und die Patties nicht mit dem Pfannenwender herunterdrücken, sonst läuft der ganze Saft heraus; den Gargrad prüfst du, indem du leicht mit dem Finger drückst – je fester, desto durchgegarter. Die Brötchen nur leicht anrösten, bis sie ganz leicht gebräunt sind, denn angebranntes Brot gibt einen bitteren Nachgeschmack.
Serviervorschläge
Serviere die Burger mit selbstgemachten Ofenpommes oder mit Rosmarin gebackenen Kartoffeln – ein Set wie aus einem amerikanischen Foodtruck. Dazu passt ein helles Craft-Bier oder hausgemachte Zitronenlimonade mit Minze, besonders wenn du die Burger auf dem Gartengrill zubereitest. Das Gericht eignet sich für einen Fernsehabend mit Spiel, eine Geburtstagsfeier zu Hause oder ein entspanntes Treffen an der Konsole.
Zutaten
- Rinderhackfleisch am besten aus Schulter oder Entrecôte, mit etwas Fett - 600 g
- Burger-Brötchen kann mit Sesam sein - 4 Stück
- Cheddar-Käse - 4 Scheiben
- Salat z.B. Eisberg- oder Römersalat - 4 Blätter
- Tomate in Scheiben geschnitten - 1 groß
- Gewürzgurke der Länge nach in Scheiben geschnitten - 2 Stück
- rote Zwiebel in dünne Ringe geschnitten - 0.5 Stück
- Salz für das Fleisch, plus nach Geschmack - 1 Teelöffel
- schwarzer Pfeffer frisch gemahlen - 0.5 Teelöffel
- Pflanzenöl zum Braten - 1 Esslöffel
- Mayonnaise - 4 Teelöffel
- Ketchup - 4 Teelöffel
- Senf mild oder scharf, nach Belieben - 2 Teelöffel
Zubereitung
- Das Hackfleisch in eine Schüssel geben, Salz und Pfeffer hinzufügen und mit der Hand nur so lange vorsichtig vermengen, bis alles gerade verbunden ist, damit die Masse nicht zu kompakt wird.
- Das Fleisch in 4 gleich große Portionen teilen und flache Patties formen, deren Durchmesser etwas größer ist als der der Brötchen, mit einer leichten Vertiefung in der Mitte mit dem Daumen (so wölben sie sich beim Braten nicht in der Mitte).
- Eine große Pfanne oder Grillpfanne auf mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, Öl zugeben und warten, bis es gut heiß ist.
- Die Patties in die Pfanne legen und etwa 3–4 Minuten auf einer Seite braten, bis der Boden gut gebräunt ist und sich eine braune Kruste bildet.
- Die Patties wenden und weitere 3–4 Minuten braten; in der letzten Minute auf jedes Patty eine Scheibe Cheddar legen und die Pfanne mit einem Deckel abdecken, damit der Käse schmilzt.
- In der Zwischenzeit die Brötchen halbieren und die Schnittflächen in einer trockenen Pfanne oder im Ofen 2–3 Minuten rösten, bis sie leicht knusprig sind.
- Die Unterseite jedes Brötchens mit Mayonnaise bestreichen, ein Salatblatt, eine Tomatenscheibe und einige Ringe der roten Zwiebel darauflegen.
- Das heiße Patty mit geschmolzenem Käse auf das Gemüse legen und Gurkenscheiben daraufgeben.
- Die Oberseite des Brötchens mit Ketchup und Senf bestreichen, den Burger damit abdecken und leicht mit der Hand andrücken.
- Sofort servieren, am besten mit Pommes frites oder Ofenkartoffeln.
Aufbewahrung
Bereits gebratene Patties im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter 2–3 Tage aufbewahren und vor dem Servieren in der Pfanne oder im Ofen kurz aufwärmen. Brötchen und frisches Gemüse immer getrennt lagern und erst direkt vor dem Essen zusammenbauen, damit nichts durchweicht.