Pasta mit cremiger Sauce aus gerösteter Paprika Recipe
Diese Pasta mit einer glatten, orangefarbenen Sauce aus gerösteter Paprika ist eine milde, gemüsige Alternative zu klassischen Tomatensaucen. In Italien tauchen ähnliche Saucen im Sommer auf, wenn Paprika besonders süß und aromatisch ist – sie eignet sich auch hervorragend für Familienessen, weil sie sehr farbenfroh aussieht.
Diese Pasta zeichnet sich durch eine samtige, orangefarbene Sauce aus gerösteter Paprika aus, die mild, aber voller Gemüseröstaromen ist. Sie ist eine spannende Alternative zur Tomatensauce: etwas süßer, cremiger und durch das Rösten leicht rauchig, dabei aber angenehm sättigend.
Tipps vom Koch
Backe die Paprika so lange, bis die Haut kräftig gebräunt ist und stellenweise schwarz wird – dann lässt sie sich leicht abziehen und das Fruchtfleisch ist süß und weich. Gib die Paprika nach dem Rösten in eine Schüssel und decke sie 10–15 Minuten mit Folie oder einem Deckel ab; durch den Dampf löst sich die Haut fast von selbst. Wenn du Sahne verwendest, gib sie zum Schluss bei kleiner Hitze dazu, damit die Sauce nicht gerinnt; für eine leichtere Version kannst du einen Teil der Sahne durch Nudelwasser ersetzen.
Serviervorschläge
Serviere die Pasta mit viel frisch gemahlenem Pfeffer und geriebenem Käse (Parmesan oder gereiftem Pecorino), der das Umami verstärkt. Sie ist ein tolles Gericht für ein Familienessen unter der Woche – Kinder mögen den milden, leicht süßen Geschmack und die Farbe meist sehr gern. Dazu passen einfache Beilagen: grüner Salat mit Olivenöl und ein Glas leichter Rotwein, z. B. Chianti.
Zutaten
- Pasta - 350 g
- rote Paprika groß, fleischig - 3 Stück
- Zwiebel mittelgroß - 1 Stück
- Knoblauchzehen - 2 Stück
- Sahne 30 % oder pflanzliche Sahne - 150 ml
- Olivenöl - 3 Esslöffel
- geriebener Parmesan optional, zum Servieren - 40 g
- getrockneter Oregano - 0.5 Teelöffel
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor. Halbiere die Paprika, entferne die Kerngehäuse und lege sie mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
- Schiebe die Paprika für 20–25 Minuten in den Ofen, bis die Haut stark nachdunkelt und stellenweise schwarz wird.
- Gib die heißen Paprika in eine Schüssel und decke sie 10 Minuten mit einem Teller oder Folie ab. So lässt sich die Haut leichter abziehen.
- Ziehe nach 10 Minuten die Haut von den Paprika – sie sollte sich in großen Stücken lösen. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden.
- Die Zwiebel in Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken.
- Erhitze 2 Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel dazu und brate sie 5–7 Minuten unter Rühren, bis sie weich und leicht glasig ist, aber nicht bräunt.
- Füge den Knoblauch hinzu und brate ihn weitere 1–2 Minuten, bis er duftet.
- Gib die Stücke der gerösteten Paprika und den Oregano dazu, umrühren und 2–3 Minuten braten, damit sich die Aromen verbinden. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
- Gib den Pfanneninhalt in ein hohes Gefäß, füge die Sahne hinzu und püriere alles mit dem Stabmixer zu einer glatten, cremigen Sauce. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Pasta hineingeben und so lange kochen, wie auf der Packung angegeben, bis sie bissfest ist. Etwa 1/2 Tasse Kochwasser auffangen, den Rest abgießen.
- Die Sauce zurück in die Pfanne geben und bei kleiner Hitze erwärmen. Die gekochte Pasta hinzufügen und vermengen, bei Bedarf etwas Nudelwasser zugießen, damit die Sauce die Pasta besser umhüllt.
- Sofort servieren, mit geriebenem Parmesan bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
Aufbewahrung
Reste der Pasta am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Beim Aufwärmen in der Pfanne etwas Wasser oder Sahne hinzufügen, damit die Sauce wieder cremig wird. Die Sauce allein lässt sich sehr gut portionsweise einfrieren und bei Bedarf direkt in der Pfanne auftauen und erhitzen.