Deutsche Pfannkuchen Kaiserschmarrn auf bayerische Art Recipe
Kaiserschmarrn ist ein fluffiger, zerrissener Pfannkuchen, der in Süddeutschland und in den Alpen beliebt ist und oft als süßes Mittagessen oder sättigendes Dessert nach dem Skifahren gegessen wird. Der Teig ist dick, außen leicht gebräunt und innen weich und wird mit Puderzucker und Apfelmus oder Zwetschgenkompott serviert. Man kann ihn mit einem sehr dicken Pfannkuchen vergleichen, der mit einem Omelett kombiniert ist.
Kaiserschmarrn auf bayerische Art ist ein fluffiger, zerrissener Pfannkuchen, der Eigenschaften von Omelett und Pfannkuchen vereint – dick, außen leicht knusprig und innen weich wie eine Wolke. Rosinen sorgen in jedem Bissen für süße Akzente, und Puderzucker mit Apfelmus ergeben ein einfaches, aber sehr befriedigendes Duo. Typisches alpines Comfort Food, das oft als süßes Mittagessen nach einem Tag im Schnee gegessen wird.
Tipps vom Koch
Der Schlüssel zur Leichtigkeit ist gut geschlagener Eischnee, den du portionsweise und vorsichtig unter den Teig hebst – nicht zu kräftig rühren, sonst geht die ganze Luftigkeit verloren. Die Pfanne gut vorheizen und bei mittlerer Hitze braten: Der Boden soll bräunen, aber nicht verbrennen, bevor die Mitte gestockt ist. Wenn der Pfannkuchen beim Wenden reißt, ist das nicht schlimm – am Ende wird er ohnehin in Stücke gezupft.
Serviervorschläge
Direkt aus der Pfanne servieren, großzügig mit Puderzucker bestäubt, mit einer Schüssel Apfelmus oder Zwetschgenkompott zum Dippen daneben. Passt hervorragend zu einer Tasse heißem Tee mit Zitrone oder Kakao, besonders nach einem winterlichen Spaziergang. Bei mir ersetzt Kaiserschmarrn oft das klassische Mittagessen an einem faulen Sonntag, wenn alle Lust auf „etwas Süßes, aber Sättigendes“ haben.
Zutaten
- Weizenmehl - 150 g
- Milch zimmerwarm - 250 ml
- Eier Eiweiß und Eigelb getrennt - 3 Stück
- Zucker - 2 Esslöffel
- Vanillinzucker - 1 Teelöffel
- Salz - 0.25 Teelöffel
- Rosinen optional, können in Rum oder Saft eingeweicht werden - 40 g
- Butter zum Braten - 30 g
- Puderzucker zum Bestäuben
- Apfelmus zum Servieren - 300 g
Zubereitung
- Die Rosinen mit warmem Wasser, Saft oder etwas Rum übergießen und 10 Minuten quellen lassen, dann abgießen.
- In einer Schüssel Eigelb, Milch, Zucker, Vanillinzucker und Salz verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Das Mehl zugeben und mit einem Schneebesen verrühren, bis ein glatter, recht dicker Teig ohne Klümpchen entsteht.
- In einer separaten Schüssel das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen – beim Umdrehen der Schüssel sollte der Eischnee an Ort und Stelle bleiben. Den Schnee vorsichtig mit einem Löffel oder Spatel unter den Teig heben, damit die Masse luftig bleibt.
- In einer großen Pfanne (am besten ca. 26 cm Durchmesser) die Hälfte der Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Den gesamten Teig hineingießen, gleichmäßig verteilen und die Oberfläche mit den Rosinen bestreuen.
- 4–5 Minuten bei mittlerer Hitze backen, bis die Unterseite gebräunt ist und die Oberfläche zu stocken beginnt – die Ränder wirken trocken, die Mitte weniger flüssig.
- Mit einem breiten Pfannenwender den Pfannkuchen wenden. Ist er zu groß, kann er vorher in 4 Stücke geteilt und stückweise gewendet werden.
- Die restliche Butter in die Pfanne geben und weitere 3–4 Minuten backen, bis die zweite Seite gebräunt ist.
- Den Pfannkuchen mit zwei Pfannenwendern oder Gabeln in unregelmäßige, mundgerechte Stücke reißen. Noch 1–2 Minuten weiterbraten und dabei wenden, damit alle Stücke an den Seiten leicht gebräunt sind.
- Sofort servieren, großzügig mit Puderzucker bestäubt, mit Apfelmus oder einer anderen Lieblings-Fruchtsauce.
Aufbewahrung
Reste können im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter 1–2 Tage aufbewahrt und in der Pfanne oder in der Mikrowelle vorsichtig wieder aufgewärmt werden. Vor dem Servieren erneut mit Puderzucker bestäuben.