Manitaria Stifado – griechische geschmorte Champignons in Rotwein-Zwiebel-Sauce Recipe
Dies ist eine vegetarische Version des griechischen Eintopfs Stifado, bei der das Fleisch durch Champignons ersetzt wird, die mit viel Zwiebel, Wein und Gewürzen geschmort werden. Das Gericht ist sämig, aromatisch und passt hervorragend zu Reis oder Brot. Im Geschmack erinnert es an einen französischen Rotweingulasch, aber mit einem griechischen Akzent aus Zimt und Kräutern.
Manitaria Stifado ist die vegetarische Variante eines der typischsten griechischen Hausgulasche, bei dem das Fleisch durch fleischige Champignons ersetzt wird, die mit einer großen Menge süßer Zwiebeln geschmort werden. Die Kombination aus Rotwein, Tomaten, Zimt und Oregano ergibt eine Sauce mit tiefem, fast würzigem Aroma, die geschmacklich ein wenig an Boeuf Bourguignon erinnert, aber mit eindeutig mediterranem Charakter. Es ist ein Gericht, das nach einer kleinen Taverne auf einer Insel duftet, wenn es draußen langsam kühler wird.
Tipps vom Koch
Achte darauf, dass die Champignons vor dem Schmoren gut gebräunt sind – wenn sie nur Wasser ziehen und eher dünsten, wird die Sauce weniger intensiv und wässriger. Die Zwiebeln geduldig braten, bis sie an den Rändern leicht karamellisieren, denn genau sie bringen die Süße, die die Säure von Tomaten und Wein ausgleicht. Wenn du sehr saure Tomaten verwendest, scheue dich nicht, zum Schluss etwas mehr Zucker zuzugeben – aber immer erst nach 2–3 Minuten, nachdem du probiert hast, damit sich der Geschmack setzen kann.
Serviervorschläge
Am besten servierst du dieses Gericht mit Reis oder einer dicken Scheibe knusprigen Brots, das die sämige Rotweinsauce aufsaugt – bei mir steht es meist zusammen mit einem einfachen Salat aus Gurke und Tomate mit Oregano auf dem Tisch. Dazu passt ein trockener Rotwein mit leichter Säure, z.B. ein griechischer Agiorgitiko oder einfach derselbe Wein, den du zum Kochen verwendet hast. Ein perfektes Abendessen für einen kühlen, regnerischen Feierabend, wenn du einen wärmenden Eintopf aus einem Topf möchtest – ganz ohne Fleisch.
Zutaten
- Champignons - 600 g
- Zwiebel - 4 Stücke
- Knoblauch - 3 Zehen
- Tomaten aus der Dose - 400 g
- Rotwein - 150 ml
- Olivenöl - 40 ml
- Lorbeerblatt - 2 Stücke
- Zimt gemahlen - 0.25 Teelöffel
- Oregano getrocknet - 0.5 Teelöffel
- Zucker - 0.5 Teelöffel
- Salz - 1 Teelöffel
- Pfeffer frisch gemahlen - 0.5 Teelöffel
Zubereitung
- Champignons putzen, größere Stücke halbieren oder vierteln, kleinere ganz lassen. Zwiebeln schälen und in grobe Streifen oder Viertel schneiden. Knoblauch fein hacken.
- In einem breiten Topf oder einer tiefen Pfanne die Hälfte des Olivenöls bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Champignons zugeben und 6–8 Minuten unter Rühren braten, bis sie Wasser abgeben und anschließend leicht bräunen. Auf einen Teller geben.
- In denselben Topf das restliche Olivenöl geben, die Zwiebeln hinzufügen und 5–7 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis sie weich werden und an den Rändern leicht bräunen.
- Knoblauch zugeben und weitere 1–2 Minuten unter Rühren braten, bis er intensiv duftet.
- Rotwein angießen, umrühren und 2–3 Minuten köcheln lassen, bis ein Teil der Flüssigkeit verdampft ist und kein intensiver Alkoholgeruch mehr aus dem Topfboden aufsteigt.
- Tomaten aus der Dose, Lorbeerblätter, Zimt, Oregano, Zucker, Salz und Pfeffer hinzufügen. Umrühren, dann die zuvor angebratenen Champignons samt ausgetretenem Saft vom Teller wieder in den Topf geben.
- Alles zum leichten Kochen bringen, die Hitze auf klein stellen, zudecken und 25–30 Minuten schmoren, dabei gelegentlich umrühren, bis die Sauce eindickt und sich die Aromen verbinden.
- Zum Schluss abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz, Pfeffer oder einer Prise Zucker nachwürzen, falls die Sauce zu sauer ist. Lorbeerblätter vor dem Servieren entfernen.
Aufbewahrung
Reste vollständig abkühlen lassen, dann im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter 2–3 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen bei niedriger Hitze langsam erhitzen und bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe hinzufügen, falls die Sauce zu dick geworden ist.