Tarte au fromage blanc – leichte französische Käsetarte mit Quark Recipe
Diese Käsetarte ist besonders im Osten Frankreichs beliebt, wo man zarten fromage blanc – einen leichten Frischkäse – verwendet. Im Geschmack erinnert sie an eine Mischung aus Käsekuchen und Joghurtkuchen: luftig, leicht säuerlich und nicht so schwer wie ein klassischer Käsekuchen. Ideal als Dessert nach dem Essen oder als süßer Snack zum Nachmittagskaffee.
Eine leichte, luftige Alternative zum klassischen Käsekuchen, inspiriert von der französischen Tarte au fromage blanc – perfekt, wenn du etwas weniger Schweres, aber trotzdem Cremiges suchst.
Tipps vom Koch
Verarbeite den Mürbeteig zügig, damit die Butter kalt bleibt – so wird der Boden zart und mürbe. Die Käsemasse nur auf niedriger Stufe rühren, damit nicht zu viel Luft eingeschlagen wird und die Tarte gleichmäßig backt.
Serviervorschläge
Als Dessert nach einem leichten Mittag- oder Abendessen servieren, mit frischen Beeren oder einem Fruchtspiegel. Auch ideal als Kuchen zum Sonntagskaffee.
Zutaten
- Weizenmehl für den Boden - 200 g
- Butter kalt, für den Boden - 100 g
- Zucker für den Boden - 40 g
- Ei für den Boden - 1 Stück
- Quark für Käsekuchen glatt, passiert oder aus dem Becher - 500 g
- Sahne 18 % oder griechischer Joghurt - 150 g
- Ei für die Käsemasse, Eigelb und Eiweiß getrennt - 3 Stück
- Zucker für die Käsemasse - 120 g
- Vanillinzucker - 1 Packung
- Zitronenschale abgerieben von einer unbehandelten Zitrone - 1 Teelöffel
- Kartoffelstärke zum Binden der Masse - 2 Esslöffel
- Salz Prise, für das Eiweiß - 1 Prise
Zubereitung
- Für den Boden das Mehl mit dem Zucker in einer Schüssel mischen. Kalte Butter in Würfeln hinzufügen und mit den Fingern verreiben, bis feine Krümel entstehen.
- Das Ei hinzufügen und den Teig zügig nur so lange kneten, bis die Zutaten sich verbinden. Zu einer Kugel formen, flach drücken, in Folie wickeln und 20–30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform oder Springform mit etwa 24 cm Durchmesser dünn mit Butter einfetten.
- Den gekühlten Teig zu einer Platte ausrollen, die etwas größer ist als die Form. In die Form legen, Boden und Rand andrücken, überstehenden Teig abschneiden. Den Boden mit einer Gabel einstechen und 10 Minuten vorbacken.
- Inzwischen die Käsemasse zubereiten: In einer großen Schüssel Quark, Sahne, Eigelb, Zucker, Vanillinzucker, Zitronenschale und Kartoffelstärke verrühren. Mit Löffel oder Mixer auf niedriger Stufe mischen, bis die Masse glatt ist.
- In einer separaten, sauberen Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen – beim Umdrehen der Schüssel sollte der Eischnee nicht verrutschen.
- Den Eischnee vorsichtig mit einem großen Löffel oder Teigspatel unter die Käsemasse heben. Langsam mit kreisenden Bewegungen von unten nach oben arbeiten, damit die Masse luftig bleibt.
- Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen. Die Käsemasse darauf gießen und die Oberfläche glattstreichen.
- Die Tarte etwa 30 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Wenn sie zu schnell bräunt, locker mit Alufolie abdecken.
- Nach dem Backen die Ofentür einen Spalt öffnen und die Tarte 10 Minuten im Ofen stehen lassen, damit sie nicht stark zusammenfällt. Anschließend herausnehmen und vollständig auskühlen lassen, bevor sie angeschnitten wird.
Aufbewahrung
Die Tarte im Kühlschrank, am besten abgedeckt oder in einer Kuchenbox, bis zu 3 Tage aufbewahren. Stücke können kurz bei Raumtemperatur stehen, sollten aber anschließend wieder kühl gestellt werden.
Ich mag an dieser Tarte, dass sie die Cremigkeit eines Käsekuchens mit der Leichtigkeit eines Joghurtkuchens verbindet – perfekt, wenn man Lust auf etwas Süßes hat, ohne sich zu schwer zu fühlen.