Zucchini-Kotlettes mit Dill Recipe
Zucchini-Kotlettes mit Dill sind leichte, gemüsige Bratlinge, die in Polen im Sommer oft auf den Tisch kommen, wenn die Zucchini schneller wächst als die Ideen zu ihrer Verwendung. Sie sind innen zart, außen leicht knusprig und ersetzen Fleisch beim Mittag- oder Abendessen hervorragend.
Zucchini-Kotlettes mit Dill sind eines dieser Sommergerichte, mit denen man die Zucchinischwemme aus dem Garten nutzt, ohne das Gefühl zu haben, ständig dasselbe zu essen. Sie sind leicht, aber überraschend sättigend, mit einem zarten Inneren und einer leicht knusprigen, goldbraunen Hülle. Der Duft von frischem Dill sorgt dafür, dass sie sehr „grün“ und frisch schmecken – selbst wenn du sie mitten in der Arbeitswoche servierst.
Tipps vom Koch
Der wichtigste Schritt ist das gründliche Ausdrücken der geriebenen Zucchini – am besten durch ein Tuch oder Mull, sonst fallen die Kotlettes auseinander und saugen viel Fett auf. In einer gut erhitzten Pfanne bei mittlerer Hitze braten: Ist die Hitze zu niedrig, ziehen sie Fett, ist sie zu hoch, verbrennen sie außen und bleiben innen roh. Wenn die Masse zu flüssig wirkt, etwas mehr Paniermehl hinzufügen und 5–10 Minuten quellen lassen.
Serviervorschläge
Serviere sie wie klassische Frikadellen – mit Kartoffeln und Gurkensalat (Mizeria) oder Tomatensalat, besonders in der Saison, wenn das Gemüse am besten schmeckt. Sie eignen sich auch in einer leichteren Variante: mit Joghurt-Knoblauch-Sauce oder Tzatziki und einer Schüssel Salat zum Abendessen. Außerdem sind sie ein gutes Gericht zum Mitnehmen in der Lunchbox – kalt schmecken sie wie herzhafte Gemüsepuffer.
Zutaten
- Zucchini mittelgroß, zusammen ca. 600–700 g - 2 Stück
- Eier - 2 Stück
- Mehl oder Dinkelmehl - 4 Esslöffel
- Paniermehl für die Masse; zusätzlich etwas zum Panieren, falls gewünscht - 3 Esslöffel
- frischer Dill gehackt - 2 Esslöffel
- Knoblauch fein gehackt oder gepresst - 1 Zehe
- Salz nach Geschmack; auch zum Entwässern der Zucchini
- Pfeffer nach Geschmack
- Öl zum Braten
Zubereitung
- Die Zucchini waschen, Enden abschneiden. Wenn die Schale sehr hart ist oder die Zucchini groß mit vielen Kernen sind, schälen und das weiche Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen. Junge Zucchini kannst du im Ganzen verwenden.
- Die Zucchini auf einer Reibe mit groben Löchern raspeln. In ein Sieb über einer Schüssel geben, mit 1 Teelöffel Salz bestreuen, mischen und 10–15 Minuten stehen lassen, damit sie Wasser ziehen.
- Anschließend die Zucchini mit den Händen oder mithilfe eines Küchentuchs kräftig ausdrücken – je weniger Flüssigkeit bleibt, desto weniger wässrig werden die Kotlettes.
- Die ausgedrückte Zucchini in eine Schüssel geben. Eier, Mehl, Paniermehl, gehackten Dill und Knoblauch hinzufügen. Mit Pfeffer und ggf. noch etwas Salz würzen (denk daran, dass die Zucchini bereits gesalzen wurde).
- Alles mit einem Löffel vermischen. Die Masse sollte dick, aber noch leicht feucht sein. Wenn sie zu flüssig ist und vom Löffel läuft, 1–2 Esslöffel Paniermehl zusätzlich einrühren.
- In einer Pfanne eine Schicht Öl (ca. 3–4 mm hoch) bei mittlerer Hitze erhitzen.
- Mit angefeuchteten Händen oder einem Löffel kleine Frikadellen formen und vorsichtig in das heiße Öl legen. In der Pfanne mit dem Löffel leicht flachdrücken.
- Die Kotlettes jeweils 3–4 Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze braten, bis sie goldbraun und leicht knusprig sind. Wenn sie zu schnell bräunen, die Hitze reduzieren.
- Die fertigen Kotlettes auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird.
- Heiß mit deinem Lieblingsdip, z. B. Joghurt-Knoblauch-Sauce, sowie mit Salat oder Kartoffeln servieren.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene Kotlettes nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Am besten in der Pfanne oder im Ofen ohne zusätzliches Fett aufwärmen, damit sie wieder leicht knusprig werden; sie schmecken aber auch kalt gut.