Koreanische Suppe mit Gochujang und Gemüse Recipe
Dies ist eine pikante, aber einfache Gemüsesuppe mit Gochujang-Paste, die ihr einen tiefen, leicht rauchigen Geschmack verleiht. Sie erinnert an eine schärfere Version der Tomatensuppe mit viel Gemüse und Tofu. Sie wärmt hervorragend an kühleren Tagen und lässt sich leicht an das anpassen, was du gerade im Kühlschrank hast.
Diese koreanische Suppe mit Gochujang verbindet wärmende Schärfe mit tiefem, leicht rauchigem Umami, das sich mit anderen Gewürzen nur schwer nachahmen lässt. Dank Tofu und viel Gemüse ist sie sättigend, bleibt aber dennoch leicht, sodass man sich nach einer Schüssel nicht schwer fühlt. Sie ist außerdem ein großartiger Weg, den Geschmack Koreas in die eigene Küche zu holen – ohne komplizierte Zutatenliste und lange Kochzeiten.
Tipps vom Koch
Denke daran, die Gochujang-Paste kurz mit dem Gemüse anzurösten – erst dann entfaltet sie ihr volles Aroma; gibst du sie direkt in die Brühe, bleibt der Geschmack flacher. Nach Zugabe des Tofus die Suppe nicht mehr stark kochen lassen, damit die Würfel nicht zerfallen – leichtes Köcheln reicht völlig. Die Schärfe regulierst du am besten am Ende, indem du Gochujang in kleinen Portionen hinzufügst, denn man kann leicht zu viel nehmen und damit den Gemüseschmack überdecken.
Serviervorschläge
Serviere die Suppe mit einer Schale gekochtem Jasmin- oder koreanischem Reis, den man direkt in die Brühe geben kann – das macht sie noch sämiger und sättigender. Zum Trinken passen grüner Tee oder ein kühles, leichtes Bier, wenn du sie abends mit Freunden servierst. Dieses Gericht eignet sich ideal als schnelles Abendessen nach der Arbeit an einem kalten, regnerischen Tag, wenn du etwas wirklich Wärmendes brauchst.
Zutaten
- Tofu - 250 g
- Zucchini - 1 Stück
- Möhre - 1 Stück
- Zwiebel - 1 Stück
- Chinakohl - 200 g
- Knoblauch - 3 Zehen
- Gochujang - 25 g
- Sojasauce - 25 ml
- Brühe - 1.2 l
- Öl - 15 ml
- Sesamöl - 5 ml
- Zwiebel - 2 Stücke
Zubereitung
- Den Tofu mit Küchenpapier trocken tupfen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Die Zucchini in Halbringe schneiden, die Möhre in dünne Halbringe oder Stifte. Den Chinakohl in etwa 2 cm breite Streifen schneiden.
- Die gelbe Zwiebel in Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken. Die Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden und den weißen vom grünen Teil trennen.
- In einem Topf Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und den weißen Teil der Frühlingszwiebel zugeben und 3–4 Minuten unter Rühren anbraten, bis sie weich und leicht glasig sind.
- Knoblauch und Möhre hinzufügen und weitere 2 Minuten unter Rühren braten, damit der Knoblauch nicht anbrennt.
- Die Gochujang-Paste zugeben und 1–2 Minuten unter ständigem Rühren anrösten, bis sie sich leicht auflöst und intensiver duftet.
- Die Brühe angießen, Sojasauce hinzufügen und gut umrühren, bis sich die Paste vollständig in der Flüssigkeit gelöst hat. Zum Kochen bringen.
- Zucchini, Chinakohl und Tofu hinzufügen. Die Hitze reduzieren und die Suppe 10–12 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich, aber nicht zerkocht ist.
- Die Suppe abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlicher Sojasauce oder etwas mehr Gochujang nachwürzen, wenn du es schärfer magst.
- Zum Schluss Sesamöl und den grünen Teil der Frühlingszwiebel hinzufügen, umrühren und noch 1 Minute köcheln lassen. Die heiße Suppe sofort servieren.
Aufbewahrung
Die Suppe nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen verzehren. Beim Aufwärmen nur sanft erhitzen, damit der Tofu nicht zerfällt, und bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe hinzufügen, falls sie zu dick geworden ist.