Koreanischer Spinatsalat Sigeumchi Namul Recipe
Dieser einfache Salat aus blanchiertem Spinat, Knoblauch und Sesam ist eines der typischen kleinen Beilagengerichte, die in koreanischen Haushalten neben Reis serviert werden. Er schmeckt frisch, leicht nussig und durchbricht wunderbar schwerere Fleischgerichte. Du kannst ihn als schnelle, gesunde Beilage zu fast jedem Mittag- oder Abendessen servieren.
Sigeumchi Namul ist eines dieser Banchan, also kleinen Beilagen, die in Korea bei fast jeder hausgemachten Mahlzeit neben einer Schüssel Reis auf dem Tisch stehen. Der kurz blanchierte Spinat behält seine intensive grüne Farbe und Bissfestigkeit, während die Sesamsauce ihm einen dezent nussigen, süchtig machenden Geschmack verleiht. Es ist ein großartiges Beispiel dafür, wie man aus wenigen Zutaten etwas zubereiten kann, das die ganze Mahlzeit spürbar auffrischt.
Tipps vom Koch
Der Schlüssel ist die sehr kurze Garzeit des Spinats – zähle Sekunden, nicht Minuten; wenn die Blätter olivgrün werden und zu Brei zerfallen, verliert der Salat seinen ganzen Reiz. Nach dem Blanchieren den Spinat wirklich gründlich ausdrücken, sonst wird die Sauce verwässert und der Geschmack wässrig. Vor dem Servieren immer probieren und das Verhältnis zwischen Sojasauce und Sesamöl anpassen – verschiedene Sojasaucen sind unterschiedlich salzig.
Serviervorschläge
Serviere den Salat in einer kleinen Schüssel als Beilage zu einer Schüssel Reis und gegrilltem Rindfleisch oder gebackenem Lachs – er „reinigt“ den Gaumen hervorragend zwischen den Bissen. Er passt gut zu einem leichten grünen Teeaufguss oder zu kaltem Wasser mit einer Zitronenscheibe, besonders an heißen Tagen. Ideal auch als Beilage im Lunchbox fürs Büro: Ich bereite abends eine größere Portion zu und verteile sie auf Behälter für zwei bis drei Tage.
Zutaten
- frischer Spinat am besten junge Blätter, es geht aber auch normaler - 300 g
- Salz für das Wasser und zum Würzen - 1 Teelöffel
- Knoblauch fein gerieben - 1 Zehe
- Sojasauce - 1.5 Esslöffel
- Sesamöl - 1 Esslöffel
- weißer Sesam in einer trockenen Pfanne angeröstet - 1 Esslöffel
- Schnittlauch fein gehackt, optional - 1 Esslöffel
Zubereitung
- In einem großen Topf Wasser mit 0,5 Teelöffel Salz zum Kochen bringen.
- Spinat gründlich waschen, beschädigte Blätter entfernen und sehr dicke Stiele abschneiden, falls sie sehr hart sind.
- Den Spinat ins kochende Wasser geben und nur 30–40 Sekunden kochen, bis die Blätter zusammenfallen und kräftig grün werden.
- Den Spinat sofort in ein Sieb abgießen und mit sehr kaltem Wasser abspülen, am besten kurz in eine Schüssel mit Eiswasser tauchen, um den Garprozess zu stoppen.
- Den Spinat abtropfen lassen, dann kleine Portionen in die Hand nehmen und vorsichtig überschüssiges Wasser ausdrücken.
- Den ausgedrückten Spinat mit einem Messer in 2–3 cm lange Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.
- Geriebenen Knoblauch, Sojasauce, Sesamöl, das restliche 0,5 Teelöffel Salz (oder weniger, nach Geschmack) und die Hälfte des Sesams hinzufügen.
- Alles gründlich mit der Hand oder mit Stäbchen vermischen und die Blätter voneinander lösen, damit die Sauce überall hinkommt.
- Abschmecken und bei Bedarf mit etwas Salz oder Sojasauce nachwürzen.
- Den Salat in eine kleine Schüssel geben, mit dem restlichen Sesam und Schnittlauch bestreuen. Sofort oder nach kurzem Kühlen servieren.
Aufbewahrung
Im luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Vor dem Servieren kurz durchmischen; direkt aus dem Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur servieren.