Koreanischer Salat mit Reisnudeln und Gemüse Recipe
Ein leichter Salat mit dünnen Reisnudeln, knackigem Gemüse und einem erfrischenden Dressing aus Reisessig und Sesam. In Korea isst man solche Gerichte im Sommer oft kalt als Mahlzeit, die den Magen nicht belastet, aber durch die Nudeln trotzdem satt macht. Die Aromen erinnern an asiatische Vermicelli-Salate, haben aber eine deutlich koreanische Note durch Sojasauce und Sesam.
Dieser Salat erinnert an koreanische Sommergerichte wie Makguksu oder Bibim Guksu, ist aber in einer vereinfachten, hausgemachten Version mit Reis- statt Buchweizennudeln gehalten. Der Kontrast zwischen den elastischen, kühlen Nudeln, dem knackigen Gemüse und dem säuerlich-sesamigen Dressing macht das Gericht gleichzeitig leicht und überraschend sättigend.
Tipps vom Koch
Reisnudeln lassen sich leicht verkochen – halte dich genau an die Zeitangabe auf der Packung und spüle sie nach dem Weichwerden sofort mit kaltem Wasser ab, dabei die Nudeln mit den Fingern voneinander lösen. Schneide das Gemüse so fein wie möglich, fast wie Streichhölzer – so nimmt es das Dressing besser auf und dominiert die Nudeln nicht. Wenn du den Salat im Voraus für den Grillabend oder ein Picknick zubereitest, kannst du das Dressing separat anrühren und alles erst kurz vor dem Servieren mischen, damit die Nudeln nicht die ganze Flüssigkeit aufsaugen.
Serviervorschläge
Ein perfektes kaltes Mittagessen an heißen Tagen, wenn du keine Lust auf schweres Kochen hast – eine Schüssel Salat dazu ein Glas gekühltes Wasser mit Zitrone oder koreanischer Gerstentee reichen völlig aus. Für ein größeres Essen kannst du ihn als Beilage zu gegrilltem Hähnchen, Tofu oder Grillspießen im Garten servieren. Er eignet sich auch sehr gut als Büro-Lunch – besonders, wenn es im Büro heiß ist und alle sich nach etwas Erfrischendem sehnen.
Zutaten
- dünne Reisnudeln (Vermicelli-Typ) - 150 g
- Gurke (in feine Stifte geschnitten) - 1 Stück
- Karotte (in feine Streichhölzer geschnitten) - 1 Stück
- rote Paprika (in feine Streifen geschnitten) - 0.5 Stück
- Frühlingszwiebel (in feine Ringe geschnitten) - 2 Stück
- Sojasauce - 2 Esslöffel
- Reisessig (oder ein anderer milder Essig) - 2 Esslöffel
- Sesamöl - 1.5 Esslöffel
- Honig (oder Zucker) - 1 Esslöffel
- Knoblauch (gerieben oder fein gehackt) - 1 Zehe
- geröstete Sesamsamen (zum Bestreuen) - 1 Esslöffel
- Salz (Prise, nach Geschmack)
Zubereitung
- Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten: Meist reicht es, sie mit kochendem Wasser zu übergießen und 3–5 Minuten ziehen zu lassen, bis sie weich sind. Dann in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht verkleben. Zum Abtropfen beiseitestellen.
- Gurke, Karotte und Paprika in sehr feine Stifte oder Streichhölzer schneiden. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
- In einer großen Schüssel Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Honig und den geriebenen Knoblauch verrühren, bis sich der Honig aufgelöst hat und ein homogenes Dressing entsteht.
- Die abgetropften Reisnudeln in die Schüssel zum Dressing geben. Vorsichtig, aber gründlich mit den Händen oder einer Zange mischen, damit alle Nudeln mit der Sauce überzogen sind.
- Das geschnittene Gemüse und die Frühlingszwiebel hinzufügen und erneut mischen, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Abschmecken und bei Bedarf mit einer Prise Salz oder etwas zusätzlichem Essig nachwürzen.
- Den Salat mit geröstetem Sesam bestreuen. Sofort servieren oder 15–20 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden und der Salat angenehm gekühlt ist.
Aufbewahrung
Reste im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Essig oder Sojasauce auffrischen.