Koreanische Kürbissuppe mit Tofu, leicht scharf Recipe

Diese Suppe verbindet cremigen Kürbis und zartes Tofu mit einer milden Schärfe von Chilipaste. In Korea wird Kürbis oft nicht nur süß, sondern auch in herzhaften Suppen verwendet, die als einfaches Mittagessen serviert werden. Der Geschmack erinnert etwas an eine Kürbiscremesuppe, aber statt Sahne kommen hier Tofu und Sojasauce zum Einsatz – das Gericht ist dadurch leichter, aber trotzdem sättigend.

Diese koreanisch inspirierte Kürbissuppe verbindet die vertraute Cremigkeit einer klassischen Kürbiscremesuppe mit den herzhaften Aromen von Tofu, Sojasauce und Gochujang. Sie ist leicht, aber dank Tofu und Kürbis trotzdem sättigend und bringt mit nur einem Topf viel Geschmack auf den Tisch. Ideal, wenn du etwas Warmes und Komfortables möchtest, ohne auf pflanzliche Küche zu verzichten.

Koreanische Kürbissuppe mit Tofu, leicht scharf

Tipps vom Koch

Verwende möglichst aromatische Kürbissorten wie Hokkaido oder Butternut – sie geben der Suppe mehr Tiefe. Gochujang dosierst du am besten nach und nach: fang mit wenig an und schmecke zum Schluss ab, damit die Schärfe genau zu dir passt. Wenn du einen sehr glatten, seidigen Püreeeffekt möchtest, püriere die Suppe etwas länger und achte darauf, dass keine Stückchen mehr übrig sind.

Serviervorschläge

Serviere die Suppe in vorgewärmten Schalen, damit sie länger heiß bleibt, und stelle extra gerösteten Sesam und etwas Gochujang zum Nachwürzen auf den Tisch. Dazu passen gedämpfter Reis, knuspriges Baguette oder ein einfaches Gurken-Kimchi als frischer Kontrast. Als Teil eines koreanisch inspirierten Menüs kannst du sie vor einem Reisgericht mit Gemüse oder Tofu reichen.

Vorbereitungszeit
20 Min
Kochzeit
25 Min
Gesamtzeit
45 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Kürbis - 600 g
  • Tofu - 200 g
  • Zwiebel - 1 Stück
  • Knoblauch - 3 Zehen
  • Gochujang-Paste - 1 Esslöffel
  • Sojasauce - 2 Esslöffel
  • Gemüsebrühe - 1.2 l
  • Öl - 1 Esslöffel
  • Sesamöl - 1 Teelöffel
  • Sesamsamen - 1 Esslöffel
  • Schnittlauch - 2 Esslöffel
  • Ingwer - 2 cm
Hauptzutat: Kürbis

Zubereitung

  1. Den Kürbis schälen (bei Hokkaido kannst du die Schale dranlassen), entkernen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und hacken. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
  2. Tofu mit Küchenpapier trocken tupfen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
  3. In einem großen Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel zugeben und 3–4 Minuten anbraten, bis sie weich und leicht glasig ist.
  4. Knoblauch und Ingwer zugeben und unter Rühren weitere 1 Minute braten, bis sie intensiv duften, aber nicht bräunen.
  5. Kürbis und Gochujang-Paste in den Topf geben. 2–3 Minuten rühren, damit die Paste die Kürbisstücke gut umhüllt.
  6. Die Brühe angießen, Sojasauce zugeben und umrühren. Zum Kochen bringen, dann die Hitze auf mittel reduzieren und 15–18 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis sehr weich ist – eine Gabel sollte ohne Widerstand hineingleiten.
  7. Mit einer Kelle ein paar Esslöffel der weichen Kürbisstücke herausnehmen und beiseitestellen – sie dienen später als Einlage in der Suppe. Den Rest der Suppe direkt im Topf mit einem Stabmixer zu einer glatten Creme pürieren.
  8. Die beiseitegelegten Kürbisstücke und die Tofuwürfel zur pürierten Suppe geben. Bei niedriger Hitze weitere 5 Minuten köcheln lassen, damit das Tofu warm wird.
  9. Zum Schluss das Sesamöl einrühren und abschmecken. Falls nötig, mit etwas Sojasauce nachwürzen.
  10. Die Suppe heiß servieren, mit geröstetem Sesam und gehacktem Schnittlauch bestreuen.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Reste nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufbrauchen. Beim Aufwärmen die Suppe langsam erhitzen und nicht stark kochen lassen, damit das Tofu seine Struktur behält.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Ich mag an dieser Suppe besonders, dass sie sich sehr gut vorbereiten lässt – die Basis kannst du am Vortag kochen und am nächsten Tag nur noch mit frischem Tofu aufwärmen. Wenn ich wenig Zeit habe, lasse ich das Anbraten von Kürbis und Zwiebel nicht aus, denn genau dieser Schritt bringt die Röstnoten, die die Suppe so aromatisch machen.

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