Hobakjuk – cremiger süßer Kürbis-Reisbrei Recipe
Hobakjuk ist ein dicker, cremiger Brei aus Kürbis und Reis, der warm als Dessert oder leichtes Frühstück serviert wird. In Korea isst man ihn oft im Herbst und Winter, wenn süßer Kürbis Saison hat und die Abende kühl werden. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Kürbissuppe und Milchreis, aber in einer milderen, weniger milchigen Version.
Hobakjuk ist eines dieser koreanischen Gerichte, bei denen man die Jahreszeit wirklich schmeckt – es erscheint, wenn süßer Kürbis die Märkte dominiert und zu Hause die Zeit für weiche Decken beginnt. Die dichte, seidige Konsistenz und die subtile Süße lassen ihn wie ein Dessert schmecken, gleichzeitig sättigt er wie ein kleines, warmes Hauptgericht. Die nussige Note von Kürbiskernen und Datteln verleiht ihm einen Charakter, den klassischer Milchreis nicht hat.
Tipps vom Koch
Der Kürbis sollte sich unter leichtem Druck mit dem Löffel zerdrücken lassen – wenn er seine Form noch gut hält, gib ihm ein paar Minuten mehr, denn davon hängt die Cremigkeit ab. Rühre den Reis beim Kochen häufiger um, als du denkst, damit er nicht am Topfboden ansetzt und anbrennt, denn selbst ein leichter Brandgeschmack überdeckt die feine Süße des Kürbisses. Reismehl unbedingt in kaltem Wasser anrühren und unter ständigem Rühren in einem dünnen Strahl zugeben, sonst bilden sich Klümpchen.
Serviervorschläge
Hobakjuk am besten sehr heiß in kleinen Schalen servieren, mit einer Extraportion gerösteter Kürbiskerne obenauf – ideal als Abendessen nach einem langen, kalten Spaziergang. Dazu passen milder grüner Tee oder ungesüßter Gerstentee, die die Süße ausbalancieren. Er ist auch ein hervorragendes Dessert nach einem scharfen koreanischen Essen, wenn man sich etwas wünscht, das den Gaumen beruhigt.
Zutaten
- Kürbis - 600 g
- Reis - 80 g
- Wasser - 900 ml
- Milch - 200 ml
- Zucker - 3 Esslöffel
- Salz - 0.25 Teelöffel
- Reismehl - 2 Esslöffel
- Kürbiskerne - 2 Esslöffel
- Datteln - 4 Stück
Zubereitung
- Reis unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser fast klar ist, dann abgießen.
- Kürbis schälen (bei Hokkaido kannst du die Schale dranlassen), entkernen und in etwa 2–3 cm große Würfel schneiden.
- In einem Topf 600 ml Wasser zum Kochen bringen. Kürbis hinzufügen und bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten kochen, bis die Stücke sehr weich sind und sich leicht mit einem Löffel zerdrücken lassen.
- Den gekochten Kürbis zusammen mit dem Kochwasser mit dem Mixer zu einem glatten Püree verarbeiten. Wenn du keinen Mixer hast, den Kürbis gründlich mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.
- In einem separaten kleinen Topf die restlichen 300 ml Wasser zum Kochen bringen. Reis hinzufügen und bei niedriger Hitze 12–15 Minuten kochen, dabei gelegentlich umrühren, bis der Reis weich ist und ein Teil des Wassers aufgenommen wurde.
- Zum Kürbispüree den gekochten Reis samt restlichem Kochwasser geben. Milch, Zucker und Salz hinzufügen und alles gründlich verrühren.
- In einer kleinen Schüssel Reismehl mit ein paar Esslöffeln kaltem Wasser verrühren, bis eine glatte, klumpenfreie Mischung entsteht.
- Den Topf mit Kürbis und Reis bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. Sobald die Masse leicht zu köcheln beginnt, die Reismehlmischung unter ständigem Rühren in einem dünnen Strahl einlaufen lassen.
- Weitere 5–7 Minuten bei niedriger Hitze kochen, dabei immer wieder umrühren, bis der Brei die Konsistenz einer dicken Creme erreicht. Wenn er zu dick ist, etwas Wasser oder Milch hinzufügen.
- Abschmecken und bei Bedarf mehr Zucker oder eine Prise Salz hinzufügen, um die Süße des Kürbisses zu betonen.
- Datteln in dünne Streifen schneiden. Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne leicht rösten, bis sie duften und leicht gebräunt sind.
- Heißen Hobakjuk in Schälchen füllen, mit Dattelstreifen und gerösteten Kürbiskernen bestreuen und warm servieren.
Aufbewahrung
Reste von Hobakjuk können in Portionen abgefüllt 2–3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Aufwärmen in Topf oder Mikrowelle etwas Wasser oder Milch hinzufügen und gut umrühren, da der Brei stark eindickt.