Kolokithokeftedes – griechische Zucchini-Bällchen mit Feta Recipe

Kolokithokeftedes sind außen knusprige und innen weiche Bällchen aus Zucchini, Feta und Kräutern, die in griechischen Tavernen oft als kleine Häppchen zum Teilen serviert werden. Sie schmecken wie eine Mischung aus Zucchinipuffern und Käsefrikadellen, aber mit einer kräftigen Kräuternote. Ideal für ein sommerliches Abendessen oder als Fingerfood-Snack für Partys.

Kolokithokeftedes sind die Quintessenz der griechischen Meze-Kultur – kleine, aromatische Bällchen, die in Tavernen in die Mitte des Tisches gestellt werden und schneller verschwinden, als man die nächste Karaffe Wein bestellen kann. Die Kombination aus salzigem Feta, leicht süßlicher Zucchini und Kräutern (Dill, Minze) erinnert eher an einen heißen Spätnachmittag am Meer als an schwere, mehlige Gemüsepuffer. Die knusprige Hülle und das weiche, saftige Innere machen sie zu weit mehr als nur „Zucchinipuffern“.

Kolokithokeftedes – griechische Zucchini-Bällchen mit Feta

Tipps vom Koch

Der Schlüssel ist das wirklich gründliche Ausdrücken der Zucchini – ich wickele sie in ein Tuch und wringe sie buchstäblich über der Spüle aus, bis fast nichts mehr tropft; dann fallen die Bällchen in der Pfanne nicht auseinander. Das Öl muss gut erhitzt, aber nicht rauchend heiß sein – gibst du die Masse in zu kühles Fett, saugt sie sich wie ein Schwamm voll und die Bällchen werden schwer. Lass dir beim Wenden Zeit – warte, bis die Ränder deutlich gebräunt sind und sich das Bällchen beim Anheben mit dem Pfannenwender fast von selbst löst.

Serviervorschläge

Serviere sie mit dickem Tzatziki oder einer einfachen Joghurtsoße mit Knoblauch und Zitrone – bei meinen sommerlichen Balkonabenden mit Freunden verschwinden sie direkt vom Plattenteller, in die Soße gedippt. Sie passen hervorragend zu leicht gekühltem Weißwein, Weizenbier oder hausgemachter Zitronenlimonade mit Minze. Ideal als Fingerfood für Stehpartys, als Beilage zu einem griechischen Salat oder als vegetarischer Patty-Ersatz im Pita-Brot.

Vorbereitungszeit
30 Min
Kochzeit
20 Min
Gesamtzeit
50 Min
Portionen
4

Zutaten

  • Zucchini - 600 g
  • Feta-Käse - 150 g
  • Ei - 2 Stück
  • Weizenmehl - 5 Esslöffel
  • Paniermehl - 3 Esslöffel
  • Dill - 2 Esslöffel
  • Minze - 1 Esslöffel
  • Frühlingszwiebel - 2 Stück
  • Knoblauch - 1 Zehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl - 200 ml
Hauptzutat: Zucchini

Zubereitung

  1. Zucchini waschen und auf der groben Seite der Reibe raspeln. In ein Sieb über einer Schüssel geben, mit 1 Teelöffel Salz bestreuen, vermischen und 15 Minuten stehen lassen, damit sie Wasser zieht.
  2. Anschließend die Zucchini sehr gründlich ausdrücken – am besten mit den Händen oder in ein sauberes Küchentuch wickeln und kräftig auswringen. Je weniger Wasser übrig bleibt, desto leichter lassen sich die Bällchen formen.
  3. Frühlingszwiebel samt Grün fein hacken. Dill und Minze hacken. Knoblauch durch eine Presse drücken.
  4. In eine große Schüssel die ausgedrückte Zucchini, den mit den Fingern zerbröselten Feta, die gehackten Kräuter, Frühlingszwiebel, Knoblauch, Eier, Paniermehl und 3 Esslöffel Mehl geben. Mit Pfeffer würzen.
  5. Die Masse mit einem Löffel oder der Hand vermischen. Sie sollte dick, aber noch leicht klebrig sein. Wenn sie zu flüssig ist und zerläuft, noch 1–2 Esslöffel Mehl hinzufügen.
  6. In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze eine etwa 0,5 cm hohe Schicht Öl erhitzen. Das restliche Mehl auf einem Teller verteilen.
  7. Aus der Masse kleine Bällchen oder dicke Taler formen, vorsichtig im Mehl wenden und sofort in das heiße Öl legen.
  8. Die Bällchen jeweils 3–4 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Nicht zu früh wenden – zuerst sollten sie von unten gut gebräunt sein, dann lassen sie sich leicht drehen.
  9. Fertige Bällchen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen, damit überschüssiges Fett abtropfen kann. Warm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank: 3 Tage
Einfrieren: Ja

Übrig gebliebene Bällchen im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahren und innerhalb von 2–3 Tagen aufessen. Am besten im Ofen oder in der Pfanne ohne zusätzliches Fett aufwärmen, damit sie wieder knusprig werden; in der Mikrowelle werden sie weicher.

Rezept eingereicht von Marek, Seitenbetreiber

Am häufigsten mache ich sie an Freitagabenden, wenn im Kühlschrank noch ein paar traurige Zucchini liegen – dann kommen Feta und Kräuter vom Balkon dazu und ich habe „Taverne“ zu Hause. Ich brate immer gleich die doppelte Menge, weil die Hälfte verschwindet, bevor wir überhaupt am Tisch sitzen.

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