Horta vrasta – griechisches gekochtes Blattgemüse mit Zitrone und Olivenöl Recipe
Horta vrasta ist ein einfaches Gericht aus gekochtem Blattgemüse, das mit Olivenöl und Zitronensaft beträufelt wird. In Griechenland verwendet man dafür wilde Kräuter und Wiesenkräuter, aber für die heimische Version eignen sich Spinat, Grünkohl oder Mangold hervorragend. Es schmeckt wie ein sehr grüner, zitroniger, warmer Salat, der oft zu Fisch oder Grillfleisch serviert wird.
Horta vrasta ist die Quintessenz des griechischen Umgangs mit Gemüse – minimale Zutaten, maximaler Geschmack aus gutem Olivenöl, Zitrone und frischen Blättern. Leicht bitteres Blattgemüse kombiniert mit zitrischer Säure schmeckt wie ein warmer, sehr grüner Salat, der sofort erfrischt. Dieses Gericht zeigt, wie einfach man etwas sehr Leichtes essen kann, das in Kombination mit anderen Beilagen trotzdem sättigend ist.
Tipps vom Koch
Am wichtigsten ist die kurze Garzeit – die Blätter sollen weich werden, aber intensiv grün bleiben; wenn sie olivfarben werden, sind sie bereits übergart. Nach dem Abgießen unbedingt gründlich mit kaltem Wasser übergießen, denn das stoppt den Garprozess und erhält Farbe und frischen Geschmack. Die Zitrone nach und nach hinzufügen und immer wieder probieren – verschiedene Sorten sind mehr oder weniger sauer, deshalb ist es besser, direkt auf dem Teller nachzusäuern, als das Gericht in der Schüssel zu „übersäuern“.
Serviervorschläge
Am einfachsten servierst du Horta neben gegrilltem Fisch, gebratenem Hähnchen oder Halloumi – dann bildet sie einen leichten, gemüsigen Gegenpol zum Eiweiß. Für ein schnelles Abendessen reicht eine Scheibe guten Sauerteigbrots und ein paar Oliven dazu, zum Trinken ein Glas trockener Weißwein oder Wasser mit Zitronenscheiben. Horta ist auch eine tolle Beilage für sommerliche Grillabende im Garten, wenn man genug von schweren Mayonnaise-Salaten hat.
Zutaten
- Spinat - 200 g
- Grünkohl - 150 g
- Blattsalat-Zichorie - 150 g
- Zitrone - 1 Stück
- Olivenöl - 4 Esslöffel
- Salz
- Pfeffer
- Wasser - 2 l
Zubereitung
- Das gesamte Blattgemüse gründlich in viel kaltem Wasser waschen, um Sand und Erde zu entfernen. Harte Stiele vom Grünkohl und gegebenenfalls dickere Stielteile der anderen Blätter entfernen.
- Die Blätter grob in etwa 3–4 cm große Stücke schneiden, damit sie sich leichter essen lassen.
- In einem großen Topf Wasser mit 1 Teelöffel Salz zum Kochen bringen. Wenn es stark sprudelt, zuerst Grünkohl und Zichorie (oder andere festere Blätter) hineingeben und 3–4 Minuten kochen.
- Den Spinat hinzufügen und weitere 2–3 Minuten kochen, bis alle Blätter weich sind, aber noch eine intensiv grüne Farbe haben.
- Das Blattgemüse in einem Sieb abgießen und sofort mit kaltem Wasser übergießen, um den Garprozess zu stoppen und die Farbe zu erhalten. Überschüssiges Wasser vorsichtig ausdrücken, die Blätter dabei aber nicht zu einer Kugel zusammendrücken.
- Das Gemüse in eine Schüssel oder auf eine Platte geben. Großzügig mit Olivenöl beträufeln, Zitronensaft darüber auspressen und mit Salz und Pfeffer würzen. Vorsichtig vermischen.
- Sofort warm oder bei Zimmertemperatur servieren. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken und bei Bedarf mehr Zitrone oder Salz hinzufügen.
Aufbewahrung
Reste kannst du im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter 1–2 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren bei Zimmertemperatur anwärmen lassen oder ganz kurz in der Pfanne erwärmen und bei Bedarf etwas frische Zitrone und Olivenöl hinzufügen.