Gnocchi ricotta e spinaci – Ricotta-Spinat-Klößchen Recipe
Diese Gnocchi sind zarte, weiche Klößchen aus Ricotta und Spinat, serviert mit Butter und Salbei oder einer einfachen Tomatensauce. In Italien sind sie ein typisches Comfort Food für zu Hause, ähnlich wie unsere faulen Klöße, nur in einer grüneren Version. Sie sind leicht, aber sättigend – ideal für ein entspanntes Mittag- oder Abendessen.
Gnocchi ricotta e spinaci sind die italienische Antwort auf unsere faulen Klöße – weiche, kissenartige Klößchen, bei denen Käse und Spinat und nicht das Mehl die Hauptrolle spielen. Durch die Ricotta sind sie leicht, zart cremig und sättigen nicht so stark wie klassische Kartoffelgnocchi. Die grüne Farbe und der Butter-Salbei-Duft lassen den Teller aussehen und riechen wie in einer kleinen Trattoria in der Toskana.
Tipps vom Koch
Richte dich bei der Mehlmenge nach der Konsistenz und nicht strikt nach der Mengenangabe – der Teig soll weich und leicht klebrig sein, sich aber mit bemehlter Arbeitsfläche gut formen lassen. Mach zuerst eine Probe: Wirf ein Klößchen ins kochende Wasser; wenn es zerfällt, etwas Mehl oder einen Löffel geriebenen Parmesan zugeben. Gnocchi in einem breiten Topf kochen und nicht sofort umrühren – warte, bis sie aufsteigen, und schiebe sie dann vorsichtig mit einem Löffel beiseite.
Serviervorschläge
Am einfachsten und typisch italienisch ist die Variante mit Butter, frischen Salbeiblättern und einer Handvoll Parmesan – so sind die Gnocchi in 10 Minuten nach dem Kochen servierfertig. Sie schmecken auch sehr gut mit einer leichten Tomatensauce und einem Rucolasalat mit Zitronenvinaigrette als ruhiges, fleischloses Abendessen unter der Woche. Dazu passt ein Weißwein wie Soave oder ein leicht gekühlter Rosé für ein entspanntes Samstagsmittagessen.
Zutaten
- Ricotta gut abgetropft - 250 g
- Spinat, frisch oder tiefgekühlt nach dem Ausdrücken des Wassers - 150 g
- Ei - 1 Stück
- geriebener Parmesan - 40 g
- Mehl plus etwas zum Bestäuben - 80 g
- Butter zum Begießen - 40 g
- frische Salbeiblätter optional - 6 Stück
- Salz, Pfeffer und eine Prise Muskatnuss nach Geschmack
Zubereitung
- Wenn du frischen Spinat verwendest, diesen waschen, trockenschleudern und in eine trockene Pfanne geben. 2–3 Minuten erhitzen, bis er zusammenfällt und Wasser abgibt, dann gründlich in einem Sieb oder Tuch ausdrücken. Tiefgekühlten Spinat auftauen und ebenfalls gut ausdrücken.
- Den Spinat mit einem Messer sehr fein hacken.
- In einer Schüssel Ricotta, Ei, geriebenen Parmesan, gehackten Spinat, eine Prise Salz, Pfeffer und Muskatnuss vermischen.
- Mehl hinzufügen und mit Löffel oder Hand vorsichtig mischen, bis eine weiche, leicht klebrige Masse entsteht. Ist sie sehr flüssig, noch 1–2 Esslöffel Mehl zugeben, aber nicht zu viel, damit die Klößchen zart bleiben.
- Auf einem mit Mehl bestäubten Brett oder der Arbeitsfläche Teigportionen abnehmen und zu Rollen in Daumendicke formen. Diese in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Die Ränder nach Wunsch mit den Fingern leicht abrunden.
- In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Gnocchi portionsweise in das kochende Wasser geben.
- Kochen, bis die Klößchen an die Oberfläche steigen, dann noch etwa 1–2 Minuten garen. Mit einer Schaumkelle auf einen Teller heben.
- In einer Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Wenn du Salbei verwendest, die Blätter zugeben und 1–2 Minuten braten, bis die Butter leicht schäumt und nussig duftet und der Salbei knusprig ist (nicht verbrennen, sie soll hellgolden bleiben).
- Die gekochten Gnocchi in die Pfanne mit der Butter geben und Pfanne vorsichtig schwenken oder alles sanft mischen, damit sie sich mit der Butter überziehen.
- Sofort servieren, nach Belieben mit zusätzlichem Parmesan bestreut.
Aufbewahrung
Gekochte, abgekühlte Gnocchi in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen in etwas Butter oder Sauce in der Pfanne schwenken oder kurz in der Mikrowelle erhitzen. Die rohe Masse lässt sich schwer lagern – Gnocchi am besten frisch formen und kochen. Einfrieren: ungekochte Gnocchi auf einem Blech vorfrieren, dann in Beutel füllen und gefroren direkt ins kochende Wasser geben.