Gebratener Reis mit Ei und grünen Erbsen – hausgemacht Recipe
Gebratener Reis ist eines der typischsten Hausmannsgerichte in China – eine perfekte Art, Reis vom Vortag und Reste aus dem Kühlschrank zu verwerten. Diese einfache Version mit Ei und Erbsen ist mild, bunt und sehr schnell gemacht. Sie erinnert ein bisschen an ein deutsches „Restepfannengericht“, nur mit asiatischer Note durch Sojasauce und Sesam.
Gebratener Reis mit Ei und grünen Erbsen ist die Quintessenz chinesischer Hausmannskost – eine einfache Methode, Reis vom Vortag und ein paar Grundzutaten in ein neues Gericht zu verwandeln. Der dezent salzige, leicht nussige Sesamgeschmack mit knackigem Gemüse und fluffigen Eistückchen ergibt eine vollwertige Wohlfühlmahlzeit aus nur einer Pfanne. So werden „Reste aus dem Kühlschrank“ zu etwas, das man gerne und mit Stolz serviert.
Tipps vom Koch
Verwende gut durchgekühlten Reis, am besten vom Vortag – frisch gekochter Reis klebt und macht das Gericht matschig. Pfanne oder Wok müssen richtig heiß sein, bevor der Reis hineinkommt, und dann kräftig rühren und Klümpchen mit Löffel oder Pfannenwender zerteilen. Das Ei kannst du auch direkt in die fast fertige Reispfanne geben: in der Mitte etwas Platz schaffen, das Ei stocken lassen und dann schnell unter den Reis mischen – so bleibt es weich und verteilt sich gleichmäßig.
Serviervorschläge
Direkt aus der Pfanne servieren, mit Schnittlauch und etwas geröstetem Sesam bestreuen; für alle, die es schärfer mögen, Chili-Sauce oder Sriracha auf den Tisch stellen. Das Gericht ist eine tolle Basis – pur als schneller Lunch, oder mit einer Schüssel eingelegter Gurken oder einem einfachen Salat aus Chinakohl, wenn du mehr Gemüse möchtest. Ideal für hektische Tage, an denen du in weniger als 20 Minuten ein warmes Essen auf dem Tisch haben willst.
Zutaten
- gekochter, abgekühlter Reis (am besten vom Vortag) Langkorn- oder Jasminreis - 350 g
- Eier - 3 Stück
- grüne Erbsen, tiefgekühlt - 120 g
- Möhre in kleine Würfel geschnitten - 1 Stück
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebel fein gehackt - 3 Esslöffel
- Sojasauce hell - 2 Esslöffel
- Öl z.B. Rapsöl - 2 Esslöffel
- Sesamöl optional, für das Aroma - 1 Teelöffel
- Salz nach Geschmack, vorsichtig dosieren, da Sojasauce salzig ist
- weißer Pfeffer, gemahlen kann durch schwarzen Pfeffer ersetzt werden - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Wenn der Reis klumpig ist, mit den Händen oder einer Gabel auflockern, damit sich die Körner trennen.
- Die Eier in einer Schüssel mit einer Prise Salz verquirlen.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1 Esslöffel Öl bei mittelhoher Hitze erhitzen. Die Eier hineingießen und unter sanftem Rühren braten, bis weiche Rühreistücke entstehen. Sobald die Eier gestockt, aber noch leicht feucht sind, auf einen Teller geben.
- In dieselbe Pfanne den zweiten Esslöffel Öl geben. Die fein gewürfelte Möhre hinzufügen und unter Rühren 2–3 Minuten braten, bis sie leicht weich wird.
- Die tiefgekühlten Erbsen dazugeben und weitere 2 Minuten braten, bis sie aufgetaut und heiß sind.
- Die Hitze auf recht hohe Stufe erhöhen. Den Reis hinzufügen und 3–4 Minuten braten, dabei häufig rühren und Klümpchen zerteilen, bis der Reis heiß und leicht trocken-geröstet ist.
- Die Sojasauce angießen, mit Pfeffer bestreuen und alles gründlich mischen, damit der Reis gleichmäßig gefärbt und gewürzt wird.
- Die gebratenen Eier und den gehackten Schnittlauch hinzufügen. Noch 1–2 Minuten braten und rühren, bis alles gut vermischt ist.
- Zum Schluss mit Sesamöl beträufeln, falls verwendet. Abschmecken und bei Bedarf mit einer Prise Salz nachwürzen. Sofort servieren.
Aufbewahrung
Reste schnell abkühlen lassen, luftdicht verpacken und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 1 Tag in der Pfanne oder in der Mikrowelle gründlich durcherhitzen, bis der Reis richtig heiß ist. Reis nicht mehrfach aufwärmen.