Chinesische Reisnudeln mit Rindfleisch und Bok Choy aus der Pfanne Recipe
Breite, weiche Reisnudeln, die mit Rindfleisch und Bok Choy in der Pfanne gebraten werden – ein beliebtes Gericht im Süden Chinas. Etwas zwischen Pasta und Gnocchi – nur aus Reis. Das Ganze ist voll Umami, leicht rauchig durch die stark erhitzte Pfanne. Eine tolle Alternative zu klassischer Pasta und gleichzeitig eine gute Möglichkeit, mehr Grünzeug unterzubringen.
Chinesische Reisnudeln mit Rindfleisch und Bok Choy haben eine Konsistenz irgendwo zwischen Pasta und Gnocchi, aber in einer ultra-seidigen Reisversion. Durch die stark erhitzte Pfanne bekommt das Gericht eine leichte Rauchigkeit und tiefes Umami und erinnert an beliebte, im Süden Chinas verbreitete, gebratene Straßenküchen-Nudeln.
Tipps vom Koch
Frische Reisnudeln vorsichtig mit den Händen voneinander lösen und mit etwas Öl beträufeln, damit sie nicht zusammenkleben – wenn du sie als Block in die Pfanne gibst, brechen sie leicht. Die Pfanne muss wirklich sehr heiß sein, bevor du das Rindfleisch zugibst; wenn es Saft verliert und zu schmoren beginnt, geht das typische, leicht geröstete Aroma verloren. Bok Choy erst zum Schluss für nur ein bis zwei Minuten zugeben, damit die Blätter zusammenfallen, die Stiele aber knackig bleiben.
Serviervorschläge
Dieses Gericht kann problemlos die Hauptrolle beim Mittag- oder Abendessen spielen – stell einfach eine Schüssel mit eingelegten Gurken oder einen schnellen asiatischen Gurkensalat für den Kontrast dazu auf den Tisch. Es passt hervorragend zu einem leichten Bier, kaltem Jasmintee oder hausgemachter Limettenlimonade. Bei mir gibt es es oft am Sonntagabend, wenn noch etwas Rindfleisch von der Brühe übrig ist – das muss dann nur noch kurz mit den Nudeln angebraten werden.
Zutaten
- frische Reisnudeln in breiten Streifen (du kannst auch breite getrocknete Reisnudeln verwenden, nach Packungsanweisung garen) - 400 g
- Rindfleisch zum Braten (z.B. Roastbeef oder Entrecôte, in dünne Streifen geschnitten) - 250 g
- Bok-Choy-Kohl (kleine Köpfe, längs geviertelt; ersatzweise Pak Choi oder junger Weißkohl) - 200 g
- Öl (neutral im Geschmack) - 3 Esslöffel
- Knoblauch (gehackt) - 2 Zehen
- frischer Ingwer (in feine Streifen geschnitten) - 2 cm
- heller Sojasauce - 2.5 Esslöffel
- dunkle Sojasauce (für Farbe und mehr Tiefe im Geschmack, kann weggelassen werden) - 1 Esslöffel
- Austernsauce (für Umami; Vegetarier können Pilzsauce verwenden) - 1.5 Esslöffel
- Zucker - 0.5 Teelöffel
- Kartoffel- oder Maisstärke (zum Marinieren des Rindfleischs) - 1 Teelöffel
- Sesamöl (zum Schluss, für das Aroma) - 1 Teelöffel
- Schnittlauch oder Frühlingszwiebel (gehackt, zum Bestreuen) - 2 Esslöffel
- schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) - 0.25 Teelöffel
Zubereitung
- Das Rindfleisch in sehr dünne Streifen schneiden, am besten quer zur Faser. In einer Schüssel das Fleisch mit der Stärke und 1 Esslöffel heller Sojasauce mischen. 10–15 Minuten beiseitestellen, damit es zarter wird.
- Wenn du getrocknete Reisnudeln verwendest, diese nach Packungsanweisung kochen, bis sie weich, aber noch elastisch sind. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und vorsichtig mit 1 Teelöffel Öl mischen, damit sie nicht zusammenkleben.
- Bok Choy waschen. Kleine Köpfe längs vierteln. Bei größeren Köpfen die Blätter abtrennen und in mundgerechte Stücke schneiden.
- In einer kleinen Schüssel die restliche helle Sojasauce, die dunkle Sojasauce, die Austernsauce, den Zucker und 2 Esslöffel Wasser verrühren. Beiseitestellen.
- In einer großen Pfanne oder einem Wok 1,5 Esslöffel Öl auf hoher Hitze erhitzen. Das Rindfleisch zugeben, auf der Fläche verteilen und 2–3 Minuten braten, rühren, bis es die Farbe ändert und leicht bräunt. Das Fleisch auf einen Teller geben.
- In dieselbe Pfanne die restlichen 1,5 Esslöffel Öl geben. Knoblauch und Ingwer zugeben und 30–40 Sekunden bei mittlerer Hitze braten, bis sie intensiv duften, aber nicht bräunen.
- Bok Choy zugeben. 2–3 Minuten bei recht hoher Hitze braten, rühren, bis die Blätter weich werden und die dickeren Stiele noch leicht knackig sind.
- Die Reisnudeln zugeben. Mit einem Holzlöffel oder einer Zange vorsichtig voneinander lösen und 2–3 Minuten braten, bis sie heiß sind und an den Rändern leicht bräunen.
- Die vorbereitete Sauce angießen, das gebratene Rindfleisch zugeben und alles gründlich vermischen. Weitere 1–2 Minuten braten, bis die Sauce die Nudeln gleichmäßig überzieht und leicht eindickt.
- Zum Schluss mit Sesamöl beträufeln, mit frisch gemahlenem Pfeffer und gehacktem Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren, am besten direkt aus der Pfanne.
Aufbewahrung
Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen aufessen. Am besten in einer Pfanne oder im Wok mit einem Spritzer Wasser oder etwas zusätzlicher Sojasauce vorsichtig aufwärmen, damit die Nudeln nicht austrocknen.